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Bestattung auf Öko-Art - Biologisch abbaubar

In Großbritannien ist die Öko-Bestattung richtig modern, es gibt mittlerweile einige Bestattungsunternehmen, die sich auf Öko-Bestattungen spezialisiert haben

Statt eines Holzsarges bieten die Öko-Bestatter Särge aus geflochtenem Korb oder aus Pappe an, aufpassen muss man nur bei feuchtem Wetter, da machen die Pappsärge doch etwas Ärger.

Gerade bei Verbrennungen wird erheblich Quecksilber freigesetzt. Daher will die britische Regierung bereits bis zum Jahr 2012 die Quecksilberemissionen aus Krematorien um die Hälfte senken.


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WebReporter: Kaeseplatte
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Art, Öko, Bestattung
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2008 20:40 Uhr von Kaeseplatte
 
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Wenn man sich vorstellt, dass 16 Prozent der Gesamt-Quecksilberemissionen Großbritanniens alleine aus Krematorien kommt, wie siehts dann bei uns in Ballungsgebieten wie Berlin aus, da meines Wissens wegen nicht vorhandenen Gräbern der Verbrennungsanteil sehr hoch ist
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21.04.2008 21:08 Uhr von RoyalHighness
 
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Oh oh, wenn unsere Politiker hören, welche enormen Emissionsmengen da entstehen, dann gibts vermutlich bald auch noch ne Krematoriums-Emissions-Steuer in Deutschland...
Ich sehs schon kommen.
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22.04.2008 16:39 Uhr von Kaeseplatte
 
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England dann ist es wohl in England anders als in D..
dort jedenlalls gibts lt.Spiegel genau diese Probleme;
wie entstehen denn diese Wachsleichen?und wie lange "halten" diese ??
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22.04.2008 20:59 Uhr von uhlenkoeper
 
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@bonsaitornado1: Die Sache mit dem Ton im grabumgebenden Boden verhält sich nur genau anders herum :

je höher der Tonanteil eines Bodens, desto höher ist auch die Wasserhaltefähigkeit des Bodens und umso geringer ist der Luftgehalt in den Bodenporen.
Dieser "Luftabschluß" führt dazu, dass das "biologische Gewebe" nicht durch aerobe Zersetzung schnell "abgebaut" wird, sondern dass es zu anaeroben Prozessen (Fäunis statt Verrottung) kommt. Fäulnis wiederum führt zu Abbauprodukten, die das Bodenmilieu sukkzessive weiter verschlechtern für die kleinen "Helfer". Die für eine "ordentliche" Verwesung nötigen Bodenorganismen (Kleinstlebewesen, Pilze, Bakterien) können unter Luftmangel halt nur sehr schwer ihre Arbeit tun.

Was Morphine und andere Medikamente (z.B. Zytostatika bei der Chemo) angeht: die bauen sich relativ schnell ab in einem unbelebten Organismus. Hormone sind ohnehin sehr labile Gebilde, die nur in einem zeitlich extrem eng begrenzten Rahmen stabil sind.
Da ist die Gefahr einer "Verseuchung" nicht wirklich gegeben.

Aber ansonsten eine gut dargelegte Erklärung von Dir in den lezten beiden Beiträgen. Respekt.
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26.04.2008 08:56 Uhr von Kaeseplatte
 
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Wachsleiche: @bonsaitornado1
danke.Man sieht, der Mensch ist sogar nach dem Tode ein Problem für die Natur

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