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Die größte Solarstromanlage Belgiens kommt aus Köln

Der belgische Aluminiumproduzent Reynaers ist seit dieser Woche Inhaber des größten Solarkraftwerks in Belgien. Die Anlage, die auf einer Industriehalle im belgischen Duffel installiert wurde, bringt eine Leistung von 550.000 Kilowattstunden.

Konstruiert und errichtet wurde die Anlage vom Kölner Baudienstleister Energiebau. Die insgesamt 3.072 Solarmodule hatten zusammen mit dem Kraftwerk ein Gewicht von rund 60 Tonnen. Das Kölner Unternehmen will mit diesem Projekt im Benelux-Raum weiter expandieren.

Bei der feierlichen Eröffnung war auch Prinz Philip von Belgien anwesend. Solarstrom soll in der Europäischen Union nach einem Beschluss der EU-Kommission im Jahr 2020 zusammen mit anderen erneuerbaren Energieträgern einen 20-prozentigen Anteil an der Stromerzeugung erreichen.


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WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Köln, Belgien, Solar
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2008 11:34 Uhr von claeuschen
 
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So rückständig wie vielfach beschrieben, können deutsche Unternehmen also nicht sein. Für mich als Kölner ist es eine Freude, zu sehen, dass ein Kölner Unternehmen für diese Innovation verantwortlich ist. Ein Vorzeigeprojekt, in der Tat!
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18.04.2008 11:51 Uhr von naturpur
 
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Find ich SUPER: Gerade in einem kleine Land wie Belgien lässt sich Umweltschutz schnell in die Tat umsetzen.
Kleine Länder wie Belgien, Luxemburg oder Liechtenstein können hier echte Vorzeigeländer werden.
Nur weiter so!
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18.04.2008 12:28 Uhr von etc.
 
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Nur dass man mit Solarstrom keine Grundlast erzeugen kann. Oder kann jetzt langfristig das Wetter vorhergesehen werden? Im Europa nördlich der Alpen sind die Sonnenstunden viel zu rar. Schon bei geringster Bewölkung sinkt die Leistung enorm ab. Es wird noch lange dauern bis sich solche Anlagen ohne Subventionen (ich sag nur EEG) lohnen.
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18.04.2008 13:22 Uhr von hpo78
 
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Rückständig: Also ich weis nicht woher das kommt soll, dass D hier rückständig sein soll. Mein bester Freund studiert in Berlin Maschinenbau (Erneuerbare Energien). Der sagt was anderes und nach der allgemeinen Berichterstattung hatte ich eigentlich immer den Eindruck, daß Deutschland da ganz weit vorn ist. Mit der Technologie, nicht mit der Nutzung wohlgemerkt.
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18.04.2008 13:42 Uhr von claeuschen
 
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@etc. jaja, das Märchen mit der Grundlast. Schön dass wir unseren "Saft" in Europa immer noch mit der absolut sauberen und nachhaltigen <Warnung: Schlichte Gemüter könnten mit diesem Anflug von Ironie überfordert sein. Überspringen Sie bitte diesen Passus und schalten alle überflüssigen Leitungen ab, sonst gibt´s einen Kurzen> Gewinnung von Atomstrom und der überhaupt nicht umweltschädlichen Verbrennung von Braunkohle fast alleine gewinnen.....

Dass trotz widriger Wetterbedingungen (lies bitte die Originalnachricht) seit Dezember bereits 130 Kwh Strom produziert wurden (trotz kürzerer Tagzeiten und mit Sicherheit nicht immer strahlendem Sonnenschein), wird von Dir unter den Tisch gekehrt.

Wenn wir in den vergangenen 15 Jahren statt der Atommilliarden auch nur einen Bruchteil mehr in die Erforschung von Solarmodulen, Stromerzeugungsmethoden und Speicherkapazitäten investiert hätten, wäre das Grundlastproblem bereits halbwegs gelöst. Da bin ich mal ganz sicher. Außerdem soll der Strom aus erneuerbaren Energien auf 20 nicht auf 100 Prozent steigen. Also steht das Grundlastproblem hier überhaupt nicht zur Debatte.

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