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Berufung abgewiesen: Straße nahe Springer-Haus wird nach Rudi Dutschke benannt

Bereits 2005 hatte sich das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg dazu entschlossen, einem Teil der Kochstraße den Namen des getöteten Studentenführers Rudi Dutschke zu geben.

Gegen die Umbenennung klagten neben dem in der Kochstraße ansässigen Axel Springer Verlag weitere 26 Anlieger. Sie sahen sich durch die in ihren Augen "willkürliche" Straßenumbenennung in ihren Grundrechten verletzt. Bereits im Mai 2007 wurde ihre Klage abgelehnt.

Hiergegen stellten die Kläger einen Antrag auf Berufung. Dieser wurde nun vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg abgewiesen. Das Urteil von 2007 ist somit rechtskräftig und Rudi Dutschke wird, 29 Jahre nach seinem Tod, unweit des Springer-Verlagshaus eine posthume Ehrung zuteil.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Haus, Straße, Beruf, Springer, Berufung
Quelle: www.berlinonline.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2008 15:32 Uhr von Carry-
 
+5 | -12
 
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hmm: warum wird überhaupt eine strasse nach diesem terroristen benannt?
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21.04.2008 16:56 Uhr von Raizm
 
+3 | -1
 
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wo bitteschön ist es ein grundrecht,dass die straße ihren namen behalten muss?

obwohl ich von dieser aktion eh nix halte,da man als anwohner nur noch mehr papierkram ausfüllen muss wegen neuer rechnungsadresse,für manche behörden...
da hätte man mehr gekonnt,wenn man eine neue straße nach ihm benennen würde...
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21.04.2008 17:16 Uhr von djreveller
 
+4 | -1
 
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Dutschke wurde nicht ermordet es gab 1968 nur ein Attentat auf ihn. Er starb erst 9 Jahre später an den Spätfolgen.
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21.04.2008 17:17 Uhr von djreveller
 
+3 | -2
 
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Ups ich meinte 11 Jahre später ...
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21.04.2008 17:40 Uhr von Hier kommt die M...
 
+4 | -4
 
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Dutschke? Der angeblich so friedliebende..zumindest nach außen hin..lol

"Bombe im Gepäck

Der aus Persien stammende Intellektuelle Bahman Nirumand berichtet, dass er im März 1968 gemeinsam mit Dutschke mit einer Bombe im Gepäck von Berlin nach Frankfurt und dann weiter nach Saarbrücken reiste. Ziel: die Sprengung eines Antennenmastes des US-Soldatensenders AFN in Saarbrücken, damit es "zu einer kurzen Unterbrechung der Sendung kommen konnte". Die Vorbereitungen durch einen Genossen waren so lückenhaft, dass der Anschlag abgebrochen wurde. In jener Zeit, im April 1968, gelang Andreas Baader und Gudrun Ensslin die erste spektakuläre "Propaganda der Tat": die Kaufhausbrandstiftung in Frankfurt."

Diese und und noch mehr "Friedlichkeiten" sind dann wohl der Grund dafür, dass ihm eineige alte Gesinnungsgenossen ein ehrendes Andenken verschaffen wollen?

http://einestages.spiegel.de/...

Naja, dann wirds nimmer lange dauern, bis zum Andreas-Baader-Platz oder der Ulrike-Meinhof-Allee?
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21.04.2008 19:42 Uhr von rudi2
 
+1 | -0
 
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Soll ich jetzt lachen- oder weinen auf der einen Seite freut es mich natürlich, dass der Springer-Konzern verloren hat, und jetzt quasi eine Straße mit dem Namen eines ihrer größten Feinde in ihrer Nähe hat^^ Auf der anderen Seite finde ich, dass so eine Ehre nur Vorbildern zuteil werden sollte, und ein Vorbild war Dutschke in meinen Augen nicht. Wenn er auch selbst keine Gewalt angewandt hat, so war er dennoch bereit dazu, selbige als Mittel seines Zwecks auszuüben. Aber was solls, wir haben in Münster ja auch einen Hindenburg-Platz, und einen Kaiser-Wilhelm-Ring. Der eine hat uns in den WK1 geführt, und dem anderen haben wir die Machtergreifung Hitlers zu verdanken- da soll dieser Dutschke ruhig seine Straße haben....

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