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Fall Marco W.: Touristiker Öger unterstellt Anwälten Selbstinszenierung

Der im Fall des ehemals in der Türkei inhaftierten Schülers Marco W. involvierte Tourismusunternehmer Vural Öger, äußerte sich zu seiner Rolle in dem Aufsehen erregenden Fall. Demnach habe ihn Marcos Vater angerufen und um Hilfe gebeten, eine Freilassung in der Türkei zu erwirken.

Vural Öger nahm sich der Sache an und flog in die Türkei, um mit Prozessbeteiligten zu sprechen - jedoch nie direkt mit den zuständigen Richtern. Laut Öger sahen Marcos Anwälte ihre medienwirksame Rolle in dem Prozess gefährdet. Den prominenten Unternehmer rückten sie daher in ein schlechtes Licht.

Obwohl Ögers Mitarbeiter in der Türkei noch am Abend von Marcos Entlassungstag die Ausreiseformalitäten erledigten, schossen Marcos Anwälte weiterhin quer. In einer Pressekonferenz sagten sie, dass Öger die Freilassung gefährdet habe. Diese Behauptung werde er sich nicht gefallen lasen, so Öger.


WebReporter: speednews
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Tourist, Anwalt, Tourismus
Quelle: www.az-uelzen.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2008 12:27 Uhr von vollkraft2000
 
+17 | -5
 
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Aber wahr Tatsache ist diese Angelegenheit wurde sehr Medienwirksam auf uns zugetragen eine objektive Bewertung ist durch die Masse an Fehlübertragungen und Polemisierung nicht mehr möglich!

und meine persönliche Meinung ist;

"LANGSAM LANGWEILT DIESES EWIGE SCHEIß THEMA"
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19.04.2008 12:43 Uhr von cirius
 
+6 | -10
 
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Die Akte Marco: Wenn man sonst schon nichts vom erneuten Prozessauftakt hört, muss die Sache eben so gepusht werden.

Herr Öger hätte lieber Schweigen sollen bis endgültig ein Urteil gesprochen ist. Dann kann man die Sache vielleicht auch noch einmal vernünftig aufarbeiten.
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19.04.2008 13:36 Uhr von metin2006
 
+14 | -9
 
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Der Öger: hat eine gute Tat vollbracht. Egal wie und warum. Das muss man ihm anerkennen. Statt dessen labern die ewig gestrigen Türkenhassen hier wieder herum. Wie hohl seid ihr eigentlich?
Ist da oben noch ein bisschen Masse bei Euch drin???
Natürlich haben sich die Anwälte inszeniert. Das ist ja gute billige Promotion für sie.
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19.04.2008 15:52 Uhr von chitah
 
+6 | -3
 
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@meetin: Der Witz an der Sache ist doch, das einem generell eine türkenfeindliche Gesinnung unterstellt wird.
Hätte man hier geschrieben das man es gut findet das Öger in rausgeholt hat, dann hätte es geheißen:

"Ihr Deutschen denkt ihr seid was besseres und wartet nichtmal einen Prozes ab, sondern schickt Leute runter die das auf anderen Wegen klären. Bei einem Türken in Deutschland hätte ihr das nicht zugelassen. Ihr seid Türkenhasser."

Findet man es nicht gut das Öger sich eingemischt hat und fordert man die Achtung der Souveränität türkischer Rechtssprechung, dann heißt es:" [...] Egal wie und warum. Das muss man ihm anerkennen. Statt dessen labern die ewig gestrigen Türkenhassen hier wieder herum. Wie hohl seid ihr eigentlich?"

Was sollen wir also schreiben?
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19.04.2008 15:54 Uhr von uhlenkoeper
 
+3 | -2
 
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Und schon wieder Herr Mitzlaff von der AZ: Warum kann man eigentlich nicht endlich mal Ruhe geben ? Es ist mitten zwischen zwei Gerichtsterminen und selbst dann läßt die Journaille den Jungen nicht in Ruhe ?

Zu Herrn Öger:
wer selbst anderen Mediengeilheit vorwirft, muß sich nach so einem "Interview" zwecks Rettung seiner Ehre auch die Kritik gefallen lassen, in diesem Fall dann seine früher scheinbar heheren Motive gänzlich vergessen zu haben. Wer von sich angibt, er habe "dem armen Jungen helfen" wollen, der führt mit diesem Interview seine eigenen guten Absichten völlig ad absurdum. Weil er "dem armen Jungen" damit bewußt wieder schadet.

Schade, dass erwachsene Menschen sich nicht auch wie erwachsene Menschen, sondern wie beleidigte Kinder verhalten.
Und ein "tolles" Vorbild für Jugendliche, von denen erwartet wird, dass sie verantwortungsbewußter handeln, als es die ältere Generation tut.

:-(
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19.04.2008 15:56 Uhr von uhlenkoeper
 
+5 | -1
 
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Zusatz zu V.Öger: Ich kann mich lebhaft an einige Interviews von Herrn Öger erinnern, der den "Fall Marco" im Verlauf des letzten Jahres durchaus auch zu seinem eigenen Vorteil nutzen wollte. Oder ?

Man sollte einfach nicht mit Steinen im Glashaus rumwerfen ...............
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19.04.2008 21:15 Uhr von Deniz1008
 
+1 | -1
 
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hr. öger und seine rolle als eu-abgerodneter er sollte vielmehr die interessen seiner nicht wahlberechtigten landsleute in deutschland vertretten.
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20.04.2008 09:48 Uhr von vollkraft2000
 
+1 | -1
 
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@McFluppy was kommt als nächstes..!? Deutsche wehrt euch kauft nicht bei Türken ein!?

Also noch dümmer könnte ein mit Polemisierung vollgespikter Kommentar nicht werden!
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20.04.2008 23:02 Uhr von metin2006
 
+1 | -0
 
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Mc Fluppy: Wenns dir hier nicht gefällt dann wandere doch aus.

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