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Madrid: Vertrauliche Arztberichte auch über Abtreibungen im Internet gelandet

Wie die spanische Zeitung "El País" in ihrer heutigen Freitagsausgabe meldete, hat ein Beschäftigter einer Privatklinik versehentlich mehrere tausend Arztberichte ins Internet gestellt. Ursprünglich wollte der Mitarbeiter nur Musik bzw. Filme downloaden.

Da er nicht ordnungsgemäß mit dem Programm eMule vertraut war, gelangten dadurch die Patientendaten von über 11.000 Personen in das Internet. Auch Arztberichte von 4.000 Frauen, die in dem Krankenhaus abgetrieben hatten, wurden somit frei einsehbar.

Die vertraulichen Daten konnten von Fachleuten der Polizei, die aus Sicherheitsgründen das Netz überwachen, aufgespürt werden. Die zuständigen Behörden haben gegen das Krankenhaus eine Strafe von 150.000 Euro verhängt und ermitteln auch weiter gegen die Klinik.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Madrid, Abtreibung
Quelle: www.baz.ch

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2008 17:30 Uhr von jsbach
 
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Pannen die vorkommen können, aber nicht sollten, passieren immer wieder. Aber gerade mit vertraulichen Patientendaten sollten eigentlich nur erfahrene IT-Spezialisten umgehen.
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26.04.2008 16:07 Uhr von crazybevin
 
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fahrlässig: sehr fahrlässiges handeln von der EDV-Abteilung! dadurch sind die Leute im Internet nun richtige Zielscheiben!! Geldstrafe ist nicht alles, könnte man das mit Geld rückgängig machen?

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