25.04.08 22:03 Uhr
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Lübeck: Prozess gegen 24-jährigen Autoraser

Zum Auftakt seines Prozesses gestand ein 24-Jähriger, auf Grund von stark überhöhter Geschwindigkeit im Februar 2007 die Kontrolle über seinen 300-PS-Boliden verloren und auf Grund dessen den Wagen eines 41-jährigen Familienvaters gerammt zu haben, der deswegen gegen einen Baum prallte.

Der 41-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Die damals sechsjährige Tochter des Familienvaters, die sich mit ihm im Auto befand, überstand den Unfall fast unverletzt, leidet aber laut der Witwe des Unfallopfers noch heute unter den psychischen Folgen des Unglücks.

Der 24-jährige Angeklagte gestand, Unfallflucht begangen zu haben, da er unter Bewährung stand und außerdem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Dem Angeklagten wird fahrlässige Tötung und Unfallflucht zur Last gelegt. Die Witwe des Unfallopfers tritt im Prozess als Nebenklägerin auf.


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WebReporter: Heraklion
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Autor, 24, Lübeck
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2008 22:00 Uhr von Heraklion
 
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Kein Führerschein, stark überhöhte Geschwindigkeit und noch dazu eine offene Bewährung. Da kommt gewaltig was auf den Angeklagten zu. Ich hoffe, dass sich die Tochter des Unfallopfers bald von dem Erlebten erholt.
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25.04.2008 22:43 Uhr von ThePunisher89
 
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10 Jahre Haft, Entschädigungszahlung und lebenslanges Fahrverbot hielte ich für gerecht. Nur bringt dies der Tochter den Vater und der Mutter den Mann, auch nicht wieder!
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25.04.2008 23:25 Uhr von Marcus79
 
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@Gertrud: wie bitte ??

1. Sind die Eltern gefahren ?

2. Ist der Täter nicht schon 24 und alleine für sein handeln verantwortlich ?

Er fährt ohne Lappen mit nem 300 PS geschoss durch gegend
und weiss selbst das er noch offene bew. hat ?!.

Meines erachtens waeren (wie Punsisher schon sagte)
" 10 Jahre Haft, Entschädigungszahlung und lebenslanges Fahrverbot" noch das mindestmaß.

schoenen Abend noch !
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25.04.2008 23:29 Uhr von ferrari2k
 
+7 | -0
 
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Genau wie bei der News mit dem Baumklotzwurf: von der Autobahnbrücke ist dies eine, bei welcher man nur noch heulen möchte...
Ein sinnloser Tod und das nur, weil irgendso ein Möchtegernschumi seine getunte Karre ausfahren musste...
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26.04.2008 01:39 Uhr von SORUS
 
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Und was lernt man daraus? Unsere Strassen sind keine Rennbahnen. Warum werden dann immer schnellere und schwerere Fahrzeuge gebaut? Sollte man hier nicht auch der Autoindustrie einen gewaltigen Vorwurf machen?
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26.04.2008 09:08 Uhr von F. I. Mad Axle
 
+2 | -1
 
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Der Grund ist simpel: Weil für sehr viele die PS-Zahl das Fahrzeug viel wichtiger und attraktiver machen, als spritsparend und umweltschonend zu sein (Stichwort Pe**s-Verlängerung).
Es fehlt ein Umdenken bei den Autofahrern. Die Industrie muss wie immer den Kundenwünschen folgen, um am Leben zu bleiben und Arbeitsplätze zu sichern.

Der Bundesregierung ist aber meiner Meinung nach ein Vorwurf zu machen, da es heute problemlos möglich ist, die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf diversen elektronischen Wegen durchzusetzen. Nur traut sich der Gesetzgeber nicht an seine "Melkkühe" heran und meidet Gesetze, die den vielen Autofahrern Geschwindigkeitsgrenzen setzen würden.

LG
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26.04.2008 15:46 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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24 Jahre jung, keinen: Lappen etc. Da wird uns der Autor hoffentlich auf dem Laufenden halten, zu welcher Strafe der verknackt wird.
Brutale Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer...

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