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Innenverwaltung ist Spendengeld-Herkunft von Tempelhof-Initiative nicht geheuer

Am Sonntag, den 27.04. findet in Berlin der Volksentscheid zur Rettung des geschichtsträchtigen Flughafens Tempelhof statt (SN berichtete). Die Initiatoren haben dafür im Vorfeld eine kostenintensive Werbung betrieben. Nun will die Innenverwaltung Aufklärung über die Herkunft hoher Spenden.

Beträge über 50.000 Euro müssen nach Paragraph 40b des Abstimmungsgesetzes offen gelegt werden. Andreas Peter, Vorsitzender der Initiative ICAT, gab bekannt, dass Tausende gespendet hätten. Darunter gebe es viele Beträge von 5.000, 10.000 oder auch 45.000 Euro.

Auf 2,5 bis drei Millionen Euro schätzt Bürgermeister Wowereit den Werbeaufwand für den Volksentscheid. Die Linken bezweifeln, dass innerhalb weniger Wochen mindestens zwei Millionen Euro, unter anderem für 1.000 Großplakat-Werbungen, Flyer, Radio- und Fernsehwerbung, zusammenkommen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spende, Initiative, Tempel
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2008 17:35 Uhr von no_trespassing
 
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Ich kenne einige Leute, die gespendet haben. Und zwar mit dem Argument, daß es sie womöglich gar nicht mehr ohne den Flughafen gegeben hätte. Sie wären schlicht verhungert. Was sind schon 1000 oder 2000 Euro gegen die Rettung eines ganzes Lebens?

Tempelhof war wohl eines der größten Beispiele für gerechten Antikommunismus.

Wer sein Leben der Luftbrücke verdankt, für den ist das Ehrensache.

In einer Gesellschaft des Überflusses und Vergessenheit macht man sich über so etwas ja kaum Gedanken.
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26.04.2008 18:47 Uhr von TrangleC
 
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lächerlich: Sorry, aber ich kann das nicht nachvollziehen. Luftbrücke hin oder her. Dann sollen sie eben ein Museum draus machen, aber einen nicht mehr rentablen, primitiven innerstädtischen Flughafen zwanghaft am Leben zu erhalten und dafür womöglich sogar die Milliarden zu riskieren die schon in den bau des neuen Flughafens gesteckt wurden, das ist sentimentaler Unsinn.

Nur weil Leute vielleicht etwas "ihr Leben verdanken"...? Also bitte.
Was meinst Du wieviele Leute ihr Leben irgendwelchen alten Nazi-Flughäfen verdanken von denen aus Abfangjäger gestartet sind und wenigstens ein paar Bomber abgeschossen haben bevor sie die Städte bombardieren konnten?
Oder wieviele Leute verdanken ihr Leben der Atombombe?
Ist die Atombombe deshalb was gutes, schützenswertes?
Und was ist mit der Mauer? Verdanken der nicht auch unzählige Leute ihr Leben wenn man drüber nachdenkt? Ohne die abschreckende Mauer wären viel mehr Leute beim Fluchtversuch erschossen worden oder die Situation wäre eskaliert und es wäre womöglich zum Krieg gekommen.

Ihr Berliner solltet nicht vergessen dass ihr vom Geld von uns primitiven Provinzlern lebt auf die ihr immer wieder herabseht und wenn euch wegen so einer sentimentalen Spinnerei einfällt die Milliarden für den neuen Flughafen das Klo runterzuspülen, oder auch nur für Extrakosten durch eine Bauverzögerung zu sorgen, dann braucht ihr euch nicht zu wundern wenn die Bayern, Schwaben und Hessen sich über den Bundesland-Finanzausgleich aufregen. Man sollte euch den Geldhahn zudrehen und mal sehen ob die Amis euch dann aus der Luft mit Knete versorgen, von mir aus auch gerne über Tempelhof.
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26.04.2008 19:46 Uhr von stephanB1978
 
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@trangle: nicht alle berliner sind fuer tempelhof ;-)

uebrigens wie lange hatte bayern eigentlich von subventionen und bundesfinanzausgleich profitiert? ein teil der finanzprobleme liegt auch darin, dass berlin zusaetzliche ausgaben als hauptstadt hat und diese vom bund nicht komplett bezahlt werden
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27.04.2008 02:47 Uhr von Pitbullowner545
 
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das: ding macht millionenverluste, ist absolut unrentabel, wird nie mehr rentabel werden

ständig anwohnerklagen etc, das ding wird ja nicht abgrissen, steht unter denkmalschutz, sondern nur umfunktioniert
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27.04.2008 15:00 Uhr von maki
 
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Boah, Izmir Übel: "Tempelhof war wohl eines der größten Beispiele für GERECHTEN Antikommunismus." ???

Die "Luftbrücke" war nur wegen der Westalliierten und speziell der Amis überhaupt nötig.
Stichworte: Truman-Doktrin & Marshall-Plan

Dass der Russe als Hauptleidtragender des Krieges und vor allem tatsächlicher Befreier sich vom Ami nicht alles bieten lässt, ist ne Selbstverständlichkeit.
Zum Dreckwegmachen war der Bär gut genug, aber danach sollte er sich gefälligst wieder in seine Wälder trollen und am liebsten hätte man ihn gleich noch abgeknallt, nachdem er seinen Job erledigt hatte. *kotz*

Dass die ehemaligen Inselaffen nur den Amifrass in Erinnerung behalten haben, ist natürlich auch klar, da kann man so ner alteigesessenen, von Hintergrundinformationen sorgfältig abgeschirmten BILD-lesenden Omma keinen Vorwurf machen.
:-)

Ob in Tempelhof in Zukunft Flieger fliegen, ist mir wurst, aber das Gesamtensemble "Mutter aller Flughäfen" muss erhalten bleiben.

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