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Sachsen: Wurde die Neonazi-Kameradschaft "Sturm 34" von NPD-Mann gesteuert?

Vor dem Dresdener Landgericht müssen sich derzeit fünf führende Mitglieder der verbotenen Neonazi-Kameradschaft "Sturm 34" verantworten. Wie nun aus den Prozessakten bekannt wurde, könnte die Vereinigung von dem Erlauer NPD-Funktionär Harald N. gelenkt worden sein.

Einem Vernehmungsprotokoll der Chemnitzer Polizei zufolge habe der NPD-Mann unter anderem von einem 17-Jährigen Kameradschaftsmitglied gefordert: "Tom, mach in Mittweida Unruhe. Brüll 'Sieg Heil' und schlag die Ausländer zusammen". Der Befehlsempfänger antwortete "Ja, dass mach ich schon".

Unter den Angeklagten, denen Volksverhetzung, Körperverletzungen und die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen wird, befindet sich auch ein 40-jähriger Ex-Polizist, der als Informant des Chemnitzer Staatsschutzes tätig war.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Sachsen, NPD, Kamera, Neonazi, Sturm, Sturm 34
Quelle: www.mdr.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2008 14:49 Uhr von Tong
 
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Völlig überflüssig: Die Debatte lenkt nur von den eigentlichen Problemen ab. Gerade in Sachsen gibt es Landstriche, in denen die Rechten Teil der Gesellschaft sind. Das gilt es zu bekämpfen, ein NPD Verbot ist aus meiner Sicht nicht das primär wichtige Ziel.
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18.04.2008 15:11 Uhr von Tong
 
+2 | -0
 
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@ 19Boxer42: Die Wahrheit steht doch schon in den Statistiken der Innenministerien. Wenn man diese dann noch mit der Veröffentlichungen der "Opferverbände" kumuliert, dürfte das Problem klar sein.

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