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Mehr als ein Viertel der deutschen Familien lebt unter der Armutsgrenze

Nach Informationen des "Spiegel" sollen insgesamt 26 Prozent aller deutschen Familien Arm sein. Das Magazin beruft sich auf einem Entwurf der Bundesregierung über den "Armuts- und Reichtumsbericht". Die Daten für den Bericht kommen durch eine repräsentative wiederholte Befragung zustande.

Seit 1984 werden durch das "Sozio-oekonomische Panel" (SOEP) wiederholt Familien und Personen befragt. Das Bundesarbeitsministerium wollte zu den Daten am Samstag noch nichts sagen. Der Bericht "Lebenslagen in Deutschland" soll aber vorgelegt werden und zwar noch in diesem Jahr.

Insgesamt leben 18 Prozent aller Deutschen jetzt unter der Armutsgrenze. 2003 waren es laut Bundesbericht noch 13,5 Prozent. Bei den Familien waren es noch vor ein paar Jahren nur 13,9 Prozent.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Familie, Armut, Viertel
Quelle: de.news.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2008 17:01 Uhr von masteroftheuniverse
 
+8 | -0
 
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unverschämt!! jetzt haben millionen wieder arbeit, und nun wollen sie auch noch angemessen bezahlt werden? tztztz
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19.04.2008 17:42 Uhr von remyden
 
+6 | -0
 
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so schön Arbeit: auch sein kann, verkauft euch nicht unter Wert!
und an die Unternehmer "würdet Ihr für das Geld arbeiten, was Ihr Euren Arbeitern bezahlt"?
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19.04.2008 20:15 Uhr von jsbach
 
+2 | -0
 
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Den Politikern und Bossen: der Wirtschaft könnte man sagen:

Für die Arbeiter und Angestellten was Gutes aber für uns nur das Beste.

Kein Wunder oder sagte hier jemand, das dass Alles in Ordnung ist, wenn die Wirtschaft"boomt" und ein Viertel der Bevölkerung als arm einzustufen ist?

Wir sind Deutschland...oweia
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19.04.2008 20:28 Uhr von b0Mb3Rb00M
 
+4 | -0
 
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Hurra: "Der Aufschwung kommt bei den Menschen an"

Na wer hat das gesagt? Dreister ins Gesicht lügen konnte man den Leuten wohl nicht.
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20.04.2008 00:41 Uhr von Borgir
 
+4 | -0
 
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angemessene: bezahlung für gute arbeit würde das problem aus der welt schaffen. allerdings sollten die unternehmen zahlen, nicht der staat dazuzahlen
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21.04.2008 15:00 Uhr von :raven:
 
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Tja und handfeste Argumente dafür, die ein Ende von Preisspiralen für Lebensmitteln und anderen Dingen zumindest argumentativ begründen, sind nicht in Sicht.

Hier in Berlin kommen die Leuts vom Straßenbauamt nicht mehr hinterher Warnschilder für Löcher in den Fahrbahnen aufzustellen. Ich rede nicht nur von Asphaltbrocken, wo dann das Kopfsteinpflaster zusehen ist, sondern selbst Unterspülungen sind keine Seltenheit mehr. Und das ist nur ein ganz banales Beispiel....

Wenn Sparbrück mit dem Entzug von Haushaltsbefugnissen droht, dann wohl nicht, weil er sich für die kommenden Wahlen empfehlen möchte.
Da ist schlichtweg keine Kohle mehr da!!!!!!!
Zumindest ist nur noch so wenig Kohle da, dass er es dem Nächsten nicht mehr in die Schuhe schieben kann!

Ich hadere seit geraumer Zeit mit der schlechten bzw. einseitigen Informationsversorgung zu brisanten Themen hier in Deutschland. Daher bekommt man oft eine bessere Erklärung für gewisse Dinge, wenn man sein Bauchgefühl über Sinn und Unsinn bzw. seine gesunden Menschenverstand mitarbeiten lässt.

Wenn das Merkel propagiert "der Aufschwung kommt beim Bürger an", dann fehlt es mir ganz offensichtlich an Fähigkeiten zur ungetrübten Wahrnehmung.

Wenn ich durch die Straßen laufe, sehe ich Menschen, die hängen mit dem Kopf im Container von einem Supermarkt und suchen Essbares, ich sehe Teanager, die so aussehen, als wenn sie in dritter Generation die Kinderklamotten auftragen, ich sehe auf den P&R-Parkplätzen Leuts, die wieder selber ihre Autobereifung wechseln... so könnte man endlos weiter aufzählen!
Überall wird gespart, gespart, gespart.
Sparen im Sinne von bewusst, zielorientiert ausgeben ist grundsätzlich nicht verkehrt!!!
Aber wenn Sparen heisst, dass ein Kassenpatient drei Monate auf eine OP warten muss, kann und darf das nicht sein. Es kann und darf auch nicht sein, dass an Schulen die Personalstärke so knapp bemessen ist, dass der Ausfall von nur einem Lehrer einen ganzen Lehrzug negativ beeinträchtigt.
Wenn sich das Rad bei uns so weiterdreht, wird das Wort Sparen bald eine ganz andere Bedeutung bekommen. Ich fürchte Sparen wird synonym schlichtweg Überleben bedeuten. Zunächts werden vielleicht noch die meisten versuchen mit "Würde" zu überleben. Wer gibt schon gerne zu, dass er nun Roller fährt, weil er sich das Auto nicht leisten kann.

Wenn man versucht mal fünf bis zehn Jahre in die Zukunft zu schauen und sich das "worst case"-Szenario ausmalt, wird man leider feststellen, dass sich die Regierenden bereits global zunehemend darauf vorbereiten. Damit bestätigen sie deutlich Befürchtungen, die man sich jetzt noch "mühsam" zusammenreimt.
Beispiel: Gesetzesgebungen in den USA, GB, D, EU allgemein haben im Nachklang des 9.11. zu unverhältnismässig vielen Einschränkungen der Rechte einzelner Personen geführt. Ihr wisst vermutlich alle was ich meine.
Warum bauen die Amis Konzentrationslager für 6 Millionen Menschen, lassen extra dafür Gefangenen-Waggons bauen?
Warum sehen diese Gesetzgebungen so oft Massnahmen gegen die Bevölkerung vor (schaut euch mal die Katastrophenpläne dieser Länder an)???
Warum dürfen Bobbys wieder auf Passanten schiessen, was bekanntlich rein rechtlich nur Spezialkräfte vorher durften?
Warum ackert das Merkel wie eine Irre an der EU-Verfassung bzw. jetzt am Vertrag von Lissabon (u.a. Aufhebung der Charta der Grundrechte und damit Einführung des gesetzlichen Tötens)???
Was soll die ganze Hektik mit der Erfassung von personenbezogenen Daten, biometrischer Vermessung ganzer Völker??? Wird hier schon mal Inventur gemacht?

Wo kommt die Motivation her, woher der Dampf für soviele Massnahmen gegen die eigene Bevölkerung????

Ich glaube nicht, dass mir jemand all die Fragen erschöpfend beantworten kann.
Ich glaube allerdings, dass den breiten Massen Informationen vorenthalten bleiben und damit gefügig gemacht werden. Die Politik spricht eine Sprache, die nicht alle verstehen und sich somit nicht alle ihrer Bedeutung für einen selbst im Klaren seien können.


Mal Finger hoch.... wer wählt aus Überzeugung????
Und wer wählt stets nur das "kleinere Übel"???
Warum ist man bei politischen Entscheidungen erstaunt, wenn man erfährt, dass dafür eigentlich keine Mehrheit in der Bevölkerung vorhanden ist, es aber trotzdem durchgezogen wird?
Wenn wir Volksentscheidungen gehabt hätten, hätten wir dann wirklich den EURO, würde die Institution EU Deutschland so in der eigenen Souveranität einschränken???
Ich glaube nicht!


Vieles sprcht dafür, dass wir in einer Schein-Demokratie leben. Selbst Gewerkschaften geraten in Verruf sich bestechen zu lassen, oder werden gleich von unternehmerfreundlichen Gesellen gegründet (siehe GNBZ!!!).


Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht!!!!

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