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Köln: Beim U-Bahn-Bau wurde ein römisches Stadttor freigelegt

Bei den Bauarbeiten zur neuen Kölner Nord-Süd-Stadtbahn-Linie haben die Bergleute einen Teil der alten römischen Stadtmauer entdeckt.

Das elf Meter lange Teilstück stammt aus der zweiten Hälfte des ersten nachchristlichen Jahrhunderts. Aus Angst vor den anrückenden Franken wurde das Hafentor später von den Kölnern zugemauert, hierfür nutzten die Bewohner alle verfügbaren Materialien, selbst Grabsteine wurden verbaut.

Der Fund wir zurzeit durch Archäologen gesichert und soll dann nach Beendigung der Baubreiten in einem unterirdischen Raum zwischen Straßen- und U-Bahn-Niveau verbleiben.


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WebReporter: lordxxl
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Köln, Bahn, Stadt, U-Bahn, Bau
Quelle: www.koeln.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2008 11:55 Uhr von lordxxl
 
+0 | -0
 
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Ich hab die Bilder dazu gestern im Fernsehen gesehen. Das recht gut erhaltene Stück liegt nach WDR Angaben ca. 7 Meter unter der Straßendecke und knapp über der geplanten U-Bahn Röhre. Momentan sind die Bauarbeiter und Archäologen wohl dabei das Areal mit Stahlträgern zu sichern und leicht anzuheben, so dass der U-Bahn Bau fortgesetzt werden kann. Später soll das ganze dann wieder auf die Originalhöhe abgelassen werden und als Museumsraum oben auf der U-Bahn Röhre thronen.
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25.04.2008 14:04 Uhr von yoyoyo
 
+4 | -27
 
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25.04.2008 14:16 Uhr von Högi
 
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Nunja vielleicht waren sie ja auch ein technisch weit entwickeltes und hochzivilisiertes Volk!?!
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25.04.2008 16:29 Uhr von robert_xyz
 
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@fairaberhart: ja gebt den Römern was den Römern ist .......
Berlusconi wird schon dafür sorgen dass Köln bald wieder italienisch wird. Gut für uns Deutsche, er wird als erstes ein Gesetz einführen wonach die Pizza nicht mehr von Indern und Pakistanis gemacht werden darf.
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25.04.2008 19:41 Uhr von Afkpu
 
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@yoyoyo: dann lässt deine meinung aber auf eine große große unbildung schließen^^

ich meine hast du noch nichts vom römischen imperium gehört?

eines der größten und mächtigsten imperien aller zeiten (verglichen mit china in den selben zeiten zwar ein witz aber das lassen wir mal außen vor^^)

und "haben die nicht nur geplündert und gemordet"?

sry aber willst du im ernst ein mehr als 1000 jahre währendes reich an den kriegen festmachen die verständlicherweise besser in der heutigen erinnerung verankert sind als die oft mehrere dekaden andauernden friedenszeiten.

außerdem wer brachte straßenbau , kanalisation , poesie höhere schmiedekunst, architektur nach europa?

wer hat letztenendes das christentum zu einer der vorherschenden religionen gemacht ? (wobei das positive dabei noch zu entdecken bleibt^^ ;)

natürlich gab es dunkle zeiten aber im großen und ganzen war die zeit der römischen herrschaft zu ihrer blütezeit um einiges besser als das was sich unsere direkteren vorfahren im mittelalter geleistet haben.

man könnte nun noch stundenlang weiter und weiter schwadronieren und es gibt auch viel was gegend ie römische kultur spricht , aber ohne die römische herrschaft in den damaligen zeiten würde die welt höchstwahrscheinlich heutzutage nicht so aussehen wie sie heute aussieht.


soviel zu interdependenz und überlege in zukunft bis du ein volk das mehrere epochen überdauert hat und einen ganzen mehr alsd einen kontinet beherrschte abstempelst als hätten sie nur "gepluendert und gemordet"

aber wenn es in zukunft mehr menschen wie dich gibt kann ich mir denken das diese menschen in 500 jahren nicht sagen werden "ahh die deutschen hatten die nicht schiller und goethe?" sondern "ahh die deutschen die haben doch nur juden vergast"


und nun mal her mit den minuspunkten^^
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25.04.2008 22:14 Uhr von robert_xyz
 
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und die Mafia und nach der erfolgreichen Italienisierung Deutschlands hätte wieder die italienische Mafia das Sagen; die Rumänen und Russenbanden wären wir auch los.
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25.04.2008 23:49 Uhr von metin2006
 
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Guten Morgen liebe Quelle: Das Stadttor haben die seit über 3 Monaten freigelegt. Wie gut, dass es mal ein Reporter zu Gesicht bekommen hat. Ich habe es höchts persönlich gesehen, als es gefunden wurde. Seit dem geht der Bau dort nicht so richtig voran wei daran rumgefummelt wird.
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26.04.2008 01:25 Uhr von lordxxl
 
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@ metin2006: Das interessante ist ja, dass alle Quellen die ich zum Thema gefunden habe (inklusive der Seite der Stadt Köln selbst!) scheinbar wirklich erst vorgestern was von diesem Fund mitbekommen haben.
Wir reden hier ja nicht von überregionalen Medien, sondern von städtischen Zeitungen und vom WDR der seine Zentrale ja quasi gegenüber dieser Baugrube hat wenn ich das richtig verstanden habe oder?
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26.04.2008 10:13 Uhr von spooky2k
 
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@afkpu: muss dir recht geben, aber in einem Punkt stimme ich mit dir nicht überein
"wer hat letztenendes das christentum zu einer der vorherschenden religionen gemacht ? (wobei das positive dabei noch zu entdecken bleibt^^ ;)"

Natürlich das in der Klammer, da hast du recht ;)

Aber die Römer haben das Christentum nicht zu uns gebracht. Die hatten doch alle ihre Eigenen Götter. Erst nach dem Zusammenbruch des römischen Reichs kam das Christentum.
410 n. Chr. wurde Rom von den Westgoten erobert. Danach beginnt irgendwann das Mittelalter, das antike wissen geht "verloren" und das tolle Christentum ist gekommen :)
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26.04.2008 10:46 Uhr von metin2006
 
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lord: Na ja was heisst den gegenüber der Grube? Da sind schon einige Meter dazwischen. Die haben beim bau viel an MAuerwerk rausgegraben, alles was nicht römisch war wurde nach kurzer begutachtung abgerissen. Ganz heimlich. DIe Medien haben nie etwas davon geschrieben.
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26.04.2008 10:48 Uhr von Afkpu
 
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@spooky2k: ehm nein falsch

kaiser konstantin hat das christentum letztenendes zur staatsreligion gemacht , hast du noch nie was von der schlacht bei der milvischen brücke (hfftl is das nu richtig geschrieben^^) gehört

römische soldaten gewannen die schlacht mitdem zeichen christi auf den schildern konstantin wurde angeblich fromm und lies sich angeblich auf dem totenbett taufen ... auch wenn das wohl nur politisches kalkül zu seinen lebzeiten war.

fakt ist jedoch das das christentum noch zur zeit der existenz des römischen reiches zur staatsreligion wurde und der pontifex maximus (der papst) sich noch direkt auf einen römischen titel zurückverfolgen lässt.

zwar gab es den alten heidnischen glauben noch aber er starb nach und nach immer weiter aus.
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26.04.2008 10:54 Uhr von Afkpu
 
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@spooky2k: such mal nach erstes konzil von nicäa da siehst dus eindeutig gibt aber vielmehr material dazu

wie wir alle wissen ist das römische reich 467 endgültig in seiner alten form untergegangen , aber das konzil von nicäa war über 1. jahrhundert vorher und zu dieser zeit war das christentum schon lange die wichtigste religion im römischen reich
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26.04.2008 11:19 Uhr von spooky2k
 
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hey cool: danke für die Aufklärung! Hatte da wohl was falsch in Erinnerung
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27.04.2008 00:02 Uhr von Laub
 
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Hört sich: interessant an. Ich weiß jetzt nicht ob ich das überlesen hab, aber warum liegt das Stück so weit unter der Erde?
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27.04.2008 10:37 Uhr von Afkpu
 
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@laub: naja is eigentlich fast immer so das gebäude sedimente aus früheren epochen unter mehreren sedimenten anderer epochen liegen.

kann man zb in trier teilweise ganz gut sehen wo gebäude aus dem frühen mittelalter immer weiter ausgebaut und genutzt wurden bis zur heutigen zeit.

mit der zeit wurde die straße zb erneuert (aber einfach nur über die alte gebaut) gebaäude sind eingestürzt bzw abgerissen worden und man hat sie einfach als fundament für das spätere gebäude genutzt und somit hat sich das straßenniveau teilweise bis auf die höhe des früheren ersten stocks angeboben.

auch zu erkennen an der antiken stadt pergamum (troja laut schliehmann).

die stadt wurde mehrmals bei belagerungen oder bränden zerstört und auf der zerstörten alten stadt hat man die nächste errichtet , somit kann man an den unterschiedlichen schichten verschiedene besiedlungsepochen festmachen.
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27.04.2008 19:43 Uhr von lordxxl
 
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Für manche: ist Geschichte immer langweilig...

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