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Bayerisches Ministerium: Schulverweis nach Lehrerbeleidigung in SchülerVZ ok

Das Bayerische Kultusministerium erklärt einen ohne Vorwarnung ausgesprochenen Schulverweis an eine 14-Jährige, die auf der Community-Seite SchülerVZ zwei Lehrer beleidigte, für rechtens.

Nach Meinung von Staatssekretär Bernd Sibler würde die Beleidigung ein "schwerwiegendes Fehlverhalten" darstellen, die die Realschule in Bad Kissingen berechtige, "die Entlassung auch ohne vorherige Androhung auszusprechen".

Ein gerichtliches Urteil zum Schulausschluss wird für 2009 erwartet.


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WebReporter: DonDan
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Bayer, Schüler, Lehrer, Minister, Ministerium, SchülerVZ, Schulverweis
Quelle: www.mainpost.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2008 14:59 Uhr von naturpur
 
+23 | -6
 
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von mir bekommste nen +: Seh ich genauso.
SchülerVZ ist einfach inzwischen auch schon für die jungen unter uns die Plattform geworden wo man sich austauscht.
Wer bitte hat in seiner Schulzeit nicht über Lehrer gelästert?
Meine Güte, ob das jetzt auf dem Pausenhof, auf Zettelchen während der Stunde oder eben in SchülerVZ veröffentlicht wird, ist doch wirklich sch**** egal!!
Die spinnen echt...
Armes Kind :-/
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17.04.2008 15:01 Uhr von minelli
 
+14 | -4
 
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haha: ich persönlcih bin im studivz und hätte schon allein wegen meiner gruppe überall rausfliegen müssen...
und wie haben die das überhaupt herausgefunden? haben die ihr nachspioniert oder wurde sie verpetzt?
das mädel soll nach hessen kommen, da sind die lehrer teilweise noch normal...
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17.04.2008 15:42 Uhr von Laub
 
+10 | -4
 
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Oh man! Wie krank ist das denn?? Ich stimme euch über mir voll und ganz zu. Da kann man echt nur noch den Kopfschütteln... Was wäre denn wenn sie die Lehrer im Unterricht beleidigt hätte? Wär das auch vors Gericht gegangen und hätte das auch mit Verweis geendet?

Außerdem:
Meine Freundin hat auf ihrer Schule auch nen doofen Lehrer. Gegen den gibts Haufenweise Antigruppen und da wird nur über den hergezogen. Da rührt sich nichts....

TOTAL ÜBERTRIEBEN! -.-
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17.04.2008 15:56 Uhr von The_Nothing
 
+6 | -5
 
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Hihi, und wieder ein A*schtritt für die Meinungsfreiheit, ob dem Lehrer das Grundgesetz geläufig ist? Das schreit förmlich nach einer Suspendierung!

Man beleidigt Lehrer nicht ohne Grund, aber die Damen und Herren Lehrer sind ja von Natur aus unantastbar!
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17.04.2008 16:14 Uhr von bytskipper
 
+2 | -2
 
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Na hoffentlich verklagt das Kind/die Eltern den "netten" (ich schreib mal lieber nicht was ich denke) Herrn Staatssekretär vom "Land der unbegrenzten Möglichkeiten".

Na ich bin mal auf das Urteil gespannt.... leider erst 2009.

Ich glaub den beklop*ten vom Ministerium ist gar nicht bewusst was sie anrichten bzw. angerichtet haben.

Hoffentlich werden die Stühle von den verantwortungslosen frei!!!!!
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17.04.2008 16:19 Uhr von Hawkeye1976
 
+11 | -3
 
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@The_Nothing: Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer Meinungsäußerung und einer Beleidigung. Die freie Meinungsäußerung ist natürlich geschützt, aber die Beleidigung nicht, da diese ja in die Grundrechte des Lehrers eingreift.

Was soll das Geheule? Wenn Schüler XY nach der Schule unter Freunden sagt "Leherer XXX ist ein Arschloch", dann ist das eine Sache, tut er dies aber in schriftliche Form in einem Netzwerk wie SchülerVZ, dann muss er auch damit leben, dass dieses öffentlioche Handeln (das für einen Erwachsenen ja auch juristische Konsequenzen nach sich ziehen könnte, würde er jemanden öffentlich beleidigen) sanktioniert wird.

Der Vergleich zu früher ist einfach faktisch falsch, da hier die Beleidigungen "schülerintern" stattfanden und nicht öffentlich.
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17.04.2008 16:48 Uhr von Para110
 
+2 | -2
 
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@Blackman: Ich stimme dir stellenweise zu, allerdings solltest du SN nicht einer Schule vergleichen, zumal ein rauswurf beim letzteren ein wenig problematischer ist als bei SN.

Desweiteren sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass die kleine 14 Jahre alt ist, mitten in der Pubertät steckt und sich nicht so ganz im klaren über die Folgen der von ihr gewählten Wörter ist. Das sollte bei dir ja nichtmehr der Fall sein und daher sollten wir doch alle mit guten Beispiel voran gehen...
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17.04.2008 16:58 Uhr von psychokind123
 
+2 | -4
 
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Nuja: Ist doch bloß ein Schulverweis. Und wer eben so blöd ist sich erwischen zu lassen, dem gehörts nicht anders. Wir haben auch furchtbare und persönlich schwerst beleidigende Witze über unsere Lehrer gemacht, aber wurden halt nie erwischt. Ins Schülervz schreiben ist so schlau wie einen beleidigenden Zettel ans schwarze Brett zu hängen...
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17.04.2008 22:34 Uhr von cirius
 
+5 | -0
 
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Sehr interessante Meinungen. Ich drehe den Spieß daher mal um:

Stellt Euch vor, die Lehrer würden im Internet über Ihre Schüler lästern. Oder der Chef in einem Chefportal über seine Angestellten.

Das einzig verwerfliche ist der Rauswurf ohne vorherige "Abmahnung" der Schule. Aber dass gegen Beleidigungen gegen Lehrer auf SchülerVZ vorgegangen wird ist meiner Ansicht nach rechtens
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17.04.2008 23:11 Uhr von jsbach
 
+0 | -3
 
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Das INet macht eben auch vor den: Autoritätspersonen "Lehrer" keine Ausnahme. Mit dem muss man leben.
Was und wer wird da nicht alles geoutet.
Aif das Urteil bin ich mal gespannt... Meinungsfreiheit...?
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18.04.2008 01:58 Uhr von Rallozek
 
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Also einen: wirklichen "Arschlochlehrer" kann ich in meiner Schulkarriere nicht finden. Klar ich kam nicht mit allen Kehrern gut aus, und einige (oder eher fast alle^^) konnten mich nicht leiden. Hat vor und Nachteile, aber ich bin nie auf den Gedanken gekommen einen Lehrer öffentlich zu beleidigen. Logisch, wenn man mal wieder an die Tafel "durfte" und keinen Plan hatte geisterten Worte wie "A****loch" oÄ durch den Kopf, aber die blieben auch da.
Was genau erwartet ihr denn? Ein "Das hast du aber gut gemacht, nur 3 Rechtschreibfehler in 2 Wörtern" Lob? Wenn man jemanden auf so plumpe, offensichtliche und absolut strunzdumme Art ud Weiße beleidigt muss man mit Konsequenzen rechnen.
Ich kann mir nicht denken, dass es nur Kommentare ála "XYist doof", und sonstige "Kindergartenbeleidigungen" waren. Ich vermute (VERMUTE), dass in rufschädigender Art beleidigt wurde.
Aber egal ie die Beleidigungen geartet waren, Beleidigung ist und bleibt Beleidigung, und wer Konsequenzen nicht ertragen kann, sollte besser überlegen wie er sich äußert.
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18.04.2008 11:03 Uhr von evilboy
 
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Meinungsfreiheit: Das ist so eine Sache mit der Meinungsfreiheit.

Der Rechtsweg vor den Verwaltungsgerichten endet oft für die Beschwerdeführer unbefriedigend. Eine Verfassungsbeschwerde (Art. 93 I Nr. 4a GG) wegen Verletzung des Art. 5 I GG könnte möglich sein, aber der Art. 5 I GG selbst wird eingeschränkt durch Gesetze und das Recht der persönlichen Ehre (siehe Art. 5 II GG). Wie das BVerfG entscheiden würde, steht also in den Sternen.

Generell ist ein Schulverweis immer eine Kapitulation. Die "Problempersonen" wie in einem Karrussell abzuschieben und an die nächste Schule abzugeben, ist immer einfacher, als (manchmal unangenehme) Ursachenforschung zu betreiben.

Die Schulleitung befindet sich in solchen Situationen in einer Stelle, die sonst ein Staatsanwalt und Richter in Personalunion hätte. In den meisten zivilisierten Ländern gibt es so etwas glücklicherweise nicht mehr.

Wie hieß es nochmal... "Strafrecht ist billig."
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19.04.2008 11:16 Uhr von Borgir
 
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was soll das denn?

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