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Schweiz: Anzahl linksextremer Vorfälle doppelt so hoch wie die rechtsextremer

In der Schweiz war im Jahre 2007 die Anzahl links- oder rechtsextremer Aktivitäten leicht rückläufig. Auf linksextremer Seite gab es 221 Vorfälle, dem gegenüber standen 106, die eine rechtsextreme Motivation hatten. Auf beiden Seiten war bei rd. der Hälfte der Vorfälle Gewalt im Spiel.

Zwischen personeller Gewalt und Sachgewalt wurde nicht weiter differenziert. Die Schweizer Behörden schätzen, dass insgesamt rd. 1.800 Leute der rechten Szene zuzurechnen sind, und diesen rund 2.000 Linksextreme gegenüber stehen.

Vom Rechtsextremismus sind besonders die Kantone Aargau und Solothurn betroffen. Bei den Linksextremen ist ein Wandel hinsichtlich der Motive zu verzeichnen: Während die Anzahl von Solidaritätsaktionen abnahm, kam es vermehrt zu illegalen Hausbesetzungen.


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WebReporter: rudi2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Anzahl, rechtsradikal
Quelle: www.20min.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2008 01:36 Uhr von SORUS
 
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Jawohl: Und da geht man beinahe ausnahmslos gegen die Rechten vor. Wie man sieht sind die Linken keinen Deut besser und ich denke dass man auch hier mal sehr hart durchgreifen müsste!
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26.04.2008 12:00 Uhr von Blutigespinne
 
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oh nein: kann nicht einfach mal die geschichte verändert werden? dann gäbe es weder noch, leider würden wir menschen wahrscheinlich nochmal sonen mist anstelln was wiederum auch nicht schön wäre sondern sogar das gesamme gegenteil
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26.04.2008 12:57 Uhr von Slaydom
 
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keine extrem: ist gut.
Aber mir ist auch aufgefallen, dass die linksextremen immer Brutaler werden.
Hier war mal ne Demo von den Rechten, es kamen etwa 50 mann, im gegenzug 300 linke.
Wer hat die Steine geworfen? Die Linken.
Nicht dass ich dir rechten jetzt schützen will, aber wenn die nur Dumm vor dem Rathaus sitzen und etwas friedlich trinken, braucht man nicht direkt mit 300 Mann drauf.
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26.04.2008 13:23 Uhr von Tong
 
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Interpretation: Ich kenne die Quelle von "20min.ch" nicht, aber in dem Bericht des Bundesrates über die Bedrohungslage und die Tätigkeiten
der Sicherheitsorgane des Bundes im Jahr 2007 steht:

"Zusammenfassende Beurteilung der Bedrohung durch Terrorismus und Gewaltextremismus

Der Dschihadismus ist die derzeit grösste terroristische Gefährdung der inneren Sicherheit der westlichen Länder, während politisch motivierte gewaltextremistische Gruppen schweizerischer oder ausländischer Herkunft die innere Sicherheit der Schweiz derzeit kaum gefährden, hierzu jedoch durchaus Potenzial haben."
http://www.fedpol.admin.ch/...

Das ist zwar kein Widerspruch zur Meldung, zeigt aber das die Gefahr linker und rechter Aktivitäten in der Schweiz nicht das wichtigste Problem für die innere Sicherheit ist.

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