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Fußball: Schulden können den FC Liverpool zum Spielerverkauf zwingen

Der FC Liverpool muss womöglich um zwei seiner Top-Spieler bangen. Die "Reds" hatten die Ablösesumme von Ryan Babel als auch von Stürmerstar Fernando Torres mit einem Bankkredit von 40 Millionen Euro bezahlt.

Der englische Rekordmeister ist allerdings hoch verschuldet und kann die vertragliche Frist der Rückzahlung von zwölf Monaten womöglich nicht einhalten.

Um das Geld Ende 2009 zu erhalten, wird die Bank Druck ausüben, was wohl zum Wiederverkauf der beiden Spieler führen wird.


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WebReporter: meep
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Spiel, Spieler, Schuld, Schulden, Liverpool, FC Liverpool
Quelle: goal.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2008 12:30 Uhr von Theojin
 
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Fragt mal in Rußland, da läuft doch bestimmt noch der eine oder andere Mafiosi, pardon Ölmagnat rum, der zuviel Geld hat.

Mir gibt auch keine Bank mehr Geld wenn ich hoffnungslos hoch verschuldet wäre. Auch wenn der FC Liverpool wahrscheinlich eine bessere Sicherheit als ich einsetzen könnte.
Aber Spieler auf Pump zu kaufen, ist schon ein bedenklicher Vorgang.
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21.04.2008 12:55 Uhr von SiggiSorglos
 
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oder: mal Tipps in Spanien oder Italien holen, wie die es schaffen ohne Kapital Millionen von Euros für Spieler parat zu haben.
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21.04.2008 13:01 Uhr von Margez
 
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Der Fc Liverpool hat seine(n) Abramowitsch schon: Die haben ihren Abramowitsch schon und zwar gleich 2 davon.
Zitat:
"Im Februar 2007 wurde bekannt, dass der FC Liverpool von den US-amerikanischen Geschäftsleuten George Gillett und Tom Hicks aufgekauft wurde. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 470 Millionen Pfund (714 Millionen Euro)."
http://de.wikipedia.org/...

Die werden sogar weiter investieren und nicht verkaufen, dank der beiden Milliardäre.
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21.04.2008 14:20 Uhr von JayDerFeind
 
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@Margez: Problem an der Sache:

Die 2 Amis verstehen sich untereinander NICHT und so wollen BEIDE nicht in das Team des anderen investieren...
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21.04.2008 16:27 Uhr von marshaus
 
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abwarten: glaube kaum das die beiden amerikaner da investieren werden....die haben andere sorgen......wie gehen wir uns am besten aus dem weg
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21.04.2008 17:30 Uhr von Sch0W3r
 
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interessant: Liverpool kauft spieler auf Pump... 40 millionen... und jeder freut sich was für einen schönen fußball die spielen

bayern kauft sich spieler NICHT auf pump... und jeder heult rum "drecks bonzen, kaufen alles auf... wäh wäh wäh"

was is da wohl schlimmer ???
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21.04.2008 18:00 Uhr von TheRoadrunner
 
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Sportlicher Erfolg sollte helfen Irre ich mich oder steht Liverpool im Halbfinale der CL?
Wenn ein Club sich seine Spieler bei diesem sportlichen Erfolg (und dem vermutlich damit verbundenen zusätzlichen Geld) nicht leisten kann oder will, wann denn bitte dann?
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21.04.2008 20:27 Uhr von Enryu
 
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Vielleicht sollte: Vielleicht sollte man das Kaufen von Spielern ganz aussetzen damit es im Fußball nicht mehr darum geht, wer die größte Brieftasche hat sondern wer die besten Spieler gefördert hat -> A-Jugend usw ;)

Aber vermutlich kann man von sowas einfach nurnoch träumen
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22.04.2008 01:29 Uhr von Xiox
 
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@Enyru: Fußball hat heutzutage NICHTS mehr mit dem Sport an sich zu tun, es geht nur um die Millionen, die da im Umlauf sind. Das wird sich auch nie änden...
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22.04.2008 07:28 Uhr von JayDerFeind
 
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@Xiox: Das ist ein allgemeines Problem namens Marktwirtschaft...

Wer am meisten bietet bekommt die besten Spieler, wer die besten Spieler hat bekommt am meisten Werbe-, Stadion- und "Leistungs"-Einnahmen. Das hat sicherlich etwas mit Sport zu tun, das Problem an der Sache ist das die ganze Sache nicht irgendwo reguliert wird (z.b. max. 6 Ausländer in der Aufstellung, was von der EU verboten wurde). Wenn ich Mannschaften sehe wie Arsenal, die mit 11 Ausländern aus aller Welt auflaufen, sich aber englische Mannschaft schimpfen, wird mir übel. Leider sind sie dadurch doch recht erfolgreich und um mitzuhalten MÜSSEN andere Mannschaften gezwungenermaßen investieren. Da es keine Regulation in diesem Bereich gibt, wird es auch ewig in diesem Teufelskreis weitergehen bis die ersten Mannschaften pleite gehen, und dann werden andere oben stehen und WIEDER wird investiert.

Einen positiven Schritt in die andere Richtung brachte die NHL vor 2-3 Jahren, nachdem sie über Jahre hinweg enorme Verluste in Millionenhöhe erleiden musste. So gibt es inzwischen ein sog. Salary-Cap das besagt das jedes Team in der Liga nur einen bestimmten Millionenbetrag an Gehalt für seine Mannschaft ausgeben darf. Zur Zeit sind das 50,9 Millionen Dollar, die auf 20 Spieler aufgeteilt werden dürfen, meist sind das aber wesentlich mehr Spieler, da man Verletzungen, die nicht selten sind vorbeugen muss. Das Cap berechnet sich hierbei aus dem durchschnittlichen Einkommen der Teams und der Liga im Vorjahr und die Einnahmen werden schwerpunktsmässig auf die finanziell schwächeren Teams verteilt, so das alle Teams in allen Städten eine faire Chance haben sollten zu gewinnen. Dadurch steigern sich die Einnahmen wieder und die Zuschauerzahl steigt, weil es seltener, wie früher, wenige sehr starke Teams gibt, die sehr viel Geld haben und es auch ausgeben, sondern eigentlich jeder jeden schlagen kann und die Teams viel länger in "Playoff Contention" sind, d.h. eine Chance haben es in die Playoffs zu schaffen. Dazu muss ich noch sagen, das es in der NHL keine Transfer- oder Ablösesummen gibt, Transfers laufen Spieler-gegen-Spieler, Spieler-gegen-Talent oder Spieler-gegen-Draftpick, wobei letzteres einen Jugendspieler impliziert, der beim Draft (jährliche Verteilung der Jugendspieler im Alter von 17-19) gewählt werden kann.

Ein solches System, vom Gehaltsmaximum, über das Transfersystem würde den Fussball um einiges spannender machen und den "armen" Mannschaften auch eine Chance geben mal um die Championsleague mitzuspielen oder zumindest mal in der eigenen Liga oben mitzuspielen.
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26.04.2008 10:47 Uhr von Unrealmirakulix
 
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Dann Wenn diese Spieler wieder verkauft werden, werden sich andere Vereine freuen, u.U. sogar inkl. Discount.
Eigentlich mag ich den FC Liverpool ja, aber ein wenig sparen könnte man in so einer Situation schon.

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