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Harz: Ein Kurort möchte keine kriminellen Jugendlichen

Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) möchte in Hohegeiß ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche errichten. Die Bürgerschaftliche Initiative Hohegeiß möchte das verhindern.

Bei einer Versammlung stellte sich allerdings heraus, dass es sich keines Falls um schwer erziehbare Jugendliche handelt, sondern um Straffällige, denen man die Untersuchungshaft ersparen möchte.

Bei der Informationsveranstaltung wollten die Verantwortlichen des CJD nicht ausschließen, dass es zu verbotenen Nachtausflügen kommen könnte, was aber auch kein Problem darstellen würde, da der Verein gegen solche Eventualitäten versichert wäre.


WebReporter: Pinky_Gizmo
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Jugend, Jugendliche
Quelle: www.goslarsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2008 11:32 Uhr von Baumschubser
 
+23 | -5
 
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warum: tut es für solche straffällig gewordenen Jugendliche eigentlich nicht auch eine verlassene ehemalige russische Kaserne.... gibt es ja einige die leerstehen.....

Kann die Gemeinde durchaus verstehen.... und was nüzt eine Versicherung, wenn dabei Menschen körperlichen Schaden oder gar den Tod erleiden.....
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22.04.2008 12:31 Uhr von Slaydom
 
+21 | -2
 
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naja: das Problem ist meist nur,dass meist die Juigendlichen da rein kommen, die es nie lernen.
und für nen snickers kommt man nicht in den bau, dass dürften eher leute sein die wegen körperverletzung und ähnliches eigentlich sitzen müssten
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22.04.2008 12:52 Uhr von Rallozek
 
+18 | -1
 
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Also: mir wäre es auch egal was die verbockt haben, straffällige Jugendliche mag ich nicht zwingend in meiner Nachbarschaft haben. Und KEIN Jugendlicher kommt in U-Haft wenn er nur nen Kaugummi geklaut hat, oder beim Gras verticken erwischt wird. Das was die da pampern wollen sind aller Warscheinlichkeit nach

Wenn der Ort (wie in der Uberschrift behauptet) wirklich ein Kurort ist, dann kann ich die Leute gleich doppelt und dreifach verstehen. Was meint ihr, wie schnell es sich rumspricht dass in den Strassen nachts Randale ist, auch wenn nur 1x die Jungs gröhlend und pöblend durch die Strassen laufen. Wisst ihr, was das für einen Kurort bedeutet? DIe Gäste bleiben weg, über kurz oder lang müssen Leute entlassen werden, Hotels schließen etc pp.

Baumschupser hat recht, warum nicht vorhandene Infrastruktur nutzen? Und, 4 Wände + 1Dach reichen doch, mehtr wird ja nichtmal nem Harz-fear Empfänger zugestanden.
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22.04.2008 12:55 Uhr von Rallozek
 
+9 | -1
 
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wo bleibt die Editfumktion? *Warscheinlichkeit nach - Kids die wegen Körperverletzung und schwereren Straftaten einsitzen sollen.
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22.04.2008 13:11 Uhr von smile2
 
+9 | -1
 
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Kurort: Kann Rallozek nur vollstens zustimmen. Wieso sollte man straffällig gewordende Jugendliche in einen Kurort schicken? Ich als Anwohner würde auch dagegen angehen. Sowas kann den Ruf einer Stadt ganz schön schaden. Besonders, da es sich um einen Kurort handelt.
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22.04.2008 13:28 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+2 | -3
 
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Damit: ihr mal einen Eindruck von Hohegeiß bekommt.

http://www.braunlage.net/...

Die Stadt Braunlage mit dem Bergdorf Hohegeiß hat ca.6000 Einwohner!
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22.04.2008 13:39 Uhr von Daedalus1337
 
+6 | -3
 
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Ich würd das auch nicht haben wollen: Der Verein ist Versichert? Schön. Ob man die Schäden bei einem Mord z.B. bezahlen kann? Wieviel ist denn ein Mensch wert?

Wenn sie straffällig geworden sind sollten sie wie jeder andere Kriminelle auch in Untersuchungshaft gesteckt werden, nicht in einen Kurort.

Wenn das so weitergeht stelle ich auch bald mal was an damit ich vom Staat kostenlosen Urlaub mit allem Pipapo bekomme. Mittlerweile haben es die Knackis teilweise sogar besser im Knast als manche ehrliche Menschen außerhalb. Verkehrte Welt.
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22.04.2008 14:49 Uhr von DirkKa
 
+5 | -2
 
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Versichert ??? Wenn der Ruf der Kurortes erstmal versaut ist nutzt die beste Versicherung nichts. Man kann Sachschäden versichern, welche die Jugendlichen evtl. verursachen, aber das war es dann auch schon. Wenn die Gäste des Kurortes angepöbeltt werden und gröhlende Jugendliche nachts durch die Strassen ziehen und sich das ganze herumspricht ist der Ort schneller leer als man gucken kann. Und in diesem Fall springt keine Versicherung ein.

Ich kann die Bürgerinitiative voll verstehen.
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22.04.2008 17:01 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+9 | -3
 
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Senf: Ich kenne Hohegeiß, war dort selbst schon einmal. Wenn einem bei einem Abendspaziergang eine Horde krimineller Halbwüchsiger über den Weg läuft, kräht kein Hahn mehr nach dir. Mit dem Suchen fängt man erst nach einer Vermisstenanzeige an.

Der Vorschlag mit der leeren Russenkaserne ist da genau richtig. Kinder von Arbeitslosen müssen teilweise an Suppenküchen der Caritas anstehen, während kriminelles Gesocks in einem Kurort untergebracht wird.

kein Wunder das der Volkszorn langsam wächst. In dieser Gesellschaft läuft vieles absolut verkehrt.
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22.04.2008 21:29 Uhr von jsbach
 
+0 | -1
 
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Staun, da wird wohl auch schon: der Zuschuss gekürzt?
Früher gingen die doch auf Segeltour oder in die USA zum Abbau ihrer Agressionen? Naja, dann müssen sie sparen und einem Kurort die Besucherzahlen hochhieven....
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22.04.2008 23:15 Uhr von MpunktWpunkt
 
+2 | -2
 
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Bin auch für ausgediente: Russenkasernen - möglichst in Sibirien und Onewayticket
mfg
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23.04.2008 06:40 Uhr von bommeler
 
+2 | -1
 
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ich: kenne einen erzieher des cjd, stehen den straffälligen typen in keiner weise nach, haben es noch dicker hinter den ohren
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23.04.2008 09:02 Uhr von teddy714
 
+0 | -0
 
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Was für ein Blödsinn: "Bei einer Versammlung stellte sich allerdings heraus, dass es sich keines Falls um schwer erziehbare Jugendliche handelt, sondern um Straffällige, denen man die Untersuchungshaft ersparen möchte."

Wenn ich sowas lese. Jugendliche denen man die U-Haft ersparen möchte, sind keine Schwererziehbare? Na klar sind das auch Schwererziehbare. In solchen Heimen kommen nur Jugendliche die bereits mehrfach wegen Gewalttaten, Raub etc verurteilt sind. Der Heimaufenthalt soll ihre letze Chance sein sich zu ändern bevor sie doch in den Knast kommen und ihre ganzen Bewährungsstrafen plus die Tat für die sie jetzt ins Heim gesteckt werden absitzen müssen. Weil es bei uns in Deutschland modern ist,Wiederholungstäter in Watte zu packen und Jugendliche- Gewalttäter brauchen 1000 Chancen, weil drei reichen nicht. Ich kann die Bürger verstehen, die sich gegen so ein Heim wehren. Diebstahl, Prügeleien und Randale in diesem Ort sind dann keine Seltenheit mehr und es dann nicht mehr lange dauert, dass es dann noch einen Kurort mehr gibt, in dem keine Kurgäste mehr da sind und wieder viele Arbeitslos werden. Warum? Weil man Jugendliche in Watte packt. Wir haben bei uns im Umkreis von 50km 3 solcher Heime mit jeweils ca 50 solcher "lieben" Jugendlichen. Und die Versicherungen von diesen Heimen kommen nicht für jede Sachbeschädigung der Jugendlichen aus diesen Heimen auf. Selbst schon erlebt.Nein, man wird sogar von dem Personal aus diesen Heimen aufgesucht mit der Maßnahme man soll keine Anzeige machen, da sonst der betroffene Jugendliche in den Knast kommen würde. Selbst vom Gericht, erhält man solche Anfragen. Und wenn man die Anzeige doch vornimmt, erhält der Jugendliche trotzdem keine Haftstrafe, sondern wieder mal eine kleine Strafe," Arbeitsstunden " und der Fall ist erledigt. Man selbst bleibt aber auf dem Schaden den dieser Jugendliche angerichtet hat sitzen. Aus diesen Gründen kann ich die Verweigerung der dortigen Bürger sehr gut verstehen.
Ich denke, man sollte aufhören die Jugend in Watte zu packen und entsprechend ihren Vergehen sie auch entsprechend durch vernünftige Urteile bestrafen und zwar so, dass sie die Urteile auch als Bestrafung für ihre Tat erkennen. Wer aufmerksam die Medienberichte verfolgt in dem Jugendliche sich über die Justiz und Ihrer Rechtssprechung lustig machen indem sie selbst auch noch mitteilen, dass die Urteile für sie keine Bestrafung darstellen, wie sollen die dann noch Respekt vor Leib und Gut anderer haben.Nee, ich stehe nicht für härtere Strafen. Ich stehe dafür das man bestehende Gesetze auch mal richtig anwendet und Straftäter egal welche Nationalität, Religion etc sie angehören, entsprechend ihren Straftaten verurteilt und nicht mit Wattebäuschen bewirft

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