18.04.08 19:36 Uhr
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Nahrungsmittelkrise: Erste Hilfsprojekte vor dem Aus

Das von der UN aufgelegte Welternährungsprogramm (WFP) ist direkt von den weltweit steigenden Nahrungsmittelpreisen betroffen. Um die derzeit laufenden Aktionen weiter bedienen zu können, wäre eine Aufstockung der Mittel von derzeit 500 Mio. auf 756 Mio. nötig.

Konkret wurde jetzt ein Projekt in Kambodscha gestoppt. Die Schulspeisung von 450.000 Grundschülern entfällt ersatzlos und 15.000 Familien, die von der Immunschwäche Aids betroffenen sind, erhalten zukünftig keine Unterstützung mehr.

Alleine der Reispreis, Grundnahrungsmittel in den betroffenen Regionen, verteuerte sich um ca. 70 %.


WebReporter: mamuko
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Nahrung, Nahrungsmittel, Hilfsprojekt
Quelle: www.tagesschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2008 19:08 Uhr von mamuko
 
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Kommt das Essen nicht zu den Leuten, kommen die Leute zum Essen.
Wie unwahrscheinlich ist das Szenario von befestigten, europäischen Küsten, deren MG-Stellungen in Richtung Afrika zeigen?
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18.04.2008 20:39 Uhr von Borgir
 
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bald werden: die preise für nahrungsmittel auch bei uns in ungeahnte höhen schnellen.....
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18.04.2008 21:03 Uhr von Raptor667
 
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tja dann wohl dem der einen Garten hat wo man Gemüse etc anbauen kann...aber hey...solange unsere Politiker satt werden brauchen wir uns ja keine sorgen zu machen ^^
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19.04.2008 01:50 Uhr von El_kritiko
 
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Schuld sind die Spekulanten! Es soll mir jetzt keiner weis machen das von heute auf morgen nicht mehr genügend Lebensmittel gibt. Es ist noch genügend vorhanden, nur können sich die Leute die Lebensmittel nicht mehr leisten. An den Börsen wird hemmungslos damit gezockt. Nur damit ein paar Ar***** noch mehr $Mio auf ihren Konten haben, müssen Menschen hungern.
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19.04.2008 11:32 Uhr von Bokaj
 
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Es ist eine Schande, dass selbst die Hilfsorganisationen nicht mehr das Geld haben, die arme, hungernde Bevölkerung mit Nahrung zu versorgen.

Wo sind die Regierungen, die Stopp sagen und einen Wandel in der Entwicklungspolitik zeigen. Es kann doch nicht sein, dass ein Teil der Weltbevölkerung immer reicher wird und ein anderer Teil verhungern muss.

Wir alle müssen uns an unsere Nase fassen und überlegen, wie was wir helfen können.Wir klagen hier über vieles, aber noch nicht über Hunger (oder die meisten nicht).

Es muss eine globale Entwicklungshilfe geben, an der sich alle Beteiligen.
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19.04.2008 16:15 Uhr von uhlenkoeper
 
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Augen auf : Es ist nicht nur die "Biosprit"-Geschichte :

die Länder mit dem größten Hungerproblem sind meistens korrupte Diktaturen, Länder, die im Bürgerkrieg versumpfen und Länder mit den absolut höchsten Geburtenraten. Dort gehört angsetzt. Keinem Hungerland ist damit gedient, dass sie am Rockzipfel der Nahrungsmittelhilfe aus dem reichen Westen und Norden hängen.

In vielen dieser Länder gibt es jede Menge Geld (nicht zuletzt aus Entwicklungshilfefonds der UN, der WHO, der einzelnen Staaten, unabhängiger Hilfsorganisationen etc.), aber auch jede Menge Diktatorencliquen, die hemmungslos die eigene Bevölkerung verhungern lassen (oder der Weltgemeinschaft deren Ernährung auf´s Auge drücken) um sich selbst diese Gelder auf ihre Konten abzuzweigen oder teure Militärs zu unterhalten.
Es gibt viele Länder unter den ärmsten Hungerstaaten, in denen eine Geburtenkontrolle unterdrückt wird.

Nirgendwo in Afrika oder Indien wird im erheblichen Maßstab Land zur Bioenergie-Produktion zweckentfremdet.

Und es gehört von der Weltgemeinschaft insgesamt das Warentermingeschäft mit Lebenmittelgrundprodukten wie Getreide oder Zucker geächtet/verboten. Es kann nicht angehen, dass sich Kapitalanleger am Hunger anderer Menschen eine goldene Nase verdienen !
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20.04.2008 18:43 Uhr von Kaeseplatte
 
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Finanzjongleure: denke, dass momentan die Finanzjongleure am meisten die Preise der Lebensmittel treiben !
Auf der anderen Seite sollte man sich mal den Milchpreis in Deutschland vor Augen führen, welche Preise sind "gerecht", ohne Ausbeutung, fair ?
Gesunde LEBENSMITTEL ist doch das wichtigste, was es gibt !!
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21.04.2008 15:54 Uhr von Mephisto92
 
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Also: wenn man deutschen Bauern Gelder zuschiest um die Überschüsse zu vernichten anstatt das Geld zu verwenden um das Zeug da runter zu karren brauch man sich net wirklich Wundern Auf Reis trifft das Zwar nicht zu von deutscher seite zumindest aber da wirds ähnliche überschüsse geben.
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22.04.2008 21:57 Uhr von jsbach
 
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Ich sage schon Kriege um: Wasser vorher, wie soll es dann bei den Grundbedürfnissen des menschen anders sein. Uns geht es ja noch gut und richtigen Hunger habe ich noch nicht spüren müssen.
Aber zum Mars fliegen wollen, da haben wir Geld....

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