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Rom: Passanten ignorieren Todessturz eines Mannes aus 30 Metern Höhe

Am Mittwoch Vormittag stürzte der Hausmeister eines römischen Theaters bei Putzarbeiten 30 Meter in die Tiefe und verstarb dabei.

Unglaublicherweise ignorierten viele Passanten den Sturz des Mannes und dessen Leiche auf dem Asphalt einfach, obwohl dessen Tod offensichtlich war, da er bereits in einer Blutlache lag.

Erst ein Juwelier, der den Mann kannte, informierte die Polizei. Die Online-Ausgabe der "Repubblica" zitierte, dass der Juwelier das Verhalten der Passanten nicht nachvollziehen kann und er sie als barbarisch bezeichnete.


WebReporter: thedunkin
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Meter, Rom, Höhe, Passant
Quelle: www.dolomiten.it
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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2008 12:33 Uhr von Kintaroo
 
+38 | -5
 
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einfach krank
ich finde diese leute die nich helfen sollte man einsperren
...
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24.04.2008 12:37 Uhr von luitsi
 
+34 | -1
 
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Obelix: da muss ich obelix recht geben wenn er sagt:
Die spinnen die Römer!!!!!
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24.04.2008 12:43 Uhr von reno_fem
 
+21 | -1
 
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BITTE? Was denken sich die Leute dabei? Sind denn alle Menschen schon so abgestumpft dass sie einfach so um eine Leiche spazieren können und diese einfach ignorieren?

Gaffer und solche "betrifft-mich-ja-nicht-Typen" gehören bestraft.

Sehr sehr traurig in welche Richtung sich die Menschheit entwickelt. da möchte ich am liebsten abstreiten das ich zu dieser Spezies gehöre :(
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24.04.2008 12:43 Uhr von Wurster
 
+21 | -1
 
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Wie eiskalt muss man den sein: Wenn man sowas einfach ignoriert.
Der Hammer
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24.04.2008 12:52 Uhr von DTrox
 
+18 | -8
 
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@Kintaroo: Einsperren? Helfen?
Bei einem Sturz auf 30 Metern Höhe auf Asphalt ist nicht mehr viel zu helfen.
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24.04.2008 12:59 Uhr von DTrox
 
+5 | -2
 
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@MrMasterjPsy: Das zu beweisen ist schwer, zumindest für den Laien.
Aber die meisten solcher Stürze, bei denen die Opfer lebend davon gekommen sind, wurden durch irgendwas abgebremst oder endeten nicht direkt auf einer doch recht harten Unterlage wie Asphalt.
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24.04.2008 13:26 Uhr von Cheshire
 
+7 | -5
 
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tödlicher sturz Also ich dachte immer bei nem 30m Sturz würde man an dem Aufprall sterben und nicht an dem Sturz selbst... Insofern ist wohl der Satzteil "... und verstarb dabei ..." eher falsch. Verstorben ist er wohl daran, nicht dabei...

Ok man kann das Klugscheißerei nennen aber diese Satzkonstruktion hab ich in den News schon öfter gelesen und es ist einfach inhaltlich falsch... So wie es in der News geschrieben ist kann der Tod durch eine komplett andere Ursache ausgelöst worden sein (z.B. Zyankali das er einnahm vor dem Aufprall - übertrieben aber er wäre bei seinem Fall gestorben, nicht durch den Aufprall...)
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24.04.2008 13:28 Uhr von bytskipper
 
+4 | -0
 
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selbst wenn der Eintritt des Todes offensichtlich ist/war ist man zur Hilfeleistung verpflichtet. In diesem Falle hätte es ja schon gereicht die Polizei zu informieren.

Die spinnen wohl.

Man sollte jetzt aber nicht nur auf die "Römer" schimpfen.....In Good old Germany passiert das leider auch viel zu oft. Ich möchte nicht wissen wie viele hier in Deutschland noch leben würden, wenn man rechtzeitig die Rettungsdienste informiert und nicht "weggeschaut" hätte.
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24.04.2008 13:36 Uhr von Sexybeast73
 
+3 | -2
 
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Filmaufnahmen: könnte mir vorstellen, dass in ROM des öfteren FIlme/ Dokus gedreht werden und vielleicht dachten die meisten einfache ach schon wieder so eine Filmleiche.... ansonsten kann ich mir das auch nicht erklären! Sind wir schon so abgestumpft ?!
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24.04.2008 13:38 Uhr von Sexybeast73
 
+1 | -1
 
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Warscheinlich: Haben sie sogar gedacht es ist ein neues Theatherstück wofür gerade Werbung gamacht wird !!!!
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24.04.2008 13:41 Uhr von K2daK
 
+2 | -0
 
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Filmleiche? Naja, bei allem Respekt, aber man sollte doch erkennen, dass es sich dabei nicht um eine Filmleiche handelt, sofern auch wohl kein Kamerateam in der Nähe gewesen sein wird.

Aber naja, ich find es sehr traurig, dass so viele Menschen die Leiche so ingoriert haben...ich mein, hinsehen und wieder wegsehen ist definitiv nicht die feine englische Art!

Ich hoffe echt, dass das in Deutschland nicht so enden wird...schließlich möchte doch wohl jeder der einen Unfall hatte und im sterben liegt oder stark verwundet ist, dass ihm jemand hilft, oder?
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24.04.2008 13:57 Uhr von Reddevil1212
 
+3 | -0
 
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@all: nur mal nebenbei
ich will nicht wissen, wieviel die hier reinschreiben "wie kann man nicht helfen" oder "wie kann man nur weiterlaufen" bla bla bla
da auc einfach nur weggeschaut hätten!

es leigt leider in unsere natur, immer nur wenn schon was passiert ist, andere sie sich falsch verhalten haben zu kritisieren wenn man nicht selber dabei war!
der einzifgste der wirklich was sagen kann und darf ist der juwelier!
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24.04.2008 14:15 Uhr von robrai19
 
+2 | -0
 
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Der Satz macht mich stutizg: Unglaublicherweise ignorierten viele Passanten den Sturz des Mannes und dessen Leiche auf dem Asphalt einfach.

Wen nwär schon denn Sturz schon vorher gesehen hat, da bin ich male hrlich, schau ich auch net zu. Aber ich rufe wenigstens de rettung oder Polizei. Aber aus 30m. Nö da schau ich net hinauf wie einer runterfällt, autsch.

Aber daran vorbei gehen könnte ich net, das wäre net mein Stil.
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24.04.2008 15:15 Uhr von Typfelt
 
+3 | -0
 
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schon: schlimm, wie kalt manche menschen sein können...wenigstens die Polizei hätte man ja rufen können wenn man schon sieht das der nichmehr aufwacht...
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24.04.2008 19:39 Uhr von ClevelandSteamer
 
+1 | -3
 
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das liegt sicherlich an der mentalität der italiener
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24.04.2008 20:15 Uhr von vostei
 
+1 | -0
 
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mentalität der italiener: ein Teil der Römer ist sehr eigen - der Stadtteil, wo es passiert ist wäre interessant gewesen...
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25.04.2008 05:36 Uhr von kizzka
 
+1 | -0
 
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helfen: kann man da nicht mehr viel, das ist richtig, aber einfach so eine Leiche ignorieren, die auf der Straße rumliegt?! Gehts noch? Das ist doch hoffentlich keine alltägliche Situation in Rom, oder?
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25.04.2008 11:20 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
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Die Frage ist, wie viele Anrufe zu dem Fund tatsächlich bei der Polizei eingingen!

Man kann nämlich auch per Handy die Polizei rufen, NACHDEM man an der Leiche vorbeigegangen ist.

Gerade wenn ich den Sturz mitbekommen habe und der Mann 50 m vor mir auf den Boden klatscht, drehe ich wohl eher um, und rufe still und anonym die Polizei, weil ich keinen Bock habe, als Zeuge da stundenlang rumzustehen für jemand, den ich nicht kenne und der nun mal tot ist.

So ähnlich wird´s wohl auch für die gewesen sein, die die Leiche zu spät bemerkt haben, nämlich als sie schon daneben waren.


Ein Toter bringt ´ne Menge Scherereien, und solange nicht klar ist, wie der Mann gestorben ist (nicht jeder, der vorbeiging, hat vielleicht auch den Sturz gesehen), versucht man möglichst nicht, damit in Verbindung gebracht zu werden.

Sooo unlogisch ist das nicht.
Und so gefühlskalt auch nicht. Im Gegenteil, es spielt ein sehr starkes Gefühl mit, nämlich Angst.
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25.04.2008 11:34 Uhr von Schwertträger
 
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@K2daK: Kommt drauf an: >Ich hoffe echt, dass das in Deutschland nicht so enden wird...schließlich möchte doch wohl jeder der einen Unfall hatte und im sterben liegt oder stark verwundet ist, dass ihm jemand hilft, oder?<

Ich für meinen Teil sage u.U. NEIN, sogar ausdrücklich !!

Wenn ich nach einem Sturz aus 30 m Höhe auf Asphalt noch irgendeinen Funken Leben in mir habe, hoffe ich, dass die Leute den Anstand haben, mich in Ruhe sterben zu lassen und nicht noch an mir herumzerren, um lebensrettende Massnahmen durchzuführen.
Das behindert mich nämlich beim Sterben, wo es ja bekanntermassen darauf ankommt, sich zu sammeln, und nicht noch ein letztes Mal Leuten zu helfen, dass sie sich gut fühlen, in dem man ihr Helfersyndrom unterstützt.

Leider erkennen die meisten Leute heutzutage nicht, wann sie eine hilfswürdige Verletzung vor sich haben, weil derjenige eine gute Chance auf Gesundung hat, und wann einen Sterbenden.


Ausdrücklich nicht gerettet werden möchte ich z.B. auch, wenn mein Kopf erkennbar angematscht ist, oder sich bereits eine Querschnittslähmung abzeichnet. Hinterher ein lediglich aus wirtschaftlichem Luxus heraus geduldetes Wrack zu sein, ist nicht mein Lebensziel.
Da nehme ich mein Recht auf einen würdevollen Tod in Anspruch.

(Was z.B. passiert, wenn man ein Kind mit Stromschlag rettet, sehe ich mehr oder weniger tagtäglich in der Nachbarschaft).



Das passt jetzt zwar nur bedingt zum Thema, sollte aber trotzdem am Rande mal erwähnt werden.


Und ja, nach wie vor, die Polizei sollte man anrufen, schliesslich haben die Angehörigen ein Recht darauf, dass die Umstände des Todes festgehalten und ggf. geklärt werden. Da ist Schnelligkeit u.U. wichtig.
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25.04.2008 19:01 Uhr von SORUS
 
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Naja da der Mann bereits in einer Blutlache lag und sich vermutlich schon beim Aufschlag nicht mehr bewegte ist sein Tod eine Tatsache die man hinzunehmen hat. Dass dem Mann nicht "geholfen" wurde liegt wohl einfach nur daran dass es hier nichts mehr zu "helfen" gab...

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