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Stephen Hawking fordert Entdeckergeist: NASA soll Christopher Columbus nacheifern

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der NASA zeigte der Astrophysiker Stephen Hawking bei einem Festakt in Washington Parallelen zwischen Christopher Columbus und der Arbeit der Weltraumagentur auf. Ähnlich wie damals gäbe es auch heute viele Menschen, die an der Wichtigkeit dieser Arbeit zweifeln.

Der weltberühmte Wissenschaftler meinte, dass die Erforschung des Alls lebensnotwendig sein könnte, zumindest aber unsere Zukunft entscheidend prägen wird. Als wichtige Schritte nannte er vor allem die Errichtung einer Mondbasis und letztlich die Suche nach erdähnlichen Planeten.

Ähnlich wie die damalige Welt durch die Entdeckung der "Neuen Welt" beeinflusst wurde, könne auch die Erforschung des Alls neue Ansätze zur Problemlösung hier auf der Erde liefern. Aus diesem Grund wünscht sich Hawking bei der NASA einen ähnlichen Pioniergeist, wie ihn Christopher Columbus einst bewiesen hatte.


WebReporter: EmperorsArm
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: NASA, Christ, Stephen Hawking, Columbus
Quelle: www.tagesspiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2008 13:21 Uhr von EmperorsArm
 
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Da muss ich ihm voll zustimmen - das ist auch der Grund, warum ich Raumfahrttechnik studiere. ;) Lösen kann die Probleme nur der Mensch, aber Zeit und Mittel dazu, kann die Erforschung des Alls definitiv geben.
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22.04.2008 15:29 Uhr von TrangleC
 
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schon, aber Im Grunde geb ich ihm Recht, nur ist der Vergleich etwas unglücklich gewählt. Die Entdeckung Amerikas hat schliesslich letztendlich zum Untergang des Spanischen Imperiums geführt. Unter anderem weil das ganze Aztekengold eine Inflation in Spanien ausgelöst hat. Ausserdem waren es ja einige Zeit später dann die Amerikaner die den Spaniern auch noch viele ihrer kleinen Kolonien, wie Puerto Rico und andere, gewaltsam abgenommen haben, bzw. antispanische Revolutionen ausgelöst oder unterstüzt haben wie in Panama oder Cuba.
Aus Sicht der Spanier war die Entdeckung Amerikas also nichts gutes.

Trotzdem ist es natürlich grundsätzlich richtig dass man weiter an der Raumfahrt arbeiten und forschen muss. Allerdings seh ich es nicht so eng wenn die Nasa nicht mit hunderten von milliarden Dollars zugeschüttet wird. Schliesslich ist nicht nur der aktuelle Stand der Technik nicht weit genug um "echte Raumfahrt" zu ermöglichen, sondern auch der aktuelle Stand der physikalischen Wissenschaft und Grundlagenforschung. Würden erstmal Wissenschaftler auf funktionierende Ideen kommen wie man zwischen den Sternen reisen kann, statt nur mal zum Mond und wieder zurück zu pendeln, dann könnten die Ingenieure bei der Nasa und Esa usw. auch anfangen entsprechende Fahrzeuge zu bauen. Aber solange die physikalischen Grundlagen fehlen, was soll man da machen?
Die Zukunft der Menschheit wird also erstmal in den physikalischen Forschungseinrichtungen der Welt entschieden und nicht in den Werkhallen der Nasa.
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22.04.2008 16:06 Uhr von EmperorsArm
 
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Forschung läuft ja bei NASA: @TrangleC: Der Großteil der Forschung läuft ja aber gerade über NASA und verwandte Organisationen ( ESA, DLR, etc. ). Gerade auch Grundlagenforschung wird dort betrieben, ggf. auch in Schwerelosigkeit.

@Izzo: Grundsätzlich richtig, das bedeutet aber nicht, dass es andere Wege gäbe solche Strecken zu überwinden. So etwas wäre durchaus mit Generationsschiffen möglich - auch die Siedler der "Neuen Welt" konnten nicht damit rechnen je wieder in ihre alte Heimat zurückzukehren.
Alternativ wären natürlich irgendwelche Raumkrümmungsideen möglich, hier ist aber auch wieder Forschung notwendig. Gerade die Schwerkraft entzieht sich zu großen Teilen noch immer unserem Verständnis.
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22.04.2008 16:47 Uhr von DoubleDee
 
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..stimme ich voll und ganz zu! Allerdings sollten meiner meinung nach erstmal forschungen in die richtung getrieben werden das man ohne großen aufwand ins all kann also jeder und nicht vorher diese Tests ob man den flug aushält usw. Denn dann könnten auch mal andere Wissenschaftler usw. vor ort im all ihren senf zu sachen abgeben oder ihre ideen usw. Dann würde man glaub ich sogar noch weiter kommen und vielleicht schneller!
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23.04.2008 10:50 Uhr von Mi-Ka
 
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Ah so, also zum Mars fliegen wollen aber beim Mond stranden und glauben, dass es der Mars ist.

Und wer sind dann bei diesem Bild die Portugiesen, diejenigen also, die schon vorher wussten, dass Indien ein ganzes Stück weiter ist und es nur den Spaniern nicht preisgeben wollten.
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25.04.2008 23:23 Uhr von speculator
 
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Auf zu neuen Ufern! So wie sich die Dinge hier entwickeln, würd ich mich freiwillig auf ein "Generationenschiff" melden, nur um hier weg zu kommen...

Und natürlich find ich Forschung und Raumfahrt auch toll, gut und wichtig, bin aber von der Menschheit so enttäuscht, dass ich auch denke, dass, sobald wir die Möglichkeit hätten andere Planeten zu besiedeln, unsere gute alte Erde nur noch rücksichtsloser ausgebeutet und zerstört würde, ohne Rücksicht auf Klimawandel, Umweltschutz, Urwälder... - und auf den "neuen" Planeten wäre es nicht anders...
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18.05.2008 17:39 Uhr von Il_Ducatista
 
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wirklichkeitsfern: der arme Stephen Hawkings ist halt notgedrungen etwas wirklichkeitsfern. Bush gibt Unsummen für den Terror des Irakkrieges aus und der geplante grösste Beschleuniger der Welt wurde abgeschafft. 1 U Boot für 7 Milliarden wird locker durchgewunken und die Grundlagenforschung wird in dieser Beutelschneiderwelt unterdrückt, zurückgebunden und die hochausgebildeten Leute dieser Welt werden vom Forscher zum Erntehelfer oder zur Sekretärin weiterentwickelt. Auf dieser Basis kann ein "Auf zu neuen Ufern" nur ein Fehlstart werden. die Wende zur Downtechgesellschaft ist ja bereits eingeläutet.
Ein Physiker der sagt die Temperatur steigt ist der grösste und wenn ein Physiker sagt aufgrund der Entwicklung derr Sonnenflecken wird die temperatur in den nächsten 15 Jahren fallen: kein Kommentar und keiner Nachricht wert. Sowas nennt man "totschweigen".
Einfach : Ideologie nein Danke

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