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Bundesbank schlägt Renteneintrittsalter von 68,5 Jahren vor

Um die Bezugsdauer der Rente über das Jahr 2030 auf einem konstanten Niveau zu halten, hat die Deutsche Bundesbank die Politik aufgefordert, das Renteneintrittsalter weiter zu erhöhen. Dem Vorschlag der Bundesbank zufolge sollen die Deutschen erst mit 68,5 Jahren in Rente gehen dürfen.

Mit diesem Renteneinstiegsalter sei es laut Bundesbank möglich, die Bezugsdauer von Rente bis zum Jahr 2050 konstant zu halten. Diese Argumentation wird durch das Ifo-Institut unterstützt. Laut dem Ifo-Institut verheimlichen Politiker den Bürgern eine entsprechende Wahrheit.

Das Ifo-Institut fordert seinerseits die Politik auf, die Riester-Rente zur Pflicht zu machen, um Versorgungslücken im Alter zu vermeiden.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Rente, Bundesbank, Renteneintritt
Quelle: www.welt.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2008 10:24 Uhr von LordKazzak
 
+4 | -3
 
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geil
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23.04.2008 10:32 Uhr von blubbs
 
+10 | -2
 
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natuerlich kann man das renteneintrittsalter nicht gleich auf 90 jahre erhoehen? dann braucht man sich in den kommenden jahren keine weiteren gedanken mehr machen, die eingezahlten rentenbeitraege wuerden fuer die dann rentner auch ausreichen und mit dem ueberschuss zwischen eingezahltem und ausgezahltem koennten sinnlose ausgaben finanziert werden!!!

tolle idee, irgendwann gibts dann gar keine rente mehr weil sowiso alle bis zum umfallen arbeiten muessen!!!
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23.04.2008 10:42 Uhr von obilein
 
+9 | -3
 
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Warum nicht arbeiten bis man Tod umfällt: Warum nicht arbeiten bis man Tod umfällt, dann haben die richtig Geld gespart.
Die allgemeine Schulzeit auf das Minimum kürzen.
Dann das Arbeitsantritts Alter auf 12 Lebensjahre senken.
So hat man auch günstige Niedriglohnnehmer weil die können dann ja eh nix.



Aber selbst dann haben die Globalisierungsliebhaber immer noch was zu Jammern,
wie Faul - Dumm usw. die Arbeitnehmer doch sind.
Als Ausrede kommt dann noch, die sind doch selbst dran Schuld.

(Ironie OFF)
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23.04.2008 10:49 Uhr von osirisone
 
+3 | -6
 
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Wer glaubt: das er mit 68,5 wirklich noch auf der Erde ist... Die Lebensdauer ist in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen, irgendwann wird es heißen "75 jährige/r älteste/r Frau/Mann in Deutschland" und andere gehen aufgrund von Stress, Unmut, der "Null-Bock"-Einstellung oder sonstigen über den Jordan. Das alter soll daher so hochgesetzt werden, weil so auch die Analysten rechnen und wenn es kaum noch Leute gibt die überhaupt 68 werden, dann muss man auch weniger auszahlen... wir gehen also bis ans Lebensende arbeiten! Das sollten Eltern ihren Kindern mal beibringen, das sie die ersten 16 Jahres ihres Lebens n bissl genießen sollten, ...natürlich aber auch einen ordentlichen Schulabschluss erreichen.... denn wenns mit der Arbeit losgeht, wars das... oder sie werden arbeitslos... was für Aussichten.
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23.04.2008 10:50 Uhr von vostei
 
+6 | -8
 
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[edit, thekid]: Da ein gutes Drittel unserer derzeitigen Gesellschaft schlicht nicht gebraucht werden und man bald dafür zahlen muss sich die Langeweile mit Arbeiten zu vertreiben sind solche Entscheidungen doch nur konsequent - oder?

*g*

*heiter bleiben*
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23.04.2008 10:58 Uhr von Sje1986
 
+3 | -1
 
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Die Spinnen doch Arbeiten bis 68,5, gehts noch ?
Diese Spinner haben doch echt den Arsch auf.
Schon schlimm genug das man aktuell bis 67 arbeiten muss.
Und auf die schafft man nicht grade mehr Arbeitsplätze und Geld spart der Staat auch nicht, da es dann mehr ältere Arbeitslose geben wird.
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23.04.2008 11:00 Uhr von dajak
 
+3 | -1
 
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Gleich weg: Am besten mit gleich einschläfern die Rentner die ohnehin nur Geld kosten und immer älter werden.
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23.04.2008 11:00 Uhr von fruchteis
 
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@osirisone: Zu deiner Aussage steht aber im Widerspruch, dass seltsamerweise die Leute nicht immer früher sterben, sondern durch die Fortschritte in der Medizin immer später.
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23.04.2008 11:03 Uhr von eldschi
 
+1 | -1
 
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Warum nur meckern? Das gesetzliche Rentensystem droht nun mal zu kollabieren, weil 1. die Rentenbezugsdauer immer länger und 2. nicht genügend junge Menschen nachwachsen, die die alten finanzieren können. Was spricht dagegen, das globale Renteneintrittsalter zu erhöhen, wenn sich die allgemeine Lebenserwartung zuvor m.o.w. deutlich erhöht hat? Klar ist das für jeden eine unangenehme Vorstellung, länger arbeiten zu müssen, aber die längere Lebensfreude bringt das eben mit sich. Was will man denn? Bis 65 arbeiten und dafür mit 70 krepieren oder bis 68,5 arbeiten und dafür erst mit 85 in Gras beißen?
Aber letzten Endes ist es doch alles nur ein Herumdoktern an einem von Grund auf krankem und desolatem (Renten)System. Würde sich jeder zwangsweise privat rentenversichern, gäbe es - zumindest unter der (ehemals) arbeitenden Bevölkerung - keine Altersmut.
Und jeder Verbesserungsvorschlag sei es von einem Herrn Rüttgers oder sei es von der Bundesbank wird aufgrund der vielschichtigen Interessen gnadenlos abgeschmettert.
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23.04.2008 11:18 Uhr von osirisone
 
+1 | -0
 
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@fruchteis: "Zu deiner Aussage steht aber im Widerspruch, dass seltsamerweise die Leute nicht immer früher sterben, sondern durch die Fortschritte in der Medizin immer später."

Und du denkst wirklich das du dir mit 68,5 diese "medizinischen Fortschritte" auch leisten kannst bzw. deine Krankenkasse diese übernimmt? Bei allem wie es sich aktuell in Deutschland entwickelt? Alles wird teurer, Gehälter bleiben gleich oder sinken... oder gehörste zu "besseren" Gesellschaft, dann tut es mir leid und gratuliere dir, das du einer Minderheit angehörst, die Sorgen noch mit Geld lösen können....
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23.04.2008 11:22 Uhr von vostei
 
+3 | -0
 
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:D lol: Den Negativbewertern scheint nicht klar zu sein, dass in einem Stück Ironie auch ein Funken Wahrheit steckt.

Das Stückwerk, was von unserer ehemals sozialen Marktwirtschaft übrig ist lässt sich nicht mehr finanzieren, weil es eben nur noch Stückwerk ist und die Kohle, die wir in die Rentenkassen zahlen für alles mögliche, nur nicht für das, wofür sie gedacht ist, verwandt wird.

Im Grunde genommen zahlen wir bereits schon dafür arbeiten zu "dürfen". Das Bänker solche Vorschläge machen ist somit tatsächlich konsequent. Die Bundesbank muss doch für die anderen Banken abdrücken - diese wiederum zocken uns mit "privater Altersvorsorge" ab - das Geschäft muss laufen - also muss man sich seinen Ruhestand erkaufen...

Schöne neue Welt....

*heiter bleiben*
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23.04.2008 11:28 Uhr von aawalex01
 
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Ich hau mich weg.Sag mal kifft der zuviel von der Bundesbank.Ich habe noch eine bessere Idee.Erhöht das Rentenalter auf 100.Damit werden nicht wirklich viele Rente bekommen und unsere scheiß Regierung kann das Geld noch mehr ins Ausland stecken oder noch mehr nach Thailand zum ficken fliegen.

Riester-Rente zur Pflicht machen.lol.Das ist totale Abzocke mit der Riester-Rente.Das haut vorne und hinten nicht.

Am besten die Idioten halten einfach die Fresse damit tun sie jeden einen Gefallen.

Man Man Man Solche Hohlbirnen.
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23.04.2008 11:39 Uhr von eldschi
 
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@pman: Der Fehler ist das System. Selbiges ist nun mal nicht so konstruiert, dass sich aus einer - von mir aus sogar jahrzentelangen - Einzahlung automatisch ein entspr. Auszahlungsanspruch ableitet und genau das finde ich ja so pervers. Und mit den vielschichtigen Interessen meinte ich genau die, die sich aus diesem System frei bedienen. Bei einer privaten Rente, die kapitalfinanziert ist, ist das eben alles komplett anders.
Ich meinte übrigens nicht eine "zusätzliche" priv. RV, sondern eine, die anstelle der gesetzlichen RV tritt. Und diese sollte dann für alle, die in D Einkommen haben, zwangsverpflichtend sein. Was ist dagegen einzuwenden, die eine schrittweise durch die andere zu ersetzen?
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23.04.2008 11:41 Uhr von Mr.E Nigma
 
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Die Politiker sollen endlich zugeben, dass die Rente gescheitert ist ! Das System ist nicht mehr zu finanzieren und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer, auch der Rückgang der Arbeitslosen hat so gut wie keine Auswirkungen auf das Rentensystem, da die meisten Jobs im Niedriglohnsektor geschaffen werden, wo entweder gar keine Sozialabgaben oder nur sehr geringe gezahl werden! Da züchtet man sich eine Generation heran die bis ins Hohe Alter arbeiten soll, dann aber kaum Rentenanspruch hat, diese Menschen steuern unaufhaltsam in die Altersarmut !

Es ist mir auch Unverständlich wie man, mit diesen Tatsachen konfrontiert, eine Rentenerhöhung durchwinken kann, da schmeist man noch mehr Kohle aus den klammen Kassen, nur um für die nächste Wahl ein paar Stimmen zu ergattern! Meine Generation bleibt, auf der Rechnung sitzten !
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23.04.2008 11:50 Uhr von Lebensgefahr
 
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Ich kenne nur Aufsichtsratsmitglieder die jenseits: von 60 Jahren arbeiten. Die meisten Arbeitnehmer gehen vorher in Rente.
Sollte das nicht klappen zahlen die Unternehmen schon seit Jahren Abfindungen um die alten Säcke los zu werden.
Man stelle sich vor: Da sitzt ein 20jähriger neben einem 68Jährigen und beide beziehen das gleich hohe Gehalt für die gleiche Arbeitsleistung.
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23.04.2008 11:51 Uhr von vostei
 
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@Halma: ja schön - der Generationenvertrag, Demographie und so...

Du. dass mit dem "die Leute werden immer älter" und "mehr" - gut und schön, dass ist aber schon eine ganze Weile so - und früher hat es auch gefunzt...

Der Hund liegt darin begraben, dass es zu wenig sind die voll einzahlen und darin, dass die Politik der heiligen Kuh Wirtschaft huldigt indem man unbedingt die Lohnnebenkosten senken muss - da stimme ich dir zu, falls du das mit "Symptomen" meinst

Die Arbeitslosen haben sie ja schon mit Hartz4 billig gemacht und ihre Statistiken getunt - jetzt sind die Rentner dran "billig" gemacht zu werden und gleichzeitig das Business der "priv. Vorsorge" anzukurbeln - bei den Krankenkassen sind sie auch schon drüber, mal sehen was noch kommt....

Bist du dir bewusst, dass wir GESETZLICH geregelte Beiträge zahlen - für, im Endeffekt, NICHTS?

*heiter bleiben*
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23.04.2008 11:57 Uhr von fhd
 
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Riester-Rente Na super, die Riester Rente ist die größte Verarsche schlechthin... Wenn man zum Beispiel mal arbeitslos werden sollte.. Ups!

Mehr dazu hier:
http://de.wikipedia.org/...
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23.04.2008 12:05 Uhr von freddy111
 
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ich schlage vor: das in den Firmen werkseigene Friedhöfe angeschafft werden.
Wer dann während der arbeit tot umfällt kann dort gleich beerdigt werden. ausserdem würden dann die Geldbonzen noch ein hübsches Sümmchen für die Beerdigung kassieren können
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23.04.2008 12:13 Uhr von vostei
 
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Full Ack @Halma: so ist es - leider.
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23.04.2008 12:46 Uhr von catonnet
 
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Wie lösen wir das Problemchen... ? Ganz einfach.

Hebt doch endlich das Rentenalter auf 85 an.
Jeder Bürger muss zwangsweise Rauchen, auf Schutzhelme beim Zweirad fahren verzichten und intensives Fallschirmspringen betreiben. Er darf aber gleichzeitig keine Verhütungsmittel nutzen und wird verpflichtet mindestens 3 Kinder im Leben zu zeugen/gebären.

Schon wird unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren erheblich jünger... *ironie aus*
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23.04.2008 13:04 Uhr von Falkone
 
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Ich zahle keine Rente ein: Da alle Männer bei uns im Verwandtenkreis nicht sehr alt werden.

Ich brauche mein Geld jetzt und lass es mir JETZT gut gehen.

Denn:

Mein Vater hat gut verdient, ist mit 63 gestorben und das
Geld ist rein wirtschaftlich gesehen einfach weg und keiner hat was davon (Von denen jedenfalls, die es dringend benötigen)

Höchstens, das sich irgendwelche Politiker davon noch bereichern mit einer Rentenerhöhung.
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23.04.2008 14:02 Uhr von meisterthomas
 
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Die Rentenversicherung eine Sache der Bundesbank? Wenn die Bundesbank und s. g. Ifo-Experten anfangen sich um unsere Rente zu kümmern, dann steckt System dahinter, nämlich die Polemik der Umverteilung.
Die Bundesbank steht vor der Aufgabe die Bankenschulden zu verstaatlichen, was offensichtlich den Staatshaushalt belastet und anscheinend zu lasten von Sozialleistungen geschehen soll.

Sofern ohne staatliche Hilfe die Banken bankrott und ihre Aktionäre leer ausgehen würden, ist staatliche Hilfe nur soweit gerechtfertigt, wie im selben Maße die Aktionäre enteignet werden. Denn andernfalls verstaatlichen wir nur deren Risiken. Diese Ansicht äußerte auch der Berliner Finanzsenator, Thilo Sarazzin. Das heißt wenn der Zusammenbruch einer Großbank soweit wahrscheinlich ist, daß der Staat sie stützen muß, ist sie auch zu verstaatlichen, wobei die Aktionäre gleichsam leer ausgehen.

Unsere Rentenversicherung ist keine Versicherung sondern auch eine soziale Kasse, die sich einfach von der Politik mißbrauchen läßt. Dieses Zwitterdasein ist sicher kein gutes System, aber es ist angesichts unserer Wirtschaftskriese der falsche Zeitpunkt daran herum zu doktern.
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25.04.2008 20:11 Uhr von HIGHMANN
 
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kündigung: also mir reichts jetzt
ich steige aus der rente aus!!
werde meine rente kündigen ,und die eingezahlten beiträge
verzinst zurückzahlen lassen%$$)//%%$$
ach schade geht ja nicht ,aber träumen wird ja wohl noch erlaubt sein..

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