21.04.08 21:44 Uhr
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Brandenburg: Als gefährlich eingestufter Kinder- und Frauenschänder nach Justizpanne in Freiheit

Das brandenburgische Joachimsthal ist ein nettes kleines Dörfchen mit rund 3.300 Einwohnern. Seit ein paar Tagen zählt ein von der Justiz als gefährlich eingestufter Sexualstraftäter dazu, die Nachbarn reagierten nun mit beschrifteten Bettlaken, auf denen sie fordern, den Mann wieder einzusperren.

"Wer wird die nächste? Sperrt ihn wieder weg!!!" war auf einem Laken zu lesen. Mehr als 20 Jahre hatte der Mann im Gefängnis verbracht, weil er sich mehrmals an Kindern und Frauen vergangen hatte. Nach diversen Entlassungen hatte er wiederholt zugeschlagen. Nun wohnt er in dem beschaulichen Örtchen.

Der Antrag auf eine nachträgliche Sicherungsverwahrung wurde durch den Bundesgerichtshof (BGH) abgelehnt. Zur Begründung hieß es, das Gericht hätte seinerzeit die "Möglichkeit der primären Anordnung von Sicherungsverwahrung" einbeziehen müssen, dies könne im Nachhinein nicht berichtigt werden.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Kind, Gefahr, Brand, Brandenburg, Justiz, Freiheit
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2008 22:07 Uhr von Jimyp
 
+6 | -1
 
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Jetzt bleibt es wohl wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis er wieder zuschlägt. Aber wenigstens wissen alle bescheid, wer sich in ihrer Nachbarschaft rumtreibt!
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21.04.2008 22:19 Uhr von Doreen2312
 
+10 | -1
 
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bringt aber: nicht viel.. besonders im bezug auf kinder... man kannse ja nciht überall hin begleiten ein leben lang...
finde ich unterallersau.... u leider passiert sowas viel zu oft hier in diesem land...
für imma weg mit dem dreck... sorry.... aba solchen leuten ist echt nit mehr zu helfen
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21.04.2008 22:55 Uhr von dragon08
 
+3 | -0
 
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Bei solchen Leuten fällt Mir nur ein Wort ein: -> Absolom <-

Wrr den Film kennt, Flucht aus Absolom , der weiß was ich meine .



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21.04.2008 23:30 Uhr von TheRoadrunner
 
+6 | -5
 
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einerseits verständlich, andererseits übertrieben. "Nach Angaben der Polizei wird der 49-Jährige rund um die Uhr überwacht. Anwohner berichten von einer Kolonne von Sicherheitsbeamten, die K. stets folge, wenn er das Haus verlässt."
Diese Kolonne macht es für mich sehr unwahrscheinlich, dass K. unbeobachtet ist. Dass er unter Polizeiaufsicht Verbrechen begehen kann, halte ich für noch unwahrscheinlicher. Zumindest der Polizei kann man momentan also keine Vorwürfe machen, denn eine Festnahme auf Verdacht ist nun mal nicht möglich.

Man könnte sogar soweit gehen zu sagen, dass K. momentan den Schutz vor der wütenden Bevölkerung nötiger hat als umgekehrt. So wie sich die Leute aufführen, ist eine Lynchjustiz für mich alles andere als abwegig.

Bei allen Emotionen muss man auch einsehen können, dass dieser Justizfehler mit den Möglichkeiten der Justiz vielleicht (das vielleicht steht da, weil ich kein Fachmann bin) nicht korrigierbar ist.

Man sollte vor allem auch nicht vergessen, dass Gefahr nicht nur von entlassenen Tätern, die evtl. zur Wiederholung neigen, ausgeht, sondern auch von möglichen Ersttätern. Ich könnte es absolut nicht nachvollziehen, wenn das "Problem K." in irgendeiner Form gelöst wird und Eltern ihre Kinder dann nachts in der Gegend rumstreunen lassen, nur weil diese eine Gefahr gebannt ist.
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22.04.2008 02:47 Uhr von Mephisto92
 
+2 | -8
 
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Ich halte: Einerseits kann ich die Angst der Menschen ja verstehen aber andererseits ist was da getrieben wird Unsinn. Die Gefahr durch einen Ersttäter schätze ich mal wesentlich höher ein als durch ihn weil man ihn kennt den Ersttäter nicht.
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22.04.2008 07:09 Uhr von Mephisto92
 
+2 | -8
 
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wie herrlich: erst is man en Nazi dann en Gutmensch. Habt ihr schonmal über sowas wie Objektivität nachgedacht. sieht eher nicht danach aus.
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22.04.2008 07:22 Uhr von psychokind123
 
+4 | -4
 
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Klare Sache: Der wird wieder zuschlagen, egal wieviel Sicherheitsmenschen um ihn rum sind. Wenn das ganze mit einer Justizpanne angefangen hat, kann es ja auch mit einer enden. Da müssten sich Stadtverwaltung und örtliche Polizei zusammensetzen, und einen Weg suchen wie man den Mann von den Bürgern lynchen lassen kann, ohne dass einer verhaftet wird.
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22.04.2008 08:07 Uhr von tutnix
 
+1 | -9
 
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justizpanne? wo soll die sein? der typ hat seine strafe abgesessen und ist damit wieder frei.
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22.04.2008 08:08 Uhr von tutnix
 
+3 | -2
 
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@psychokind123: dein name scheint programm zu sein, schonmal an eine behandlung gedacht?
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22.04.2008 08:13 Uhr von Sir.Locke
 
+3 | -0
 
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@tutnix: Die Justizpanne ist, dass man ihn in einer seiner früheren bzw. seiner letzten Gerichtsverhandlung nicht inklusive Sicherungsverwahrung verurteilt hat. Und dies trotz seiner Vorgeschichte.

MfG
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22.04.2008 08:22 Uhr von tutnix
 
+2 | -8
 
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@Sir.Locke: das ist keine justizpanne, der richter hatte sicherlich besseren einblick in den fall als wir alle hier zusammen. von daher sollte man dessen entscheidung nicht von vorherein als "justizpanne" abschreiben.
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22.04.2008 11:12 Uhr von minelli
 
+2 | -0
 
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so ne überwachung kostet im endeffekt mehr als ne sicherheitsverwahrung,
wovor ich angst hätte sind nachahmunstäter die die schuld dann auf den typ schieben!
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22.04.2008 11:27 Uhr von Sir.Locke
 
+4 | -0
 
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@tutnix: Sorry, aber da muß ich dir widersprechen. Denn wie in der News ja steht, ist der Täter mehrfach einschlägig verurteilt worden.

Eigene Meinung:
Das man nicht sofort nach der ersten Tat einen Vergewaltiger in Sicherheitsverwahrung nimmt - ist für mich zwar nicht verständlich - aber das wird durch die Tatumstände bestimmt. Nach dem zweiten Fall müssen eigentlich der Richter, die Schöffen (wenn entsprechende Verhandlung) und die Staatsanwaltschaft schauen, ob der Täter nicht eine Gefahr für die Bevölkerung ist, und ob nicht eine Sicherheitsverwahrung angemessen ist. Aber spätestens beim dritten Fall sollte die Gefährlichkeit des Täters eindeutig sein, und eine lebenslängliche Haftstrafe, bzw. eine lebenslange Haftstrafe mit anschliessender Sicherheitsverwahrung ausgesprochen werden.

Dieses wurde nicht angeordnet, und das ist eigentlich nicht nur eine "Panne", sondern ehr ein Skandal, der durch die in Deutschland geltenden Paragraphen unterstützt wird.

MfG
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22.04.2008 11:37 Uhr von Lizzz
 
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der kerl war mehrmals in haft, wurde mehrmals wieder frei gelassen und hat mehrmals wieder gemordet? und die wollen den nicht in sicherheitsgewahrsam nehmen?

ja dann! frohes schaffen!

deutschland is schlimm... entweder wirst du von jugendlichen zusammengeschlagen, bekommst auf der autobahn nen stein in die windschutzscheibe oder du wirst von massenmördern die immer wieder mit kusshand aus dem knast gelassen werden niedergeschnetzelt...

und das schlimmste ist, solche leute werden noch nichmal richtig bestraft... gestraft ist nur derjenige, der durch solche taten zu tode kommt oder andere phisische oder psychische schäden nimmt... und da wundern die sich, wenn man zur selbstjustiz greift? ich will selbstjustiz nicht befürworten, aber ich weiss trotzdem wieso so viele leute zu ihr zurückgreifen... problem ist nur, dass man dadruch zu dem wird was man eigentlich bestrafen wollte.
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22.04.2008 11:38 Uhr von nova1981
 
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Unglaublich wie dumm unser Rechtsstaat da mal wieder reagiert. Vielleicht sollte man ihm gleich ein paar Kinder und Frauen zur Auswahl zu bringen. So ein Müll. Wie lange müssen wir uns denn sowas noch antun. Wenn die keine anständigen Urteile treffen,sollten sie ihren Job an den Nagel hängen und andere da ran lassen.
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22.04.2008 14:18 Uhr von Rapunzel99
 
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Für solche Menschen bräuchten wir ein deutsches Alcatraz. Einbuchten und einfach vergessen. Punkt, aus, fertig!

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