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Datenspionage leicht gemacht

Was man bisher nur aus amerikanischen TV-Serien kannte oder allenfalls noch den Geheimdiensten und spezialisierten Dienstleistern mit absoluten High Tech Gerätschaften zutraute, kann bald jeder in Heimarbeit: Die Wiederherstellung gelöschter Daten.

Open Source Tools sollen laut einer "Heise"-Meldung inzwischen den Profi-Tools in nichts mehr nachstehen, bis auf die Bedienbarkeit. Es heißt also aufpassen, wenn man einen alten Rechner einfach für die Müllabfuhr nach draußen stellt.

Kriminelle könnten mit diesen Tools selbst auf gelöschten Festplatten sensible Daten aufspüren und missbrauchen.


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WebReporter: GenussKonsum
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Daten
Quelle: www.heise.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2008 10:14 Uhr von GenussKonsum
 
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Was lernen wir daraus? Festplatten aus dem Rechner ausbauen und auch physikalisch zerstören, da Überschreiben nicht sicher genug ist. Und noch ein Gedanke, den man sich beim Verkauf über eBay machen sollte ...
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17.04.2008 11:01 Uhr von ionic
 
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@ autor: dein kommentar ist nicht ganz richtig.. wenn mich nicht alles täuscht is nach glaub 24 oder 27maligen überschreiben auch das beste programm nichtmehr in der lage was zu recovern...gibts ja genügend tools die das machen (auch opensource)... kannst ja mal die demo von safeerase von o&o benutzen.. (sorry für die werbung aber is halt n supertool meiner meinung nach)...

und ganz ehrlich wenn dus 10 mal überschreibst will ich den sehen der die files noch recovered....
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17.04.2008 11:08 Uhr von fBx
 
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safe erase kostenlos: o&o safeerase ist bombe und das beste ist, sie bieten es sogar kostenlos an. hatte vorher eine ältere version, mit der neuen gehts wesentlich schneller.

http://tinyurl.com/...

Kann ich nur empfehlen!
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17.04.2008 11:16 Uhr von fBx
 
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ps: safeerase vs. unerase: ich hab mit o&o safeerase daten gelöscht und versucht sie mit o&o unerase wiederherzustellen ;) der filename ist richtig, aber was drin ist ist nur datenmüll. ganz sooooooooo einfach für den laien mit kostenlosen tools dürfte eine wiederherstellung also doch nicht sein.
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17.04.2008 11:19 Uhr von javaSc
 
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Magneten ..., Leute zerstören unwiederrufbar. Das ist mit nicht viel Aufwand verbunden.
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17.04.2008 12:02 Uhr von naturpur
 
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Mein Tipp: TuneUp: Also bevor ich meinen Rechner vor die Tür stelle würde ich sowieso erstmal alles funktionierende noch über eBay versteigern: Sprich Festplatten sollten bei jeder Weitergabe, sei es der Schrottplatz oder ein Käufer, vorher formatiert werden - und zwar NICHT die "Schnellformatierung"!!

Um einzelne Daten zu vernichten benutzte ich immer den "TuneUp Shredder" - der leistet meiner Meinung nach auch super Arbeit - das eigene Programm "TuneUp Undelete" schafft dann auch nichts mehr...
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17.04.2008 12:11 Uhr von alexbey
 
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@naturpur: Der einzige Unterschied zwischen Schnellformatierung und der normalen besteht darin das bei der Schnellformatierung kein Oberflächentest durchlaufen wird.

Kann man hier nachlesen:
http://support.microsoft.com/...

Also machts keinen Unterschied ob ich Schnellformatierung oder die "normale" nehme.
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17.04.2008 12:14 Uhr von naturpur
 
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Gut zu wissen Dann nur die Frage warum bei der Formatierung hinter der "normalen" noch "Fabrikneu" steht?
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17.04.2008 12:25 Uhr von HarryL2
 
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@javaSc: Mit einem Magneten macht das keinen Spaß.

Eher ein starkes magnetisches Wechselfeld. Also ein großer Elektromagnet an Wechselstrom.
Da muß man schon bischen mehr Druck machen. :-)
(Bitte nich selber basteln, 230V können einen schonmal ins nächste Leben schicken wenns dumm läuft.)
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17.04.2008 12:27 Uhr von naturpur
 
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edit: "fabrikneu = festplatte wird komplett mehrmals mit verschieden algorithmen überschrieben so das nix wieder hergestellt werden kann"
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17.04.2008 12:52 Uhr von BigMad
 
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@naturpur: Bei dieser Art der Formatierung werden nur die Verweise auf Dateien und Ordner aus der MFT (Master File Table) gelöscht, aber pysikalisch sind sie noch vorhanden, können also auch wieder hergestellt werden.

Safe Erase ist meiner Ansicht nach auch das beste, um Daten unwiderbringlich zu löschen...
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17.04.2008 19:50 Uhr von StevTheThief
 
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gute programme und dateien zuverlässig wiederherzustellen gibts seit eh und je und das sind keine hochgelobten, sog. "profi-tools"!

ohne eine runde dban (Dariks boot and nuke) geb ich eh keine hdd´s weg!
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17.04.2008 21:16 Uhr von chris222333
 
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meine alten: Festplatten leg ich in flüssigen Stickstoff hol es wieder raus und zerstör es mit Schlagbohrer.
Danach ist nichts mehr lesbar.
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17.04.2008 23:09 Uhr von CHR.BEST
 
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Erhitzen über den Curie-Punkt: Magnete sind nur bis zu einer bestimmten Temperatur magnetisch. Darüber zerfällt alle magnetische Ordnung. Leider hängt dieser Punkt stark vom Material ab und schwankt daher zwischen 100 und 1100 °C.
Unter Umständen könnte es also schon reichen, eine Festplatte in einen Backofen zu stecken.
Allerdings würde die Elektronik sicher lange vorher den Geist aufgeben, sodaß man schlecht die Löschung überprüfen kann, es sei denn man wirft die Platte gleich zusammen mit Altmetall in einen Schmelztiegel. Dann ist man absolut auf der sicheren Seite.

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