21.04.08 19:11 Uhr
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Milchprodukte im Preis gesenkt, aber Lebensmittelpreise steigen weiterhin

Momentan sinken bei einigen Discountern zumindest die Preise für Milchprodukte erheblich, und zwar bis zu 18 Prozent.

Aber es wird gleichzeitig vor all zu großer Euphorie gewarnt, denn die Lebensmittelpreise insgesamt werden weiterhin steigen.

Der deutsche Bauernverband kritisiert diese Entscheidung, da die Discounter ihre Marktmacht ausübten und die Milcherzeuger schon aufgrund erhöhter Energiepreise höhere Milchpreise bräuchten.


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WebReporter: Kaeseplatte
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Leben, Lebensmittel, Milch
Quelle: www.rp-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2008 18:44 Uhr von Kaeseplatte
 
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Solange diese Preissenkung nicht zum Schaden der Produzenten und nicht Zu Kosten einer sinkenden Qualität bei Milchprodukten führt, kann ich mich über diese Preisreduktion nur freuen, aber wenn ich mir die Preiskalkulation für die Milchbauern ansehe, kann ich davon leider nicht überzeugt sein
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21.04.2008 20:42 Uhr von uhlenkoeper
 
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Da von der Milchpreiserhöhung im letzten Winter: nur ein winziger Bruchteil bei den Produzenten angekommen ist, habe ich bei dieser Nachricht (obwohl für den Kunden natürlich erfreulich) ziemliches Magengrimmen:
den Gewinn in den letzten 5 Monaten hat sich fast ausschließlich der Handel eingesteckt. Zu Lasten der Kunden und der Produzenten.

Wenn ausgerechnet jetzt die Milchpreise wieder gesenkt werden, zu einem Zeitpunkt, wo die Produktionskosten immens gestiegen sind, dann kann man sich an zwei Fingern ausrechnen, wer die Zeche zahlen wird.

Dass sich die Lebensmittel (nach 30jähriger "Konstanz") verteuern, nachdem Butterberge, Milchseen und Getreideläger geräumt sind, ist leider kein Wunder bei der steigenden Nachfrage am Weltmarkt. Preisschwankungen, die in Europa früher durch die gelagerten Produkte aufgefangen wurden, werden in Zukunft viel stärker 1:1 an den Verbaucher hierzulande weitergegeben.

Hoffentlich bauen die Länder, die die stärkste Nachfrage haben (China, Indien), ihre Landwirtschaft schleunigst selbst aus. Wenn knapp 10 Milliarden Chinesen auf einmal nach westlichen Agrargütern lechzen, dann kann dem Konsumenten hierzulande schon das Herzklopfen kommen.
Auch ohne deren "Nachfrage" nach europäischen Lebensmittelgütern wird die Teuerung aufgrund rapide steigender Energie- und Futtermittelkosten schon happig sein. Wird dann die Ware noch durch Asien "aufgesaugt", dann wird es ganz herb.

Irgendwie kommt es einem schon bitter an, wenn der "reiche Westen" nahrungsmitteltechnisch die Erfahrung macht, die frühere Kolonialländer mit ihren Kolonialmächten gemacht haben : die guten Produkte gingen aufgrund der höheren Kaufkraft im "Mutterland" raus aus der Kolonie, die schlechten blieben ...
Da könnte man sich schon ziemlich provokant fragen: Wird Europa irgendwann das "Haiti des Nordens" ?

Wie heißt es noch so schön ? "Man trifft sich immer zweimal im Leben".
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21.04.2008 22:01 Uhr von Boyd18
 
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was ich mich frage habe heute auch die Preise in der Zeitung gelesen. Aber warum haben dann alle Lebensmittelhändler zeitgleich die Preise auf das gleiche Niveau gesenkt, z.B. 1 Liter fettarme Milch kostet jetzt überall 54 cent.

Sind Preisabsprachen nicht verboten?
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22.04.2008 07:27 Uhr von bommeler
 
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verfolgt: doch nur einmal im handelsblatt oder an der börse, wie die gewinne der discounter explodieren, ähnlich denen der energiemonopolisten
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22.04.2008 09:14 Uhr von shortcomment
 
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Komisch, ich habe keine Preissenkung mitbekommen, keinen Wirtschaftsaufschwung. Bin ich blind? Dass ein Liter Milch nun 1 Cent weniger kostet, das bringt uns auch nichts.

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