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Umfrage: Deutsche verlieren Vertrauen in Demokratie und soziale Marktwirtschaft

Nach dem Leipziger Institut für Marktforschung vertrauen immer weniger Deutsche auf demokratische Grundordnung und die soziale Marktwirtschaft. Neue Zahlen des Institutes belegen jetzt, dass nur noch 44 Prozent der Menschen im Osten an das funktionieren der Demokratie glauben.

Im Westen sind es noch zwei Drittel. Noch geringer ist das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft, deren Ziel sozial ausgewogener Wohlstand sein sollte. Im Westen wird das Erreichen dieses Ziels noch von der Hälfte, im Osten noch von einem Drittel der Bürger für möglich gehalten.

Die grundlegenden Veränderungen durch die Globalisierung haben die Menschen verunsichert. Hartz IV verkörpert für viele die Ohnmacht des Staates vor den Mächten der globalen Ökonomie.


WebReporter: DieBeulenpest
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Umfrage, Markt, Demokratie, Vertrauen, Marktwirtschaft
Quelle: www.zeit.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2008 17:44 Uhr von shortcomment
 
+8 | -1
 
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Studie: Die Studie hätte auch schon vor 4 Jahren geben können mit dem gleichen Ergebnis.
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22.04.2008 17:49 Uhr von coolzero.v65
 
+13 | -1
 
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gibt es noch Leute die sich über das Ergebnis solch einer Studie wundern?
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22.04.2008 18:01 Uhr von wuerfelhusten
 
+12 | -0
 
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Das Ergebnis: der Studie wundert mich nicht. Mich wundert viel eher, warum es noch keine Ausschreitungen á la Pariser Vororte gibt...
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22.04.2008 18:06 Uhr von Noseman
 
+11 | -0
 
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Mich wundert eines: dass es immer noch 44% sind, die nix gemerkt haben.

Gut, 10 % davon werden die Reichen sein, denen 60% des Reichtums hierzulande gehört.
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22.04.2008 18:10 Uhr von csu-mitglied
 
+4 | -16
 
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22.04.2008 18:28 Uhr von MaxRawner
 
+10 | -1
 
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csu-mitglied es geht hier nicht um faulheit oder dummheit, dieser staat stirbt wenn nicht bald etwas passiert! das einzige was unser sozialsystem auf dauer vll aufrecht erhalten kann ist eine hohe zahl an einwanderern...
man muss sich doch nur mal die bevölkerungsentwicklung anschaun!! wenn alles so bleibt wie es jetzt ist wird deutschland im jahr 2040 noch 60 mio einwohner haben, mehr wie 2/3 sind dann über 60 jahre alt!
und dann?? wie will die CSU dieses problem lösen?

und mittlerweile sind es eben immer mehr leute die merken dass hier was nicht stimmt...deswegn die umfragewerte
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22.04.2008 18:37 Uhr von csu-mitglied
 
+2 | -14
 
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22.04.2008 18:52 Uhr von wuerfelhusten
 
+11 | -3
 
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@csu-mitglied: -Flächendeckender Mindestlohn
-Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer
-Solidarische Grundrente (Alle zahlen ein, egal welches Einkommen (prozentualer Beitrag-->jeder bekommt die gleiche Rente)/Jeder kann privat vorsorgen(staatlich subvetioniert) /Betriebsrente)
-höhere Erbschaftssteuer
-Steuerfreiheit von Managergehältern (Unternehmen zahlen für dieses Geld keine Steuern) abschaffen
-Mehr Geld für die Bildung (mehr Lehrer)
-Mehr Basisdemokratie
-Mehrwertsteuer senken
-Spitzensteuersatz erhöhen
etc. pp.
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22.04.2008 18:54 Uhr von oneWhiteStripe
 
+7 | -0
 
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hey csu-mitglied du griesgram du :)

long time no see, mein guter!

wie immer schreibst du hauptsächlich unfug, aber bei einem punkt solltest du im bezug auf deinen nick vorsichtig sein^^

das wegen den korpulenten menschen. ich kenn da nen dicken...war zwar CDU aber trotzdem...der hat das land in ziemliche probleme gebracht, hat gelogen und ne menge leute beschissen. sehen so deine "macher" aus? sich einfach nicht um menschen scheren, sondern nen möglichst grossen reibach machen wollen..*lol*

alter troll, schön dass du wieder da bist! wir werden viel spass miteinander haben,...

über die csu an sich wollen wir jetzt lieber kein wort verlieren, das wird die wahl in unserem schönen freistaat zeigen!

50 - X :)

cheers comrad!

ows
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22.04.2008 19:06 Uhr von MaxRawner
 
+8 | -0
 
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csu-mitglied: und was soll der durchschnittsbürger in diesem land politisch bewegen? zur wahl gehen? das ist auch wohl das einzige was man entfernt als "politisch mitbestimmen" bezeichnen kann.
höchstens vll einen studentenaufstand wie ´68 damals ^^
aber vor sowas hat die CSu ja panische angst, oh nein, da werden traditionelle werte umgeworfen..
ach und außerdem: die CSU macht nicht dass was gut für die gesamte bevölkerung ist, sondern dass was gut für den REICHEN teil der bevölkerung ist ... siehe steuerhöhungen..studiengebühren etc.
und dann wundert man sich wenn die andern 90% langsam aber sicher das vertrauen in demokratie und soziale marktwirtschaft verlieren....

--> die csu macht die altbekannt arm--reich schere immer größer...keine wunder dass das der armen seite nicht gefällt....
wer weiß, vll gibts dann doch noch die "weltrevolution" und die daraus resultierende "diktatur des proletariats" wie marx schon prophezeit hat .. ;)

@wuerfelhusten: toller beitrag mit tollen vorschlägen!!
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22.04.2008 19:43 Uhr von HarryL2
 
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@topnewsman: Hier und da gibts schon gute Löhne. Blöd nur wenn Zeitarbeitsfirmen/vermittler zwei drittel vom Lohn hinten rum abkassieren.
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22.04.2008 20:05 Uhr von KingPR
 
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Naja ich habe auch kein Vertrauen in die Demokratie, aber

nur weil wir keine Demokratie haben
und im Falle einer echten Demokratie die Stimmengleichheit des Einzelnen unweigerlich zum Kommunismus führen würde. Man würde den Reichen das Geld nehmen und es den Armen geben, weil die Armen nunmal in der Mehrheit sind. Man würde Firmen wie Nokia verstaatlichen, damit keine Arbeitsplätze verloren gehen. Nach und nach würde dann immer mehr verstaatlicht, und der Staat wird wirtschaftlich isoliert (keine Firma investiert in ein kommunistisches Land, um es vorweg zu nehmen: China ist nicht kommunistisch)

Was dann passiert kann man nur spekulieren. Aber vermutlich würde das bürgerliche Missmanagement zu Armut für alle statt zu Armut für viele (im mom) führen.
Wenn es zu schlimm wird, brechen dann Bürgerkriege um Lebensmittel aus und die politischen Macht wird dann irgendwann wieder in einem einzigem Diktator vereint. Naja gut, da weiß man zumindest wo man dran ist.

Eine absolute 3-Klassen-Demokratie wäre vielleicht eine angemessene Lösung um die Interessen im Gleichgewicht zu halten.
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22.04.2008 21:37 Uhr von CHR.BEST
 
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Wenn Gesetzesentwürfe mittlerweile schon von Großkonzernen komplett aufgesetzt werden, was für eine Demokratie soll das bitteschön noch sein?

DDR mit anderen Mitteln?
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23.04.2008 07:45 Uhr von politikerhasser
 
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Für diese Erkenntnis hätte ich keine Meinungsumfrage gebraucht. Aber hat sich jemals Jemand um die Meinung der Mehrheit in Deutschland gekümmert?
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23.04.2008 08:07 Uhr von artefaktum
 
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@KingPR: "Eine absolute 3-Klassen-Demokratie wäre vielleicht eine angemessene Lösung um die Interessen im Gleichgewicht zu halten."

Vor der französischen Revolution war ja bekanntlich alles besser ;-)
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23.04.2008 11:18 Uhr von mueppl
 
+3 | -0
 
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schon 2005 sagte Angela Merkel in einer Rede zur 60-Jahr-Feier der CDU :

"Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.."

Wie sollen die Deutschen bei so einem Spruch nicht das Vertrauen in Demokratie und soziale Marktwirtschaft verlieren?
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23.04.2008 11:33 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Unglaublich es gibt echt noch Menschen die hier an Demokratie glauben?
Die Menschen haben immer weniger Rechte, wir werden vom Staat bis zum Umfallen ausgebeutet. Die angebliche Macht des Volkes gibts schon lange nicht mehr, außer die Menschen stehen endlich mal auf und kämpfen für das, was die Demokratie eigentlich darstellen sollte.
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23.04.2008 12:48 Uhr von HunterS.
 
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Ein wenig seltsam formuliert, die sache mit dem Glauben an die Funktion der Demokratie, denn es stellt die Demokratie als solches und nicht unsere Anwednung in Frage.
Ich für meinen Teil habe vollstes Vertrauen in die Demokratie, aber nicht in diese von uns praktizierte Perversion dieser.
Der deutschen Wirtschaft, wa?
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24.04.2008 00:07 Uhr von meisterthomas
 
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Unsere Demokratische Entwicklung: Entwicklung und Niedergang unserer Wohlstandsgesellschaft verdanken wir einer langen Epoche des Friedens und Wohlstandes. Wobei gerade dieses zu politischen Desinteresse und unseren heutigen Verlust an Demokratie und Sozialstaat führte.
Bedingt ist diese Entwicklung anscheinend dadurch, daß sich unser Konkurenzverhalten in Zeiten des Wohlstandes von sozialen Gruppierungen, wie Parteien und Gewerkschaften ablöst und sich zunehmend auf den individuellen Konkurenzkampf zurück zieht.

Dagegen waren Kriege und konkurierende Weltbilder der wahre Motor unserer Entwicklung in den letzten 400 Jahren, ohne die sich kein Zeitalter der Aufkärung entwickeln kann.

Unsere demokratische Entwicklung hin zu mehr Demokratie erfordert die politischer Verantwortung vieler Bürger und kann auch nur im Spannungsfeld von Gengensätzen geschenhen. Freiheit und Gleichheit, Liberalismus und Sozialismus sind dynamische Gegensätze und dennoch unabdingbar für jede demokratische Entwicklung.

Unser Wohlstand sinkt und unser politisches Interesse steigt wieder. Auch stehen wir heute vor einer in unserer sozialen Evolution nie dagewesenen Aufgabe und Chance: Einerseits eine starke aber friedfertige Streitkultur zu entwickeln, anderseits aus Fehlern unserer Vergangenheit endlich lernen zu können. Jedenfalls sofern sich die politsche Erfahrung und Verantwortung unserer Alten noch zu einem politischen Bewußtsein entwickelt.

Jedenfalls ist von unseren jungen Egotrippern kaum mehr als die alte Egozentrik, oder auch Resignation zu erwarten.
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06.04.2017 14:12 Uhr von Tilt001
 
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Echte Demokratie im Sinne der Erfinder hatten wir in Deutschland sowieso noch nie.

Da müsste man erst mal die Bundesregierung auf mindestens 500 Sitze erhöhen, deren Amtszeit aber auch auf ein einziges Jahr verkürzen und dem Volk wirklich die Macht geben, in dem man jeden Vollbürger auch das politische Mandat gibt.
Heute natürlich auch den Frauen, vor 2500 Jahren sah deren Alltag noch etwas anders aus.

So was wie ein Kanzler, Bundesrat und Bundespräsident kommt hingegen alles in die Tonne, konzentriert viel zu viel Macht und Diäten sind nur Fahrgeld.

Demokratie ist doch das einzige was uns helfen würde, den Parteienapparat eines Tages zu überwinden.
Es kann nicht doch scheitern oder das Vertrauen in etwas verloren gegen, was wir nie wirklich gehabt haben!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]

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