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Abmahn-Anwalt Freiherr von Gravenreuth erhält Bewährungsstrafe

Günter Freiherr von Gravenreuth war Deutschlands größter Abmahn-Abzocker, der sich vor allem in der deutschen Internet-Gemeinde durch juristische Geldschneidereien bekannt gemacht hat. Am vergangenen Mittwoch wurde von Gravenreuth zu elf Monaten Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt.

In zwei Fällen hatte der Abmahn-Anwalt das für seine Mandaten ausgehandelte Geld bewusst einbehalten und nicht weitergegeben. Bekannt wurde von Gravenreuth auch durch die Abmahnung der "taz".

Hier verlangte er 663,17 Euro, weil ihm der Newsletter unverlangt zugeschickt wurde. Die "taz" zahlte das Geld, doch von Gravenreuth behauptete, er habe es nie erhalten. Als man das Gegenteil nachweisen konnte, stellte man einen Strafantrag. Bereits 60 Urkundenfälschungen sind ihm nachgewiesen.


WebReporter: Chriz82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Anwalt, Bewährung
Quelle: www.taz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2008 21:26 Uhr von Chriz82
 
+1 | -0
 
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Aus Wikipedia: Freiherr von Gravenreuth war einer der ersten Rechtsanwälte, die Abmahnungen im Bereich der Informationstechnik in großem Stil zur Anwendung (und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit) brachten, was ihm umfangreiche Kritik einbrachte. Im Auftrag verschiedener Mandanten hatte er teilweise massenhaft Abmahnungen versendet (Abmahnwelle), deren inhaltliche und formale Berechtigung in einzelnen Fällen auch unter Juristen umstritten war.
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17.04.2008 22:01 Uhr von divadrebew
 
+12 | -1
 
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Super News!!!! Fünf Punkte: nfc
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17.04.2008 22:02 Uhr von divadrebew
 
+6 | -3
 
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sorry verklickt: denke dir einfach noch ´nen Stern dazu ;-)
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17.04.2008 23:57 Uhr von s3m
 
+7 | -0
 
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ENDLICH! es gibt doch noch Gerechtigkeit! :D
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18.04.2008 03:02 Uhr von Noseman
 
+5 | -1
 
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Ich hasse diese Todesstrafen-Schwanzabhackbeiträge: Aber diesmal würd ich selbst gern so eine verfassen (mir fehlt da die Übung) und jedem der ähnliches tut, ein fettes Plus geben.
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18.04.2008 06:16 Uhr von HarryL2
 
+3 | -0
 
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@Heraklion: Adeliger Arsch? Da ist nix adelig bei ihm.
Titel besorgen kann sich doch heute jeder.

http://www.rotglut.org
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18.04.2008 07:54 Uhr von Mistbratze
 
+3 | -0
 
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Ds ist ja wohl der Gipfel: Ein Anwalt dem 60 Urkundenfälschungen nachgewiesen sind bekommt 11 Monate Bewährung.

Hier sieht man wieder einmal das Versagen unserer Gerichte.

Gerade ein Anwalt muss doch die Gesetze kennen. Jeder normale Bürger wäre bei 60 Urkundenfälschungen eingesperrt worden.

Der gehört in den Knast mit anschließenden Berufsverbot als Anwalt. Damit auch sichergestellt ist, das so etwas von dieser Person nicht mehr passiert. Hier muss die Gesellschaft vor den Machenschaften des Herren geschützt werden.
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18.04.2008 08:26 Uhr von pcsite
 
+2 | -0
 
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das ist sehr komisch: ich meine die Bewährungsstrafe. Der Grund liegt darin, dass er selber ein Jurist ist! Dh.: er hatte von seinen Vergehen rechtlicher Natur 100% bescheid gewusst. (davon geht man tatsächlich aus)

daher ist das mit der Bewährungsstrafe etwas komisch. Da das Verfahren jedoch noch am laufen ist, glaube ich, dass sich da noch was ändern wird.
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19.04.2008 11:32 Uhr von Borgir
 
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und die anerkennung: und berufserlaubnis als anwalt sollte man direkt mit einziehen...dreckskerl

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