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Forscher: Tiger großteils in Gefangenschaft statt in freier Natur

Internationale Forscher sind davon überzeugt, dass man sich um den Erhalt der Tiger weniger Sorgen machen müsse, da die in Zoos lebenden Artgenossen reinrassig seien. In Zirkussen, Zoos oder bei Privatpersonen würden bis zu siebenmal mehr dieser Raubkatzen leben als in Freiheit.

Wie ein Team vom Journal "Current Biology" schrieb, hätten im Jahr 1900 noch über 100.000 Tiger in ihrer natürlichen Umgebung gelebt. Heute wird diese Zahl auf nur noch 3.000 geschätzt. Nur noch in Gefangenschaft würde der chinesische Tiger (zoologisch: Panthera tigris amoyensis) leben.

Verteilt auf Zoos und Zirkusse würden schätzungsweise zwischen 15.000 bis 20.000 Tiger gehalten. Die Forscher um Stephen O'Brien vom National Cancer Institute in Frederick (Minnesota) sagten, die in Gefangenschaft lebenden Tiere seien sehr oft reinrassig und hätten eine größere Gen-Vielfalt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Forscher, Natur, Tiger
Quelle: www.baz.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2008 09:48 Uhr von jsbach
 
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Da möchte ich schon sagen, dass diese Wissenschaftler - besonders zu dieser Wildart – eine eindeutige Haltung zu dem Thema Zoo einnehmen.
Aber eine erschreckende Zahl, dass nur noch rund 3000 dieser Tiger in freier Natur leben. Jagdtrophäen und versnobte Pelztierträger, Potenzmittelchen oder Geldgier?
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18.04.2008 10:49 Uhr von K2daK
 
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Bleibt bloß die Frage werden es die Artisten in einem Zirkus beführworten, dass ihre 2 Tiger Kinder kriegen?

Ich mein, dass hält nur das Geschäft auf. Schließlich braucht so ein Tigerbaby auch viel Zuneigung der Eltern und das bedeutet, dass die Eltern nicht in der Manege auftreten können.
Klar, in einem Zoo ist das was anderes...die können es sich leisten Baby´s zu bekommen....da freut sich sogar jeder! *g*
Das bedeutet schließlich Umsatz!
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19.04.2008 02:10 Uhr von cheetah181
 
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Ist ja toll: Dann kann man ja bald Zirkustiger in ihrer angestammten Umgebung (dem Zirkuszelt) sehen...wenn es den Forschern nur um genetische Vielfalt geht und nicht um die Lebensumstände geht, können sie ja einfach das Genom sequenzieren und die Tiger aussterben lassen, dann ist ja alles in Ordnung.
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19.04.2008 02:14 Uhr von cheetah181
 
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Sorry In der Quelle klingt das viel besser, da ist von Zuchtprogrammen und Auswilderung die Rede.

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