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Großteil der mittelständischen Unternehmer plädiert für weniger Feiertage

Eine Umfrage unter den mittelständischen Unternehmern in Deutschland kam zu dem Ergebnis, dass ein Großteil von ihnen für weniger Feiertage plädiert. Befragt wurde 315 Firmen, die dem Verband "Die Familienunternehmer-ASU" angeschlossen sind.

Während rund 60 Prozent für eine Abschaffung einiger Feiertage votierten, waren etwa 41 Prozent der Meinung, dass sich nichts ändern sollte.

Ca. 33 Prozent der Unternehmer waren dafür, dass zwei, drei Feiertage wegfallen. Rund fünf Prozent meinten, dass vier bzw. noch mehr Feiertage wegfallen sollten. Zwanzig Prozent der Befragten möchten mindestens einen Feiertag streichen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Feier, Unternehmer, Feiertag, Großteil
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2008 11:44 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+14 | -2
 
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rüschtüsch: wir arbeiten ja viel zuwenig, feiertage? wozu, das genauso ein mist wie wochenende^^ total überflüssig wie etwa gehalt und
gerechter lohn. ich finde wir sollten alle freiwillig 7-8 tage die woche 4free arbeiten ... oder am besten bissl was dafür bezahlen dass wir arbeiten dürfen ... oder so oder wie!?

ps: weihnachten könnten wa jetzt aber scho abschaffen oder? *grins*
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21.04.2008 12:07 Uhr von Vanger72
 
+4 | -1
 
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Nur weiter so erst dürfen wir immer merh arbeiten, haben aber immer weniger Geld in der Tasche und von den paar Feiertagen, die wir noch haben, sollen wir am Besten auch noch an einigen arbeiten.
Ich arbeite 6 Tage die Woche, 12 Stunden am Tag und einmal im Monat auch noch Sonntags - bezahlt bekomme ich aber nur 38 Stunden !!!
Und ich muss an jedem Monatsende sehen, wie ich meine Miete bezahle...
Einen Nebenjob kann ich bei DEN tollen Arbeitszeiten garnicht annehmen, ganz zu schweigen von Behördengängen, die auch mal zu erledigen sind und über Beziehungen brauchen wir erst garnicht zu reden.
Es wird Zeit, dass die Politiker eine Arbeitszeithöchstgrenze von maximal 40 Stunden die Woche festlegen - welcher Arbeitgeber meint, er käme damit nicht hin, muss eben Arbeitskräfte zusätzlich einstellen. Es kann nicht sein, dass die, die Arbeit haben immer und immer mehr arbeiten müssen und andere kriegen keinen Job.
Senkt die Lohnnebenkosten und schafft Arbeitsplätze, statt uns die Feiertage zu neiden, dann sind die Bürger auch zufrieden (und die Wirtschaft wird ganz nebenbei auch noch angekurbelt) !!!
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21.04.2008 12:30 Uhr von Katerle
 
+2 | -0
 
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1.Mai 2008: betrachten wir mal den 1.Mai in diesem Jahr. Da fallen ja gleich 2 Feiertage drauf. Was ist damit? Da darf keiner kommen, dass Himmelfahrt nachgefeiert werden soll. Hauptsache die Unternehmen schreien auf, wenn mal wieder ein Feiertag ansteht. Da greift man sich nur noch an den Kopf. Wenn doch Feiertage gestrichen werden sollten, dann wissen sich die Leute halt anders zu helfen und lassen sich die Anzahl der verloren gegangenen Tage krankschreiben.
Da kann man sich im Endeffekt die ganze Diskussion ersparen und alles so lassen wie es ist.
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21.04.2008 12:47 Uhr von ShAddX
 
+2 | -0
 
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Und die Politiker wundern sich, dass die Auswanderungszahlen steigen.
Natürlich, in manchen Ländern muss man sogar NOCH mehr Arbeiten als in Deutschland, aber dort kriegt man auch etwas dafür!
Steigende Energiepreise, Überwachung durch den Staat (sowohl bei der Kommunikation als auch das zurzeit diskutierte Thema mit Überwachungskameras bei Verdächtigen Personen), immer größere Anzahl an Jobs mit dumping Löhnen, und jetzt werden noch weniger Feiertage von den Unternehmen gefordert....kein Wunder, dass gut ein Viertel meiner Stufe die zurzeit mitten im Abitur steckt nach dem Abitur auswandern möchte.

Ich möchte später arbeiten um zu leben, und nicht leben um zu arbeiten.
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21.04.2008 12:57 Uhr von reno_fem
 
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so bloed finde ich das gar nicht. Die Feiertage sind ja in ersterlinie nur für Christen relevant und Moslems usw haben ja dann genauso arbeitsfreihe Zeit, obwohl sie ja keinen Grund zum Feiern haben. Andererseits müssen diese dann an ihren Feiertagen arbeiten.
Wenn die feiertage gestrichen werden würden, aber stattdessen Urlaub gewährt wird, dann könnte jeder der das bedürfniss hat die Feiertage der eigenen Reliogion zu würdigen, dies auch tun. Und wer nicht will der geht einfach arbeiten.
Aber wie gesagt, gut fände ich es nur wenn stattdessen zusätlicher Urlaub gewährt wird.
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21.04.2008 12:59 Uhr von SiggiSorglos
 
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Vanger72: das Problem mit der Miete lässt sich vielleicht bei China abgucken... stecken wir unsere Fliessbandarbeiter doch einfach in Baracken auf dem Werksgelände... die 30min Freizeit am Tag werden die das auch schon aushalten... und wo man total erschöpft pennt ist dann auch egal.
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21.04.2008 20:54 Uhr von CyG_Warrior
 
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Wie wäre es denn: mit einer Bundesweit einheitlichen Feiertags-Regelung?
Ok, würden zwar einige Bundesländer drunter "leiden", aber fairer für alle wäre es allemal.

Keine Ahnung, wieviel Mehrarbeitsstunden bundesweit dabei ´rauskommen würden, wenn füralle Bundesländer z.B. die Niedersächsische Feiertags-Regelung gelten würde...bestimmt ne Menge.

Bin Niedersachse, mich würde sowas nicht stören. ;-)
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22.04.2008 12:48 Uhr von Heinrich1871
 
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Billiglohnland Deutschland: Die Arbeitgeber wünschen also teilweise eine Reduzierung der Feiertage. Wie bereits in anderen Kommentaren bemerkt, ist dies doch nur zu Gewinnmaximierung gedacht. In den vergangen Jahre haben die deutschen Arbeitnehmer Reallohnverluste hinnehmen müssen, während andere Länder bis zu 25% Steigerung hatten. Vor einiger Zeit gab einen Artikel, dass in Polen viele deutsche Firmen arbeiten, spez. an einem großen Einkaufskomplex. Hintergrund die Fachleute aus Polen gehen nach England, weil dort wesentlich besser gezahlt wird wie in Polen und Deutschland. Diese fehlenden Fachkräfte ersetzen deutsche Firmen, die besser und billiger Arbeiten als die Polen.
Stichwort Spargelernte, deutsche Bauern zahlen 5,50 € in Holland 11-12 €. Da wundern sich die Bauern, das keine Erntehelfer kommen. Wieso wundern sich die Bauern?
Wieso fehlen Facharbeiter? Deutsche werden nicht genommen, zu teuer, ausgebildet wird nicht, also billig Facharbeiter aus dem Osten Rumönien etc. Die sind so schön billig.

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