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Malaria: Prävention statt Medikamente

Weltweit sind etwa 40 Prozent der Menschheit von der Malaria bedroht. Jährlich fallen drei Millionen Menschen, besonders Kinder unter fünf Jahren, der Krankheit zum Opfer.

Das derzeit effektivste Medikament (ACT) kostet aber bis zu 20 mal soviel wie einfachere Mittel. Die zehn bis zwölf Euro für eine Behandlung entsprechen in den betroffenen Regionen einem Monatsgehalt.

Das DRK versucht nun durch die Verteilung speziell imprägnierter Moskitonetze die Neuansteckungen zu reduzieren. Bei einem Modellprojekt in Kindu, einer Stadt im Kongo, konnte die Neuansteckungsrate um bis zu 50 Prozent gesenkt werden.


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WebReporter: mamuko
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament, Malaria, Prävention
Quelle: www.netzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2008 17:02 Uhr von mamuko
 
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10-12 Euro entscheiden über Leben und Tod. Und ich reg mich über dem Spritpreis auf. Manchmal relativieren sich die eigenen Probleme doch erheblich.
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27.04.2008 19:32 Uhr von Tong
 
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Uns geht es schon schlecht: Wir jammern wirklich auf sehr hohen Niveau. Aber das Elend, das es in weiten teilen der Welt gibt, darf nicht dazu führen das wir die sozialen Probleme im eigenen Land relativieren.

Auch wir haben Probleme die es zu lösen gilt, unabhängig von den Problemen die andere Menschen auf der Welt haben und die sicher weit schlimmer sind als das was uns Sorgen macht. Wir haben die Mittel um vielen Menschen auf der Welt ein Menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig könnten wir den sozial schwachen im eigenen Land helfen. Uns fehlen aber die richtigen Konzepte um die vorhandenen Mittel besser einzusetzen. Und einige (Politiker, Wirtschaftsbosse, Egoisten) wollen auch gar nichts ändern. Profitieren sie doch von der Armut in der Welt. So wie asoziale Pharmaunternehmen, die Unsummen verdienen aber nicht bereit sind ihre Medikamente zu bezahlbaren Preisen anzubieten.
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28.04.2008 09:11 Uhr von sylvi
 
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Klasse: vom DRK, das zu finanzieren.

Dann können die afrikanischen Regierungschefs das Geld weiter in ihre eigenen privaten Taschen schaufeln, sich davon Villen und Autos kaufen..........

Manchmal macht es wirklich die Sicht der Dinge aus......

*kopfschüttel*
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29.04.2008 14:14 Uhr von aquarius565
 
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Prophylaxe: ist besser als wenn die Krankheit ausbricht.
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30.04.2008 09:21 Uhr von sylvi
 
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Medikamente sind keine Prophylaxe: und wie lange soll man die Pillen als Prophylaxe schlucken?

Wir leben seit 2 Jahren in Ghana und nehmen keine Prophylaxe. Das werden wir auch in den nächsten 4 Jahren hier nicht tun.

Die Langzeitschäden können schlimmer sein als Malaria selber.

Wir versuchen es mit Autan, Netzen und allgemeinem Aufpassen, Situationen vermeiden, wie abends am Strand sitzen usw.

Den Afrikanern wäre mal besser geholfen, wenn sie richtig aufgeklärt wären, wie man die Moskitobrut eindämmen kann, indem man z.B. kleine stehende Gewässer, Pfützen, Gruben beseitigt.

Medikamente sollten nur für die Akutbehandlung genommen werden. Und die kosten hier "nur" etwa 6 Euro, in Deutschland zahle ich für eine Packung knapp 50 Euro!
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30.04.2008 17:04 Uhr von XXXMXXX
 
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AIDS: Bei AIDS ist eine Prävention vllt. sinnvoll, aber gegen Moskitos kann man nicht viel machen, auch wenn man weiß, dass die Biester Malaria übertragen. Wenn die Leute durch 10-12 € geheilt werden können, sollte man sich mal übers spenden Gedanken machen, wenn die nicht wie bei UNICEF Deutschland mal eben so verschwinden würden

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