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Ab 2010 sollen auch Krankenkassebeiträge steuerlich absetzbar sein

Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts hat nun der Minister Peer Steinbrück (SPD) eine Tischvorlage erstellt, die vorsieht, ab 2010 die Beiträge zur Krankenkassen- und Pflegeversicherung steuerlich absetzen zu können.

Damit steuert er gegen eine Meinung von Steuerexperten. Diese wollten dies nur für Privatversicherte, um größeren Steuerschaden abzuwenden. Nach Steinbrücks Meinung müsse dies aber für alle ermöglicht werden.

Damit wird es wohl Steuermindereinnahmen von einem hohen Milliardenbereich geben. Das Finanzministerium rechnet dabei mit einem Betrag von fünf Mrd. Euro jährlich.


WebReporter: maaxim112
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krank, Krankenkasse, 2010
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2008 00:27 Uhr von Bungarus
 
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.....und diese: 5 Mrd werden dann mit anderen Steuern wieder rein geholt. Mal sehen wie lange wir uns noch melken lassen.
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24.04.2008 01:55 Uhr von Vampire666
 
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was??? vielleicht bin ich ja gerade im komplett fslschen film, aber ICH als freiwillig versicherter kassenpatient (selbstständig) setze meine krankenkassenbeiträge selbstverständlich von der steuer ab, anfangs über den lohnsteuerjahresausgleich, seit zwei jahren hab ich mir einen freibetrag eintragen lassen.
(konstantes gehalt als geschäftsführer meiner eigenen gmbh)
deswegen..das sind doch keine neuereungen ..das ist STANDART!
jeder arbeitnehmer setzt seine krankenkassenbeiträge automatisch von der steuer ab
...
V.
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24.04.2008 12:23 Uhr von ingo1610
 
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@vampire666: ich denke das diese Regelung dann anders gehandhabt wird, denn sonst könnte ich mir das auch nicht erklären. Aus der Quelle habe ich auch nichts genaueres über den Ablauf finden können.

Es könnte allerdings sein, das die Beiträge nun komplett abzusetzen sind, und anders als andere Versicherungsbeiträge behandelt werden.
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24.04.2008 12:50 Uhr von Vampire666
 
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@ingo: ich habe heute noch einen beitrag zu dem thema auf WDR2 gehört, wo etwa sdetailierter darauf eingegangen wurde.
da ging es um die steuerfreibeträge, (die ich ja bei mir eingetragen habe) die aber begrenzt sind.
da gingt es z.b. um einen selbstständigen familienvater mit sechs kindern, der 18.000 europ.a. für die private krankenversicherung zahlt, diese sumem aber nicht komplett absetzen kann, weil sie über dem freibetrag liegt
darum geht es wohl...
und um private zusatzversicherungen, sprich krankenhaus tagegeld, zahnersatz ..ergo alles, was üebr die gesetzliche grundsatzvorsorge hinaus geht, und bisher steuerlich nicht berücksichtigt wurde
...
V.

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