17.04.08 11:02 Uhr
 3.763
 

Linux und Unix sind zuverlässiger als Windows

Die Forscher der Yankee Group haben eine Studie von dem Jahr 2007 vorgelegt, die die Zuverlässigkeit der Serversysteme analysierte.

Dabei schnitten die Microsoft Windows Server 2000 und 2003 schlechter ab als die Konkurrenz Linux und Unix.

Gemessen wurden sie an der durchschnittlichen Downtime pro Jahr, wobei Windows den letzten Rang erreichte. Die Ausfallzeiten sind auf viele Sicherheitspatches und Updates zurückzuführen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: glx
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, Linux
Quelle: www.heise.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesamt warnt vor Sicherheitslücke in WLAN-Verschlüsselung
Fall Harvey Weinstein: Einige User boykottierten einen Tag lang Twitter
Amazon entwickelt Türklingel, die Paketlieferanten ins Haus lässt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.04.2008 10:28 Uhr von glx
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Natürlich ist ein System was fast jede Woche einen neuen Patch erhält länger offline als andere. Für mich sagt die Studie gar nichts.
Kommentar ansehen
17.04.2008 11:07 Uhr von ionic
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
aaahm: gabs diese news gestern oder vorgestern nich schonmal?

und wenn nicht - das wusste auch scohn jeder :-D
Kommentar ansehen
17.04.2008 11:34 Uhr von Luthienne
 
+9 | -2
 
ANZEIGEN
Ich weiß ja jetzt nicht, wie es bei der Servervariante ist- aber beim normalen Desktop- System kann man Linux- Clients bequem ohne allzu viel Leistungsverlust weiterlaufen lassen, während das Update läuft, i.d.R. sogar ohne Neustart am Ende des Vorgangs.
Man kann in den Desktop- Versionen sogar das komplette OS von einer älteren Version auf eine neue upgraden und dabei weiterarbeiten- bei Windows nicht vorstellbar.
Kommentar ansehen
17.04.2008 11:39 Uhr von K2daK
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
Sehr interessant aber nicht mehr neu.

Wie der Autor das Thema schon ansprach, ist es doch logisch, dass die Systeme, die öfter Patches und Updates installieren öfter down sind als andere.

Ebenfalls steht Windows so unter Druck mit ihren Updates und Patches, dass es hin und wieder durchaus vorkommt, dass ein Patch etc. fehlerhaft ist.
Außerdem sind die Windows Server ein wenig mehr Virenbelastet, sodass das System öfter Viren abzublocken hat wie Unix und Linux Systeme....liegt wohl daran, dass die Viren auf den Mainstream besser ankommen und sich besser verbreiten können wie auf den Underground-Plattformen, die nur 30 % alles User besitzen.

Oder würdet ihr einen übelst geilen Virus programmieren und ihn dann auf Linux User loslassen?
Kommentar ansehen
17.04.2008 11:41 Uhr von GLX
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Die Begründung steht im Verfasserkommentar: Warum wohl haben die meisten Provider Unix- Maschinen zu laufen?

Der IIS den viele Hoster brauchen der hat ordentlich Marktanteile noch vor Apache. Es wurde an der DOWNTIME gemessen!!!!!

Wenn ich nen System fixe dann über nen reboot teilweise. Der zählt da aber auch mit rein.
Kommentar ansehen
17.04.2008 11:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -5
 
ANZEIGEN
Kommt natürlich auch auf die Anwendung an da auf UNIX/Linux Desktop-Systemen keine Audioanwendungen für Tonstudios laufen, kommt je nach Anwendungszweck MAC oder Windows in Frage.

Müssen dann täglich riesige Datenmengen verarbeitet werden, ist der Win2003-Server in Zusammenhang mit Windows-Clients allemal schneller - als eine Fileserver auf Linux-Basis.
Da nutzt dann die bessere Stabilität leider nichts.
Und auf den Systemen hat man auch kein Internet (!) - worauf der 2003-Server wieder zuverlässig ist.
Kommentar ansehen
17.04.2008 12:02 Uhr von thundercore
 
+8 | -12
 
ANZEIGEN
Neueste neuigkeit: Zucker schmeckt süß !
Unglaublich oder?
Kommentar ansehen
17.04.2008 12:36 Uhr von Bertrand-der-II
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Unix, *nix: "Warum wohl haben die meisten Provider Unix- Maschinen zu laufen?"
Ganz einfach: Weil´s nix kostet. Wie sonst sollte ein Webhoster Webspace zu Preisen um die 30 Euro pro Jahr anbieten können, oder gar Webspace verschenken (siehe Freehoster Funpic)?

Wären Windows-Server zu den selben Konditionen wie die Konkurrenten mietbar, wären wahrscheinlich viel mehr ASP-Websites online - die sich übrigens, dem Betriebssystem gerechtwerdend, recht "benutzerfreundlich" erstellen lassen, im Gegensatz zu PHP oder CGI.
Kommentar ansehen
17.04.2008 12:50 Uhr von Maddin1313
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
@autor: Danke, General Offensichtlich!
Kommentar ansehen
17.04.2008 12:59 Uhr von SGD
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
zu dem Titel sag ich mal ist doch nix neues.
Microsoft hat ewig gebraucht ein halbwegs stabiles System zu programmieren. Während Linux/Unix schon seit längerem ziemlich stabil läuft. Und nochmal zum Thema Preis ... Linux/Unix ist wesentlich sicherer als Windows, läuft stabiler und ist teilweise sogar schneller als Windows UND kostenlos. Ich frage mich immer wie Microsoft ein solch hohen Preis rechtfertigt.
Kommentar ansehen
17.04.2008 13:11 Uhr von Rounder
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@glx ,,von dem Jahr 2007" klingt doof.
Schreib lieber ,,aus dem Jahr 2007". Klingt besser.
Kommentar ansehen
17.04.2008 13:17 Uhr von GLX
 
+2 | -8
 
ANZEIGEN
Was viele nutzen ist immer unsicher-: thx@rounder
@ SGD

Sicherer ist das auch nicht, is ja Käse. Siehe Firefox etc. das begründet sich damit, wenn immer mehr leute ein Produkt nutzen werden auch mehr Schwachstellen gefunden.Nutzen es wenige sucht auch keiner weils niemanden interessiert. Linux und Unix ist kostenlos, ganz sicher ja? Völlig umsonst? wie verdienen die eigentlich ihr Geld bei Linux / Unix?
Kommentar ansehen
17.04.2008 13:35 Uhr von tutnix
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@GLX: http://www.netcraft.com , apache liegt immer noch vor dem iis ;). das mit dem reboot ist richtig, windows hat den unbedingt nötig bei kernelupdates etc. linux dagegen kann inzwischen im laufenden betrieb den kernel wechseln, nur die inits müssen nochmal neugestartet werden.
Kommentar ansehen
17.04.2008 13:37 Uhr von SGD
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@glx: Entweder ich hab dich jetzt voll falsch verstanden, oder ich weiss auch nicht. Was hat Firefox mit Linux/Unix zu tun? Firefox ist ne Software die AUF Linux/Unix läuft, aber nicht das Betriebssystem selbst. So wenig Leute sind das garnicht die Linux nutzen. Sicherlich weniger als Windows, aber es wächst ;) Linux ist 100% kostenlos. Unix bin ich mir nicht 100% sicher.
Kommentar ansehen
17.04.2008 13:55 Uhr von GLX
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
auf der Preisliste: bekommst aber kein suse enterprise zum null tarif, das meine ich aber ich sag nichts mehr dazu wirst eh niedergevotet von den Experten
Kommentar ansehen
17.04.2008 14:11 Uhr von SGD
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
ich zittere :): *grins* ... glx ... muss ich jetzt Angst haben schlechte Bewertungen zu bekommen? Ehrlich gesagt stört mich das nicht. Ich habe meine Meinung nach meinem Wissen geäußert und das ist das was ich wollte ;) Zu der Preisliste... soweit mir bekannt ist zahlt man für Updates und den Support und nicht für das Betriebssystem an sich.
Kommentar ansehen
17.04.2008 14:33 Uhr von gadthrawn
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Schwachsinnig daran ist (ist auch etwas für thx@rounder&@ SGD) das Linux im Grunde nicht sicherer und billiger ist.

Beispiel Kosten sieht man an dem Linux-Vorzeigeprojekt von IBM und SuSE "München" sehr gut, die nach Umstieg auf Linux eine Kostenverfünffachung hatten und noch immer steigende Schulungskosten haben.

Apache ist der meistgehackte Webserver, da häufig nicht gepatcht wird. Wenn du dir Provider wie Hosteurope ansiehst die ständig Sicherheitslücken patchen hast du normal alle 3 Wochen bie Linux eine downtime auf deinem System. Die ganzen die nen fertigen server mieten übersehen meist das Kleingedrückte, dass sie für die weitere Pflege zuständig sind. Das sind massig ungepatchte Systeme.

Im medizinischen Umfeld gehen viele von Linux wieder zurück. Es kostet schlicht zu viel die bei jedem Patch einer Komponente das System neu zertifizieren und durchtesten zu lassen.

Pflege und Wartung sind da Kosten, die nicht zu unterschätzen sind. Viele Projekte wie nDoc (welches z.B. sehr gut ist) sind aus Mangel an Zeit der Hauptprogrammierer eingestampft worden. Keien Weiterentwicklung. Und da Nutzer ja kostenlose Software nutzen, weil sie eben kein Geld ausgeben wollen wäre dann ne eigene Weiterentwicklung exorbitant teuer. Arbeitet euch mal in ein fremdes Softwareprojekt ein und schaut, wie viel Zeit es kostet. Projekte wie Thunderbird krebsen mittlerweile mit 1 (einem) Programmierer rum, weill kein Interesse an Weiterentwicklung und Bugfixing da ist. Nur wenige Vorzeigeprojekte wie Mozilla werden gepflegt (und da werden features als wichtiger wie bugfixes betrachtet). Mit dem Fixen von Bugs wird niemand bekannt. Mit dem Entwickeln von Software schon.

Deswegen sollte man da schnell Sicherheit vergessen. Übrigens... nach Crew der ach so sicher geltenden debian-Distri wurde deren Webserver, der Sicherheitspatches udn Updates verteilt, bisher 2mal gehackt. Fühlt man sich da sicher?
Kommentar ansehen
17.04.2008 14:49 Uhr von gadthrawn
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
@judas: da liegst du falsch. Du hast bei der Entwicklung von Windows mehr Manntage drin, wie bei dem Linux-kernel. Du hast fest angestellte Mitarbeiter, die sichtatsächlich ums Bugfixen kümmern, nicht nur solche die grad Lust haben. Die Linux jobqueue stammt ursprünglich von dem von Microsoft entwickelten Unix ab. Was du da schreibst ist recht dummes Gelaber von Leuten die eben nicht seit Jahren im Bereich Betriebssysteme tätig sind und nur nachplappern was modern klingt. Linux hat da nen uralten monolithishen Kernel.

Torvalds, Morton, Kroah-Hartmann & Wright verdienen dadurch Geld. Das sind auch etwa die, die sich um den 2.6er Kernel kümmern.Alan Cox hat aufgehört sich um einen Kernel zu kümmern, von ihm findest du noch etliche Dokumente in denen er sich beschwert, dass kaum jemand auf Sicherheit achtet oder gar Bugfixing betreibt, dass wenn jemand sich noch beteiligen will er meist nur schlechten Code für Erweiterungen bekommt. Die meisten Kernelentwicklern sind bei Distris angestellt, deren Werk nur teilweise wieder in einen offizielen Kernel zurückfindet. Bei dem 2004er C-Programm, mit dem man 2.4 und 2.6er Kernel allein durch Ausführung mit eingeschränkten Benutzerrechten zum stehen bringen konnte dauerte es deswegen grob 4 Monate zwischen erstem Patch und eingepflegten Versionen bei RedHat, SuSE und debian.

Wenn du Torvalds Beschäftigungen nachgehst, wirst du sehen, dass er ohne etwas zu tun bei einigen Unternehmen angestellt wurde. Einfach nur um zu zeigen, dass man modern ist. Mit OpenSource machen durchaus Leute ihr Geld.
Kommentar ansehen
17.04.2008 14:57 Uhr von gadthrawn
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@K2daK: da ist ein interessanter Punkt drin "Oder würdet ihr einen übelst geilen Virus programmieren und ihn dann auf Linux User loslassen?". Bei dem Hackcontest pwn to own 2008 wurde nach einem Tag ein OS X als schnellstes gehackt (Basis des Kernels ist da teilweise das alte AUX, teilweise FreeBSD), nach einem weiteren Tag Windows nach Installation einiger Fremdprogramme. Linux hat kein Teilnehmer überhaupt angeschaut, die meisten Teilnehmer versuchten sich am Windows Notebook. ... ... ...
Kommentar ansehen
17.04.2008 16:21 Uhr von GLX
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
GENAU das ist es was ich meine Lizenzkosten sind eben nicht alles..aber so eine Ansicht wie sie auch gadthrawn vertritt hat man nur wenn man sich damit ein wenig auseinander gesetzt hat.

Die die es nicht haben sagen Linux kostet nichts und ist sowieso besser.

Ende.

VG
Kommentar ansehen
17.04.2008 18:13 Uhr von ClevelandSteamer
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
das is keine News: das is doch ne Olds -.-
Kommentar ansehen
17.04.2008 19:47 Uhr von StevTheThief
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
Linux sicherer als windows?
damit hat echt keiner gerechnet!!!1elf
oh mein gott, sowas kann man sich echt sparen...
Kommentar ansehen
17.04.2008 20:48 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Auf die Anwendung kommts an Wie schon von einem Vorredner gesagt: auf die Anwendung kommts an...

Ich arbeite für eine Software-Firma, die ihre Anwendungen zwar für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung stellt, sich aber hauptsächlich auf Windows konzentriert. Leider ist es dann so, dass man bei Unix oder ähnlichem oft einen Workaround verwenden muss, und bis man den hat, dauerts halt dann schon mal... tja, das System steht dann zwar zur Verfügung, aber was hat man davon, wenn es nicht das macht, was es soll?
Kommentar ansehen
17.04.2008 21:46 Uhr von Nico_
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@gadthrawn: "Beispiel Kosten sieht man an dem Linux-Vorzeigeprojekt von IBM und SuSE "München" sehr gut, die nach Umstieg auf Linux eine Kostenverfünffachung hatten und noch immer steigende Schulungskosten haben."

Marty McFly?
Die Linux Migration in München läuft noch und wird nicht vor Ende 2009 abgeschlossen sein.
Kommentar ansehen
17.04.2008 21:56 Uhr von Jedi-
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
o rly

Refresh |<-- <-   1-25/32   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Singen: Mann droht bei Arzt mit Selbstmord, damit er schneller behandelt wird
Sohn von Michael Schumacher erklärt: "Ziel ist weiter die Formel 1"
Berlin: "Krispy Kebab" schenkt Obdachlosem ein Jahr kostenlose Döner


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?