19.04.08 14:49 Uhr
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Siemens ließ bayerische Kommunisten bespitzeln

Der Siemens-Konzern soll Detektive zum Spähangriff auf mindestens einen Kommunisten, der gleichzeitig auch Betriebsrat war, angesetzt haben. Aufgabe der Schnüffler sei es auch gewesen, herauszufinden, ob weitere Siemens-Mitarbeiter Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) sind.

Deshalb überwachte man das Münchner DKP-Büro. Observiert wurde im Jahre 2003 auch ein von den Kommunisten organisiertes Sommerseminar. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung und beruft sich dabei auf Erkenntnisse des Spiegel-Magazins.

Hintergrund des Spähangriffs war ein köchelnder Arbeitskonflikt. Die Kosten für die Schnüffelei seien demnach aus Schwarzen Kassen beglichen worden.


WebReporter: pirata
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Siemens, Bayerisch
Quelle: www.sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2008 15:50 Uhr von divadrebew
 
+7 | -2
 
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Ich bin überrascht weniger über die Tatsache, daß Großkonzerne ihre Angestellten und Betriebsräte ausspitzeln lassen und die Kosten hierfür aus schwarzen Kassen nehmen. Solch ein Verhalten gehört in Deutschland wohl leider schon zum guten Ton.
Vielmehr bin ich überrascht, daß die Parteizugehörigkeit eines einzelnen Angestellten einen Konzernchef dazu veranlasst gleich die ganze Partei auszuspionieren.

Kommunisten hin oder her:
Ich hoffe mal, daß die Verantwortlichen für die Spitzelei zur Verantwortung gezogen werden.
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19.04.2008 16:53 Uhr von csu-mitglied
 
+3 | -13
 
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19.04.2008 17:08 Uhr von coolio11
 
+4 | -0
 
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so langsam wundert mich gar nichts mehr: Also wenn es der bayerische Verfassungsschutz gewesen wäre, der die DKP ausspionierte, hätte ich das für normal gehalten.

Aber ein Konzern ist nicht der Staat, sondern eben ein privates Unternehmen.
Wieder scheint zu gelten: in Bayern gehen die Uhren anders.
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19.04.2008 17:21 Uhr von Carry-
 
+2 | -9
 
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richtig so: man darf den kommunisten nicht trauen. und auch ein konzern hat das recht sich selbst zu schützen!
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19.04.2008 18:53 Uhr von Jimyp
 
+1 | -8
 
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Hätte ich auch nicht anders gemacht! Diesen roten Hunden kann man nicht trauen!
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19.04.2008 20:32 Uhr von jsbach
 
+7 | -1
 
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Es ist egal welche Zugehörigkeit: die ausspinoierte Person/Kreis hat.
Es ist gesetzlich verboten und nur in richterlich veranlassten Fällen erlaubt.
Naja, Vorgeschmack von Schäubles Vorhaben...
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20.04.2008 11:16 Uhr von chris5
 
+0 | -4
 
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kommunisten: sollen halt nach kuba gehen, hab gehört dort wurde dem volk letztens der besitz von handys erlaubt...
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22.04.2008 15:25 Uhr von oneWhiteStripe
 
+0 | -2
 
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*loool*: wer hat angst vorm roten mann?

*lach* jungs ihr seid super! was anderes als dieses monostrukturierte gejammer hätte ich auch sicher nicht von euch erwartet....

was habt ihr für ne scheiss angst?

also leute lauft, sonst nehmen euch die bösen kommunisten alles weg *lach*

@csu-mitglied: poste nie wenn du mehr als 2,0 promille hast!
selbiges gilt auch für deinen gar subtilen nick^^

also wenn einer "kommunist" ist...dann darf man ihn überall überwachen? geenau. super ihr helden. und gerade der mafia-clan siemens....*lol*

ihr stammtischhelden (obwohl man ja weiss dass carry und jimpy ihre aversionen gegen "rotes" bereits mit der muttermilch erhalten haben, ihr land-of-the-free-jammerlappen

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