27.04.08 20:08 Uhr
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Neues Verbraucherinformationsgesetz schon in der Kritik

Bevor das neue Verbrauchergesetz am 1. Mai in Kraft tritt, gibt es schon Kritik daran. Die Behörden müssen zwar innerhalb von vier Wochen Auskunft erteilen, aber die Firmen können sich auf "Geschäftssgeheimnisse" berufen. Ob dies dann zutrifft, entscheidet dann wieder die Behörde.

Das Gesetz erlaubt jedem Bürger Erkundigungen über Firmen und deren Produkte einzuholen. Fragen nach z.B. Gammelfleisch sind zwar kostenfrei, aber wenn die Fragen komplizierter werden, können die Kosten für die Antwort bis zu 250 Euro betragen.

Der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen ist der Meinung, dass die Informationen kostenfrei sein sollten, denn die Lebensmittelbehörden seien ja dafür da, die Bevölkerung zu informieren. Auch die Grünen und Greenpeace sind für weitere Verbesserungen des Gesetzes.


WebReporter: eminenzltm
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Verbraucher, Verbrauch
Quelle: www.n24.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2008 20:31 Uhr von 08_15
 
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Warum nicht automatisch öffentlich warnen? Birkel hat vor Gericht gewonnen.

Jetzt pinkeln die sich ins Hemd und fressen lieber Gammel. Gratuliere ;-)
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28.04.2008 08:57 Uhr von zocs
 
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Fast alle neuen Gesetze und Reformen sind eine farce in Deutschland.
Egal ob Verbraucherschutzgesetz, Lebensmittelgesetz, "Bespitzelung" im Inneren, Landwirtschaft, Ökodinge, Gesundheitsreform ...
Alles ein Witz!!!
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28.04.2008 09:58 Uhr von heirich
 
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@zoc5: Ja das stimmt wirklich allerdings sind die Witze nicht besonders gut.
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28.04.2008 10:14 Uhr von Kacknoob
 
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Was sollen denn das für Antworten sein? Also mich würde mal interessieren, was das für Antworten das sein sollen, die solche Summen kosten.

Wenn es zum Beispiel um exakte chemische Werte geht ist das ja wohl auch klar. So ein Labor macht das nicht umsonst. Ich selbst arbeite in einem Wurstwarenvertrieb für die Gestaltung von Kundenetiketten und ich finde es jetzt schon lächerlich, was alles angegeben werden soll. Hier wird am falschen Ende versucht Sicherheit zu heucheln. Glaubt denn allen ernstes jemand, dass eine Firma die Gammelfleisch einsetzt, davor zurückschreckt falsche Angaben zu machen.

Letzten Endes sind wir doch immer auf die Gewissenhaftigkeit der Unternehmen angewiesen. Zumal ist es einfach das allerletzte wie so eine Nummer immer bis zum letzten ausgeschlachtet wird. Einmal ein schwarzes Schaf in der Zeitung und schwups macht die Politik jeden Betrieb zum geistigen Mitläufer.

Also alle Unternehmen der Branche mit denen ich zu tun hatte würden so ne Nummer (Gammelfleich & Co.) schon aus der Gefahr der Rufschädigung nicht mitmachen. Ausserdem was glauben die Leute eigendlich, wer letzten Endes die neue Informationspflicht bezahlen darf. Ich bekomme hier schon wieder das kalte Kotzen wenn ich mitbekomme das demnächst evtl. auf allen Etiketten auch noch der Tagesbedarf für Mann / Frau / Kind drauf soll. Muss man den Verbrauchern eigendlich alles Denken abnehmen? Reicht da die einfache Kalorienangabe wirklich nicht aus. Wenn das so weitergeht müssen wir jedem Produkt ein kleines Sonderheft beigeben.

Gruss
Kacknoob
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28.04.2008 11:22 Uhr von Mordo
 
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@ heirich: > Ja das stimmt wirklich allerdings sind die Witze nicht besonders gut. <

Ob gute Gesetze rauskämen, wenn sie z.B. Helge Schneider machen würde, wage ich zu bezweifeln. *g*

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