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Terrorismus mit Terroristen bekämpfen?

Weil Gefängnisse in einigen islamischen Ländern mit militanten Islamisten überfüllt sind und sich zu Brutstätten des Terrorismus entwickelt haben, versuchen diese Länder mit Hilfe von Ex-Terroristen diesen Terrorismus zu bekämpfen.

Es herrscht die Überzeugung, dass Terrorismus durch Unwissenheit entsteht, denn viele Terroristen haben den Koran zwar auswendig gelernt, ihn aber nicht verstanden, weil fundamentalistische Lehrer diesen falsch interpretiert haben.

Obwohl die Resozialisierung als Erfolg gefeiert wird, weil nur etwa drei Prozent der Terroristen rückfällig werden, bleibt die Gefahr, dass einige Terroristen sich nur aus dem Gefängnis gelogen haben. Trotz der Mängel gilt dies aber als gute Ergänzung zur klassischen Terrorbekämpfung.


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WebReporter: phil139
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Terror, Terrorist, Terrorismus
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2008 13:31 Uhr von phil139
 
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Man kann die Terroristen ja nicht lebenslang wegsperren, also macht es durchaus Sinn, auch wenn einige radikal bleiben.
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23.04.2008 14:39 Uhr von usambara
 
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ein Sozialprogramm arabischer Despoten während die USA foltert? lachhaft
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23.04.2008 14:58 Uhr von rlGoma
 
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Niemand: ist der Gute, alle sind gleich schlecht. Terroristen sollen resozialisiert werden, gleichzeitig sagt man aber auch, dass Handabhacken und andere Späße auch vertretbar sind. Auf der anderen Seite werden Terroristen gefoltert, dafür hackt man aber keine Hände ab etc
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23.04.2008 17:04 Uhr von rlGoma
 
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@DerBaer69: Deine Geschichtskenntnisse zum Thema Afghanistan sind ein bisschen fehlerhaft. Das Land war VOR der Machtübernahme der Taliban schön. Die Städte glichen westlichen Städten in Qualität und Ausstattung und vermummte Frauen galten nicht als schick. Die Kriege und Verfolgungen durch die Taliban haben das Land zerstört, denn warum sollte ein frommer Moslems noch Kinos oder Discos brauchen?
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24.04.2008 00:33 Uhr von Howard2k
 
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ehemaligen Terroristen werden diese Leute eher zuhören als der westichen Welt... die Frage ist nur ob das alle anderen Splittergruppen so toll finden wenn jemand aus den eigenen Reihen mit dem Westen derart kooperiert.
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24.04.2008 10:28 Uhr von rlGoma
 
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@fairaberhart: vor 1979 gab es auch eine Zeitrechnung. Wenn ich schreibe, dass sie westlichen Städten glichen, sind damit westliche Städte in der Zeit vor den Kriegen in Afghanistan gemeint. Der europäische Einfluss war eben damals sehr groß auf die muslimische Welt. Ich habe eine Bilderserie Zuhaus über Kabul und natürlich sind dort typische Bauten aus der Region zu sehen, aber alles in allem mit den ganzen Lichtern und heilen Straßen in einem Standard den das Land wohl lange nicht mehr haben wird.

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