16.04.08 13:08 Uhr
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USA: Der Oberste Gerichtshof prüft Todesstrafe eines Kinderschänders

Patrick Kennedy sitzt seit Herbst 2003 in der Todeszelle. Dem Mann wird vorgeworfen, seine achtjährige Stieftochter vergewaltigt zu haben. Das Gericht in Louisiana befand damals Kennedy für schuldig und verurteilte ihn zum Tode.

Seit dem heutigen Mittwoch beschäftigt sich nun der oberste Gerichtshof mit diesem Fall. Die zuständigen Richter müssen entscheiden, ob die Tat eine "ungewöhnliche und grausame Bestrafung" rechtfertige. Ansonsten würde das Urteil gegen den achten Zusatz der Verfassung verstoßen.

Das Urteil des obersten Gerichtshofs könnte auch andere US-Bundesstaaten beeinflussen. Die Todesstrafe für Vergewaltiger und Kinderschänder kann in fünf Bundesstaaten verhängt werden. Andere Staaten wie Missouri planen derzeit, diese wieder einzuführen.


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WebReporter: badboyoli
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Kind, Gericht, Todesstrafe, Kinderschänder, Gerichtshof
Quelle: www.spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2008 13:27 Uhr von Carry-
 
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hmm: ich hoffe die richter bestätigen das urteil!
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16.04.2008 13:39 Uhr von Klopsee
 
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Da bei solchen Fällen eine Resozialisierung so gut wie ausgeschlossen ist, finde ich, müssen die Leute einfach weg, und zwar ohne den Staat Geld zu kosten. Wenn dieser Kerl wirklich ein Kinderschänder ist, dann soll er keine weiteren Chancen mehr bekommen.
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16.04.2008 14:16 Uhr von Assassin2005
 
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Keine Gnade mit Kinderschändern, Mördern und Wiederholungstätern von Schwerststraftaten.

Schade, dass es in Deutschland keine Todesstrafe mehr gibt.
Menschen die Kindern so etwas antun müssen vom Planeten verschwinden.

Aber in unserem besch... Rechtssystem, bekommt So ein Schw... ein paar Jahre, muss zum Psychologen und darf dann wieder weitermachen.

Die USA sind in Sachen Justiz durchaus "komisch". Aber bei solchen Taten ist deren System das einzig wahre.
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16.04.2008 14:20 Uhr von Nordwin
 
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Meine Meinung: Todesstrafe ist sicher der schlechteste Weg, bin hauptsächlich dagegen da es ja passieren kann das man in 10 jahren oder so feststellt Ups der war ja Unschuldig!

denke halt das 1 unschuldiger 1 unschuldiger zuviel ist


aber wenn er wirklich diese Tat begangen hat, dann hält sich mein Mitleid in grenzen (ich sage jedoch nicht das er diese strafe verdient hat)


achja@ Mehrwertsteuer dann würden wir darauf hinarbeiten das wir für jedes vergehen die spritze ansetzen und wir wären in einer Star Trek Folge ;)
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16.04.2008 14:41 Uhr von Nordwin
 
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achja @ Klopsee: Die sache mit dem eine Hinrichtung ist ja so billig ist in den USA nichts anderes als ein Mythos.

Die geben da soviel geld für irgendwelchen Papierkram aus das es billiger wäre ihn den rest seines Lebens mit Schnitzel und Bier zu versorgen (wär aber dann kein Knast sondern Garten Eden ;) )


naja wenn du das natürlich für staaten ohne anständiges vernünftiges Rechtssystem gemeint hast. Stimmt! China hat sicher nur geringe Kosten (strick kann man ja wiederverwerten, und naja Reinigen braucht man auch nicht wirklich denn ansteckbare Krankheiten sind da wohl auch egal sobald man den mal um den Hals hat). Und überbevölkerung und na klar Organe am Schwarzmarkt verkaufen und den Rest an den Doktor Professor Seltsam für seine Körperwelten-Ausstellung. Und da fällt ja vielleicht auch noch ein Plus ab... wie gesagt wenn du das so meinst dann versteh ich dich wenn du das auf die halbwegs zivilisierte Welt mit einem (halbwegs) vernünftigen Rechssystem beziehst dann hast du leider Unsinn geschrieben
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16.04.2008 14:48 Uhr von minelli
 
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@mwst: îch fände es richtig wenn die todesstrafe schon für vergewaltigung allgemein gelten würde.

egal wie alt man ist, durch eine vergewaltigung wird ein leben zerstört! und wer meint so etwas tun zu müssen der gehört getötet!
und wenn dann auch noch ein kind das opfer war.
ich stelle mir immer vor dass es mein kind war das misshandelt wurde. dabei wird einem doch schlecht!
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16.04.2008 15:25 Uhr von Jorka
 
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Meiner Meinung: nach darf sich ein Richter nicht als Herr über Leben und Tot aufspielen, deswegen bin ich auch prinzipiell gegen die Todesstrafe.

Abgesehen davon kann er wenn er zum Tod verurteilt wird, immer noch über 20 jahre lang sitzen von daher ist das auch sehr sehr kostenintensiv

Ich würde ihn zu lebenslänglich verurteilen (und zwar wirklich so lange bis er den Löffel abgibt) die er in eine Zelle mit 30 anderen Gefangenen absitzen muss, denke da wird ihm wohl genug der Ar*** aufgerissen werden (im wahrsten Sinne des Wortes)
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16.04.2008 15:46 Uhr von Crystel
 
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ich frage mich immer wieder was der Tod für eine Bestrafung sein soll!
Aufjedenfall soll er bestraft werden..aber mit dem Tod?! ich glaube eher nicht das das eine große Strafe für denjenigen Täter ist...schließlich ist er dann vom Leben befreit!
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16.04.2008 18:43 Uhr von Mistbratze
 
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Ich bin gegen die Todesstrafe: , egal was der Täter getan hat.

Erstens: Die Todesstrafe schreckt keine potentiellen Täter ab. Wer will kann gern die Kriminalitätsstatistiken zwischen Ländern mit und ohne Todesstrafe vergleichen.

Zweitens: Ist ein Richter kein Gott. Außerdem begibt man sich mit der Todesstrafe auf das gleiche Niveau wie der Täter.

Drittens: Was passiert bei einem Fehlurteil? Einen Gefangenen kann man Entlassen einen Toten wiederbeleben nach Jahren? Was passiert dann? Wird dann der Richter oder Henker wegen Mord an einem Unschuldigen Verurteilt?

Viertens: Eine Humane Hinrichtung gibt es nicht. Manch Verurteilter Quält sich teils bis zu 20 Minuten auch bei der so genannten Giftspritze. In manchen Fällen kann man schon von Folter sprechen.

Fünftens: In vielen Ländern kann man sich dank Korruption der Justizbehörden und in Demokratien dank „guter und teurer“ Anwälte regelrecht freikaufen.

Sechstens: Gerade in den USA kostet eine Vollsteckung mehr Geld als ein lebenslanger Verschluss bzw. Sicherheitsverwahrung. Gefängnisse sind heute so sicher das es wenige Ausbrüche gibt. Somit ist also die Allgemeinheit auch sicher vor dem Täter bzw. Serientäter.

Siebtens: Welcher Richter kann wirklich genau feststellen ob die Tat im Affekt [zurechnungsunfähig] oder geplant stattfand. In den USA [Texas] wurden auch schon geistig Behinderte hingerichtet.

Zitat Wikipedia: „Empirische Untersuchungen konnten die Abschreckungswirkung der Todesstrafe bisher nicht eindeutig belegen. In den USA erhobene Studien zur Kriminalstatistik belegen sowohl einen leichten Gesamtanstieg der Kapitalverbrechen seit der Aussetzung der Todesstrafe 1970 wie auch einen höheren Anteil von Kapitalverbrechen in Bundesstaaten mit Todesstrafe.[5][6] Letztere Ergebnisse bewerten Todesstrafengegner als Beleg, dass die Todesstrafe als äußerste staatliche Gewalttat eher zur allgemeinen Verrohung führen und die Hemmschwelle für Gewalttaten senken könne.
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17.04.2008 09:28 Uhr von Assassin2005
 
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@ananda96: Es geht hier nicht um "Befriedigung perverser Rachegelüste", es geht darum dass der anständige Teil der Bevölkerung vor solchen Monstern geschützt wird.

Wie läuft es denn bei uns hier? Der Kerl wird gefasst, jammert vor Gericht was von schwerer Kindheit, wird für psychisch krank erklärt, bekommt dann eine Ministrafe und wird dann von einem Psychologen für geheilt erklärt. Tage später wird dann von ihm das nächste Kind vergewaltigt. Und leider wird der überwiegende Teil der Kinderschänder und Vergewaltiger rückfällig.

Ist das echt DER Weg um mit solchen Bestien umzugehen. Müssen wir unsere Kinder so was aussetzen?
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17.04.2008 10:42 Uhr von Assassin2005
 
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@ananda96: Wenn ich jemanden in lebenslange Sicherheitsverwahrung stecke, ist das ja auf lange Sicht auch die Todesstrafe.

Und meiner Ansicht nach ist dies unabhängig vom Kostenniveau nie menschenwürdig.

Mal abgesehen davon, dass derjenige ein Kind seelisch getötet hat.

Also ist doch wohl eine Todesstrafe die menschlichere Lösung, so ironisch dies auch sein mag.
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17.04.2008 12:07 Uhr von Mistbratze
 
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@ Assassin2005: Leben ist auf lange Sicht auch die Todesstrafe, nur um deine Argumentation zu vollenden.

Wieso soll ausgerechnet die Todesstrafe für Kinderschänder eingeführt werden? Nenne mir bitte ein sinnvolles Argument außer "Es handelt sich Kinder", denn das ist schon geklärt.

Ich kenne persönlich eine die vor gut 17 Jahren von Ihrem Vater Mißbraucht wurde und diese Person ist wahrhaftig nicht seelisch tot.

Meiner Meinung nach ist die Forderung für die Todesstrafe an Kinderschändern von den Initiatoren nur ein billiger Vorwand um die Todesstrafe allgemein wieder einzuführen. Erst für Kinderschänder und später wenn man das Führerbild bespuckt. Rate mal warum gerade für Kinderschänder hier in DTL von einigen gefordert wird. Meist als Aufkleber von PKW Heckscheiben deren Insassen meist einen blankpolierten Schädel haben. Zumindest ist mir das aufgefallen hier in der Umgebung. Glaube mir diesen Initiatoren sind die Kinder vollkommen egal, denen geht es nur darum Stimmung in der Bevölkerung zu machen. Und da passen wehrlose Kinder natürlich genau ins Schema des gutgläubigen Bürgers.
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17.04.2008 12:46 Uhr von Assassin2005
 
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@ananda96 + Mistbratze: Menschenunwürdig ist es, da ich jemanden vorsätzlich und dauerhaft in einen Raum sperre, wissend, dass er diesen nie lebend verlassen wird. Folter.

Das ist wirklich pervers und ergötzend für Sadisten. Darum bin ich für die Todesstrafe.

Die 180° Drehung der Todeskanidaten lässt einfach nachvollziehen, weil sie damit versuchen sich zu retten. Eine unwiderlegbare Garantie dass sich so jemand um 180° gedreht oder auch ein winziges Stück gebessert hat, wird man NIE erhalten. Denn die Menschen täuschen und lassen sich täuschen.

Warum würden denn sonst so viele Vergewaltiger und Mörder einfach wieder freikommen nach Besuch beim Psychodoc.

Und es ist zudem mein ganz großer Unterschied, ob sich jemand freiwillig zum Eremiten macht um zu meditieren oder ob ich einen Straftäter wegsperre, der das garantiert nicht freiwillig macht. -> Äpfel und Birnen!



Das Leben ist keine Strafe. Aber wenn du dein Leben als Todesstrafe ansiehst, musst ja nicht warten bis du an Altersschwäche stirbst.

Wie wärs z.B. mit Wiederholungsgefahr, denn die Kleinen sind ja so schön wehrlos, oder einfach die reine Brutalität und Kaltblütigkeit der Tat, oder schon das Verbrechen an sich.

Es freut mich zu lesen, dass deine Bekannte mit ihrer Vergangenheit umgehen kann. Aber frag sie doch mal, wie lange das gedauert hat, bis sie es konnte, was die damals fühlte und dachte. Ich bin mir sicher dass auch sie damals gebrochen war.
Das Menschen mit schrecklichen Ereignissen unterschiedlich umgehen ist klar. Jedoch nur weil einige Opfer lernen damit zu leben, muss ich mit dem Täter nicht heile Welt spielen.

Bisher war ich der Ansicht, dass jene "Initiatoren" die du ansprichst, nur dummes hirnloses Pack ist, welches zu oft aus dem Kinderwagen gefallen ist. Nur weil ich die Todesstrafe für Schwerstverbrechen befürworte bin ich noch lange kein Nazi. Denn ich glaube daran, dass es die Judenvernichtungsmaschinerie gab und dass Adolf + Co. die schlimmsten Verbrecher des vergangenen Jahrhunderts waren.

Aber offenbar wird dieses Thema von ähnlich hirnarmen Leuten immer wieder angerissen, weil sie sonst keine Argumentation zustande bekommen.
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17.04.2008 15:35 Uhr von Mistbratze
 
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@Assassin2005: Die Vollstreckten Todesarten sind in keinster Weise als Human zu bezeichnen. Z.B haben sich schon mehrfach Zeugen bei einer Elektrokution auf dem elektrischen Stuhl übergeben müssen. Hervorgerufen durch verbranntes Fleisch und aufgeplatzte Adern durch kochendes Blut. Bei der Giftspritze gab es Delinquenten die nach 25 Minuten noch um das Überleben gekämpft haben. Bei dem Hängen am Strick ist schon oft der Kopf abgerissen worden, weil die Fallhöhe durch das sich in haft veränderte Körpergewicht falsch berechnet wurde. Über andere Todesarten wie Kreuzigung oder Pfählen will ich nicht reden da diese nun nicht mehr angewendet werden. Alles in allem finde ich für Verurteilte eine Lebenslange Haftstrafe sinnvoller zumal die Verurteilten dann noch die Möglichkeit haben sich mit Ihrer Tat auseinanderzusetzen. Nicht jeder Mörder, Kapitalverbrecher etc. ist ein durchgeknallter Spinner der nie seine Tat begreifen will. Zumal der Täter im Gefängnis auch die Möglichkeit hat zu Lesen, Fern zu sehen etc. also es ja nicht so dass er in einen Betonbunker gesperrt wird und täglich nur Wasser und Brot bekommt. Ich sehe eine Lebenslange Strafe sinnvoller an als die Barbarei er Todesstrafe die nur ein simpler Racheakt ist. Für mich ist sozusagen die Todesstrafe nichts anderes als das Vormittelalterische Fehdenrecht unter dem Deckmantel des Staates. Ich hatte weiter oben im Thread schon einmal einige Gründe gegen die Todesstrafe aufgezählt.

Die Wiederholungsgefahr ist in modernen Gefängnissen fast ausgeschlossen da nur ganz wenige bisher aus einem Hochsicherheitstrakt ausgebrochen sind.

Ich kann di auch sagen das es bei der Bekannten Jahre incl. Psychologischer Betreuung gedauert hat und wie es tief im inneren aussieht kann niemand genau sagen.

Ich hüte mich davor jemanden als Nazi oder sonst etwas zu betiteln. Wenn du es so aufgefasst hast, dann entschuldige ich mich natürlich dafür. So war es sicher nicht gemeint. Mir ist es eben nur hier in der Gegend besonders durch die Heckscheibenaufkleber mit deutschen Buchstaben [keine Ahnung wie die Schrift heißt] aufgefallen.

Im übrigen wenn Gewaltverbrecher oder von mir auch aus Kinderschänder im Gerichtssaal zu 3 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt werden, dann ist spielt ein lebenslängliche oder Todesstrafe auch keine Rolle. Denn dann würden die Täter auch nur 3 Jahre auf Bewährung bekommen. Es liegt vielmehr daran das Gesetze und entsprechende Strafmaße vorhanden sind aber nicht ausgereizt werden.
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17.04.2008 17:49 Uhr von Nordwin
 
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@Assassin2005: wenn ich das so lese dann wäre die einfachste methode wohl deiner meinung nach dem Verurteilten noch einen Strick mit in die Zelle zu legen und ihm die Entscheidung selbst zu überlassen


natürlich gibt es einige (wenige) beispiele von Tätern die unbedingt die Todesstrafe wollten (jedoch wohl nicht gekriegt haben), jedoch denke ich auch das ein großteil von denen auch gerne weiterhin im Knast gelebt hätte.

Was ja verglichen mit obdachlosigkeit, leben in Slums, leben mit schweren Behinderungen, etc. teilweise sogar besser ist (ich will damit sagen das es unsinnig ist eine Lebensweise für schlecht/traurig zu erklären und somit zu sagen töten wir sie dann tun wir ihnen ja auch was gutes...das hatten wir schon)

also DIESE art von argumentation kann ich zummindest absolut überhaupt nicht verstehen


naja abgesehen von dem dass man den leuten selbst überlassen kann ob sie sterben wollen oder nicht (selbstmord sollte schon seit langer Zeit keine Sünde mehr sein)
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18.04.2008 09:37 Uhr von Assassin2005
 
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@ananda96: Die Möglichkeit sich zu verändern hat jeder. Jedoch glaube ich nicht, dass Sexualstraftäter dies können. Wahrscheinlich auch gar nicht wollen. Denn Sex ist ein Trieb und hat meiner Ansicht nach sehr wenig mit Psyche zu tun.

Und selbst wenn ein lebenslänglicher durch seinen Zwangsaufenthalt die Möglichkeit zu Selbsterfahrung hat, bin ich mir sicher, wie schon geschrieben, dass niemand feststellen kann, ob er sich tatsächlich geändert hat. Um dies zu testen, müsste man ihm ein Kind zur Verfügung stellen.
Klar, im klinischen Umfeld würde dann wohl nichts geschehen, aber sicherlich im privaten und unübwachten Umfeld.

Und selbst wenn er sich in der Isolation ändert, er kommt nie wieder raus. Und was hat man davon? Nichts. Die Ethiker sagen natürlich: Am Leben lassen. Die Realisten: Töten.
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18.04.2008 10:07 Uhr von Assassin2005
 
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@Mistbratze: Töten ist nach modernen ethischen Massstäben nie human. In grauer Vorzeit wurde die alten und Schwachen in Notzeiten zurückgelassen, um dem Rest wenigstens eine Zukunft zu ermöglichen. Traurig aber wahr. Heute sind wir auf solche Methoden glücklicherweise nicht mehr angewiesen, aber ohne hätten wir es garantiert nicht bis jetzt geschafft.

Wiederholungsgefahr ist nicht vom Ausbrechen abhängig.

Wie Du selbst sagst, hat deine Bekannte Jahre gebraucht um damit wohl nur halbwegs zurecht zukommen. Dies bestätigt mich nur noch mehr in dem Glauben, dass es richtig ist, diese Täter hinzurichten.

Ich schätze du meinst das Altdeutsche oder vielleicht auch Runen.

Eben das ist auch ein Punkt, dass Steuersünder schwerer bestraft werden als Vergewaltiger. Darum keine grossen Gestzeswälder schaffen für solche Fälle, sondern ein Gericht aus Geschworenen und bei Schuldspruch die Todesstrafe. (Ich meine damit jetzt für reine Schwerststraftaten, soll mir keiner kommen mit: "...und wohl bald auch für Falschparker".)
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18.04.2008 10:15 Uhr von Assassin2005
 
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@Nordwin: Die Idee befürworte ich, wer will soll sich selbst das Leben nehmen. Steht ja eh jedem Menschen frei dies zu tun, trotz dass die meisten es aus nichtigen Gründen tun. Aber wer will der darf.

Z.B. könnte man das Geld, welches einen die lebenslangen kosten würden, tatsächlich besser verwenden wie Slums gegen richtige Wohnmöglichkeiten tauschen, Arbeitsplätze schaffen, Behindertenförderung. Bei uns wird eh zu viel Steuergeld sinnlos verschwendet, ist aber ein anderes Thema.

Und falls du Hitlers Euthanasie meinst, würde ich dies nur befürworten, um eben Bevölkerung vor Schwerststraftätern zu befreien. Den Sinn der Euthanasie aus der dunklen Zeit lehne auch ich entschieden ab. Ich hatte auch nie damit argumentiert.
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18.04.2008 10:18 Uhr von Assassin2005
 
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Realismus ist wenn ich den Finger am Abzug betätige, wissen dass das Geschoss bei meinem Ziel einschlägt und es tötet, weil es ein Kind vergewaltigt und getötet hat.

NICHT realistisch ist, zu behaupten, es war Gottes Wille.
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18.04.2008 16:04 Uhr von Mistbratze
 
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@Assassin2005: Eben, ganz meine Meinung,. Töten ist nie human. Mir geht es auch nicht um Wiederholungstäter. Mir geht es um die Todesstrafe im Allgemeinen. Ein Verurteilter der lebenslang hinter Gitter sitzt, kann auch kein Wiederholungstäter mehr werden. Ich sehe persönlich in einer aufgeklärten modernen Gesellschaft keinen Grund für die Durchführung einer archaischen Prozedur des Mordens. Denn etwas anderes ist die Todesstrafe nicht.

Hier habe ich auch schon ein paar Gründe aufgelistet:
http://www.shortnews.de/...

Hauptsächlich geht es um Unschuldig Verurteilte. Denn wer kann wirklich Garantieren dass der Angeklagte schuldig ist?

Beispiel: Glen Edward Chapman
http://www.deathpenaltyinfo.org/...

Roger Coleman
http://www.tagesschau.de/...

Juan Roberto Melendez-Colon
http://de.wikipedia.org/...

und da gibt es noch eine ganze Menge mehr die Unschuldig zum Tode verurteilt wurden. Manche haben „Glück“ und manche sind schon Hingerichtet wenn sich die Wahrheit heraus stellt.

Meist liegt es gerade in den USA daran, dass sich ärmere Schichten keine „Spitzenanwälte“ leisten können und das Urteil schon fest steht. Ist natürlich eine feine Juristerei wenn sich die einen mittels „guter“ und teurer Anwälte regelrecht freikaufen und andere, die kein Geld für Anwälte haben, Gehenkt werden. Hier wäre es bei einer Wiedereinführung auch nicht besser.
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18.04.2008 16:36 Uhr von Assassin2005
 
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@Mistbratze: Vorraussetzung für alles ist natürlich ein gut funktionierendes Gerichtssystem. Wenn auch nur ein geringer Zweifel besteht, Freispruch. Steht für mich ausser Frage.

Jedoch bei eindeutiger Beweislage, Aussage des Opfers, Geständnis, DNA, Fotos, ..... Schuldspruch.

Ich selbst kenne nur zu gut die Folgen einer Falschverurteilung. Zwar und zum Glück nur aus dem Bereich Strassenverkehr, aber das macht beim Urteil kaum einen Unterschied.

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