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Ermittlungsbehinderung "von oben" im Fall Kampusch: Sex-Perversionen verschleiert?

Nach einem Bericht der Wiener U-Bahn-Zeitung "Heute" sollen die Ermittlungen im Fall Kampusch extrem "von oben" behindert worden sein. So sollen im Haus des Entführers unter anderem Datenträger und anzügliche Fotos des Opfers sichergestellt worden sein. Die Auswertung der Funde sei dann auf Anordnung "von oben" eingestellt worden.

Während der Ermittlungen stieß man auch in die Abgründe der Sado-Maso-Szene in Wien vor. Eine Zeugin zum Täter P.: "Seine Vorliebe waren Sklavinnen in Schuluniform." Ein Zeuge ließ protokollieren, dass er seine Frau an P. für einen Tag "vermietet" habe, diese aber in desolatem Zustand wieder abholte.

Die Ermittlungspannen wurden durch den BKA-Chef Herwig Haidinger offenkundig gemacht. Inzwischen prüft eine eigens gegründete Kommission die Unregelmäßigkeiten zwischen der Polizei und der Justiz. Den Vorsitz hat der Präsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofs, Ludwig Adamovich.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Fall, Ermittlung, Natascha Kampusch
Quelle: www.oe24.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2008 08:16 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Auch wenn ich die Berichte in dieser Quelle mit anderen Zeitungen vergleiche, so ist und wird dieser Fall Kampusch zu einem Politikum.
Da werden Ermittler behindert, mussten die gefunden Fotos und Datenträger ohne Auswertung versiegelt werden und noch viele anderen, eigenartige Vorgänge. Für meine Begriffe wird da „von oben“ gemauert und vertuscht. Aber auch die Mutter und das Opfer selbst, haben ja die Medien bereits schwer in der Zange gehabt. Ein schwieriger Fall.
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18.04.2008 10:38 Uhr von Assassin2005
 
+16 | -2
 
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Und wahrscheinlich wird irgendwann herauskommen, dass die Pädophilenszene auch von den "Oberen besucht" wird und auch ganz schnell vertuscht wird.
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18.04.2008 11:30 Uhr von thrillme
 
+4 | -3
 
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@<pman>: Die "Wiener U-Bahnzeitung Heute" ist ein Gratisblatt, dass man sich täglich aus einem Zeitungsständer nehmen kann, um auf dem Weg in die Arbeit etwas zum Lesen zu haben - vom Infogehalt her allerdings weit seriöser als die Quelle oe24.at.
Zum Fall Kampusch muß ich dir recht geben, langsam ist`s gut. Weder geht es die Öffentlichkeit etwas an, was mit Frau Kampusch passiert ist, noch muß Frau Kampusch bei jeder Gelegenheit auftauchen, um die Hand aufzuhalten. Schon gar nicht, solange nicht beantwortet ist, was mit den Spendengeldern für ihre "Foundation" zugunsten von mißhandelten Kindern und Frauen passiert ist.
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18.04.2008 11:45 Uhr von uhlenkoeper
 
+8 | -7
 
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"von Oben": Oooohhh, Du schöne Gerüchte- und Pressewelt :

Der Umstand, dass dieses Material "von Oben" gemauert wird, hat auch schlicht etwas mit den auch in Österreich geltenden "Opferschutzgesetzen" zu tun.
Da der Täter Priklopil tot ist, gab es rein juristisch gesehen keine Notwendigkeit mehr, diese "Beweise" auszuwerten. In diesem Fall geht dann der Opferschutz vor.

So einfach kann es manchmal sein.
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18.04.2008 11:59 Uhr von Mi-Ka
 
+10 | -3
 
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Dass sich die Sch... Journaille: darüber ärgert, dass sie die Bilder nicht bekommen, glaube ich sofort.
Wenn es diese Bilder gibt und wenn nur sie oder er darauf abgebildet sind, dann haben sie nicht einmal einen ermittlungstechnischen Sinn.
Sie sind gesichtet worden und nun abgelegt.
Und genau das ist richtig.
Soll sich doch der Reporter was aus dem Internet runterladen, wenn er sich einen abwedeln will.
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18.04.2008 12:08 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+7 | -2
 
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Da sagt tatsächlich jemand aus, er habe seine Frau in desolatem Zustand wieder abgeholt?
*ggg*

Nette Beschreibung.
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18.04.2008 12:19 Uhr von uhlenkoeper
 
+7 | -2
 
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@userXY: Vielen Dank für das "-", aber das ändert nun einmal gar nichts an der geltenden Rechtssprechung.
Und die besagt nun einmal, dass der Opferschutz absoluten Vorrang hat, wenn es im vorliegenden Fall keine Strafverfolgung mehr gibt. Und beim Tod des Beschuldigten endet die Strafverfolgung. In DIESEM Fall Natascha Kampusch. Nicht im Falle möglicher anderer Straftaten.

Wem nutzt es denn etwas, wenn jetzt noch Bilder und Datenträger des Opfers veröffentlicht werden ? Außer der Journaille, die mit solchen "Meldungen" ihre Auflagenzahlen hochjubeln will ?

Sicherlich wäre ich gänzlich anderer Meinung, wenn aufgrund der beschlagnahmten Bilder andere Straftaten aufgedeckt werden könnten. Aber selbst im Quellartikel heißt es : "sollen zudem perverse Fotos, die Priklopil von seinem Opfer gemacht und auf einen Datenträger gespeichert hat nicht ausgewertet worden sein. Persönliche Gegenstände von Natascha Kampusch wurden unausgewertet versiegelt."
Was haben diese Dinge mit möglichen anderen pädophilen Straftaten zu tun ? Es ist keine Rede davon, dass auf den Bildern andere Personen abgebildet gewesen wären . Hier ist das Persönlichkeitsrecht von Frau Kampusch zu schützen. Völlig zu Recht, denn sonst wird sie WIEDER Opfer.

Noch einmal:
mit dem Tod des Angeklagten endet die Strafverfolgung. Und damit auch die Auswertung der die Tat betreffenden Unterlagen. Und zwar ausschließlich derer, die NUR Natascha Kampusch betrafen. Völlig zu Recht. Es wurde ja in den Fällen der anderen Beweismittel durchaus weiterermittelt. Hätte die Polizei die Unterlagen von N.Kampusch nach dem Abschluß des Falles durch den Tod des Beschuldigten weiter ausgewertet, hätte das nur dazu geführt, dass diese Unterlagen und alle, die zeitgleich sichergestellt worden sind, vor Gericht als Beweismittel in einer anderen Anklage komplett nicht zugelassen würden !

Hier wird eine "Einmischung in eine Ermittlung" unterstellt, die aufgrund des Todes von Priklopil schon längst keine mehr war. Das ist pure Stimmungmache, geschickt lanciert durch bewußte Auslassungen.
Fragt sich nur, wer davon profitiert ...........
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18.04.2008 12:53 Uhr von Jean-Dupres
 
+2 | -3
 
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@userXY: Genauer unter die Lupe nehmen müsste man jeden Bundesbürger, wenn es um nicht legale oder von der Gesellschaft nicht geduldete Vorgänge gehen würde.

Da es aber den Datenschutz und eine Privatssphäre gibt, kann man nie so wie man gerne wollen würde.

Und ich denke so mancher möchte garnicht die Abgründe der Gesellschaft dieses Staates kennen.
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18.04.2008 13:21 Uhr von Alfadhir
 
+3 | -2
 
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war doch klar das da etwas nicht stimmt: (wie so oft auch hier im lande) warscheinlich stecken die von oben mit drinne aber das wird niemals rauskommen weil sie zu mächtig sind.
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18.04.2008 15:07 Uhr von Jean-Dupres
 
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@UserXY: "vor gericht behauptete er, er dachte der junge wäre 16 jahre alt. urteil, eine verwarnung. dieser sack hat eindeutig phädopile neigungen"

Denken können wir alle viel über diesen Richter, aber Beweisen wird es niemand können und daher ist auch solch eine Anschuldigung überflüssig.

Und das man in Deutschand oder auch Österreich nun mal als über 21-jähriger sich auch an 16-jährige ran machen kann (wie du es nennst) ist auch kein Geheimnis und es ist (egal wie der Normalbürger das sieht) völlig legal.
Und dass das so ist liegt nicht erst an moderner Rechtsprechung, das existiert schon mehr als eine halbe Ewigkeit in der Rechtsprechung.
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18.04.2008 16:42 Uhr von Mabie
 
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Zitat: "So sollen im Haus des Entführers unter anderem Datenträger und anzügliche Fotos des Opfer sichergestellt worden sein. Die Auswertung der Funde sei dann auf Anordnung "von oben" eingestellt worden."

Lol, die wollten sich das Pornomaterial selber behalten... :rofl:
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18.04.2008 16:44 Uhr von Mabie
 
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@ <pman>: Komm mal nach Wien, dann weißt dus ;) denn hier kannste die gar nicht übersehen in der U-Bahn ;)
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18.04.2008 17:22 Uhr von Petrowitsch
 
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was treibt sich hier bloß rum schon ne ganze Weile lese ich diese Seiten, aber sehr viele "Schreiberlinge" zerquetschen sich auf ihrer Tastatur bisweilen die Finger, wenn es um das Thema "Pädopilie" geht. Und das Schlimme an der ganzen Sache ist, diese Schreiberlinge wissen nicht einmal, was Pädophilie eigentlich ist, sicher nicht das, über das die schreiben!
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18.04.2008 20:13 Uhr von uhlenkoeper
 
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@userXY: >>da wurde ein richter dabei erwischt wie er sich an einen 13 jährigen jungen heranmachte. vor gericht behauptete er, er dachte der junge wäre 16 jahre alt. urteil, eine verwarnung. dieser sack hat eindeutig phädopile neigungen und darf trotzdem weiterhin andere menschen verurteilen und im namen des volkes recht sprechen.

das ist nur ein fall von vielen und wenn ich mir die urteile von kinderschändern ansehe, dann kommen mir sehr starke zweifel ob alle von diesen rechtsprechern ganz koscher sind.<<


Da sind wir sicherlich einer Meinung. Das schüttelt mich auch. Und diese Seilschaften und "Clubs" gehören ausgeräuchert. Keine Frage. Ob ich gleich soweit gehen würde, der Justiz per se eine "Mittäterschaft" zu unterstellen ? In Einzelfällen möglich, aber im gros eher nicht. Dahingegen sind mir eine Vielzahl von Juristen bekannt, die ihre Fälle eher "sportlich" nehmen und die Menschen hinter den Fällen vor lauter Grundsatzgefasel nicht mehr sehen. Das dürfte wohl in vielen Fällen ein Grund mit für die manchmal unverständlich milden Urteile sein.

Aber das ist ein gänzlich anderer Fall als in diesem Artikel im Bezug auf die Unterlagen der Natascha Kampusch angeführt.
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21.04.2008 14:43 Uhr von KillA SharK
 
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si sagte selbst: "Botschaft an die Medien: Das einzige, wovor die Presse mich verschonen soll, sind die ewigen Verleumdungen meiner selbst, die Fehlinterpretationen, die Besserwisserei und der mangelnde Respekt mir gegenüber." Natascha Kampusch

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