16.04.08 13:00 Uhr
 10.516
 

Polnische Erntehelfer: Keine Lust mehr auf Deutschland

Insgesamt gab es letztes Jahr in der Bundesrepublik 240.000 Erntehelfer aus Polen. Rund 60.000 polnische Erntehelfer, die von landwirtschaftlichen Betrieben aus Deutschland angefordert wurden, sagten jedoch ab. Sie zogen eine Beschäftigung in einem anderen EU-Staat vor - oder blieben lieber ganz daheim.

Insgesamt sei die Zahl der Absagen von Saisonkräften aus dem Ausland gegenüber dem Vorjahr um 15 % gestiegen, stellt die "Welt" nach Auswertung der aktuellen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit fest.

Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, fordert daher die schnelle Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für alle osteuropäischen EU-Staaten. Man könne, so Sonnleitner, nicht bis zur Arbeitsmarkt-Liberalisierung im Jahre 2011 warten, da es für viele Betriebe um die Existenz gehe.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Lust, Ernte
Quelle: www.rp-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump beendet Untersuchung über Gesundheitsgefährdungen beim Kohleabbau
Analyse: Es gibt noch 23 Girokonten, die tatsächlich kostenlos sind
Flughafen BER nicht vor Herbst 2019 fertig

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.04.2008 12:19 Uhr von Nesselsitzer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Warum sollten Erntehelfer noch länger nach Deutschland kommen? Die Löhne liegen kaum noch über polnischen Niveau - Deutschland ist nur noch dritte Wahl in den ehemaligen Ostblock-Ländern. Der Abstieg zum Entwicklungsland dokumentiert sich doch am besten am Urteil anderer Nationen.
Kommentar ansehen
16.04.2008 13:05 Uhr von winfer
 
+48 | -28
 
ANZEIGEN
Warum den Arbeitsmarkt öffnen...? es gibt doch bei uns so viele Arbeitslose die sich so gut was dazu verdienen könnten! Ach nee, hab ja ganz vergessen, dass die für so wenig Kohle nich arbeiten gehn ^^
Kommentar ansehen
16.04.2008 13:10 Uhr von Weizenmike
 
+30 | -25
 
ANZEIGEN
Will: ja nicht gegen junge Arbeitslose oder HartzIV empfänger hetzen, aber dort liegt doch einiges an Potenzial zur Erntehilfe.
Kommentar ansehen
16.04.2008 13:21 Uhr von bytskipper
 
+53 | -4
 
ANZEIGEN
Keiner möchte sich gern unter Wert verkaufen das gilt auch für die Polen. Sie wissen mittlerweile auch (auch zu Recht) was ihre Arbeitskraft in der Landwirtschaft für einen Wert hat. Wir arbeiten ja auch lieber da, wo es mehr Geld gibt bzw. die Konditionen besser sind
Kommentar ansehen
16.04.2008 13:28 Uhr von winfer
 
+12 | -12
 
ANZEIGEN
@bytskipper: Ja da hast du vollkommen Recht. Das Problem ist nur, dass irgend jemand diese Arbeit machen muss. Wenn sich keiner dazu bereit erklärt, dann muss man entweder auf andere Produkte umschwänken, die sich maschinell ernten lassen, oder man bezahlt die Erntehelfer besser. Letzteres würde aber zwangsläufig auch zu einer Explosion im Preis für diese Lebensmittel führen und das will natürlich auch niemand hinnehmen.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass es dort um eine Vergütung geht von der man nicht auf Dauer überleben kann. Aber wäre ich ohnehin arbeitslos, würde ich jede Möglichkeit wahrnehmen mein Einkommen aufzubessern. Zumal es dort nur um ein paar Wochen geht.
Kommentar ansehen
16.04.2008 13:38 Uhr von Gegen alles
 
+36 | -11
 
ANZEIGEN
für viele Betriebe um die Existenz gehe. Da muss ich aber mal lachen, diese Betribe wollen doch nur noch mehr einsacken.
Kommentar ansehen
16.04.2008 13:52 Uhr von Jorka
 
+17 | -0
 
ANZEIGEN
Tja: und ich kanns ihnen auch nicht wirklich verübeln.

Wenn ich Polnischer Erntehelfer wäre und wüsste dass ich in den Niederlanden und Großbritannien sagen war mal 10 Euro bekomme (keine Ahnung wieviel dort gezahlt wird) und in Deutschland nur 5 bis 6 Euro, dann gehe ich doch klar dort hin wo ich mehr bekomme.

Und was die Betriebe angeht:
Entweder es werden höhere Löhne gezahlt oder man muss halt Pleite gehen, so ist eben das Gesetz des Marktes.
Kommentar ansehen
16.04.2008 13:53 Uhr von artefaktum
 
+16 | -2
 
ANZEIGEN
Tja liebe Bauern, so ist das nun mal auf einem freien Markt: Wenn ich für ein Produkt (in diesem Falle Arbeitskraft) einen zu niedrigen Preis (in diesem Falle Lohn) zahle, wird sich das Angebot für mich (in diesem Falle polnische Saisonarbeiter) verknappen.

Lösung: Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Aber ich vergaß ja mal wieder: Marktmechanismen sollen ja immer nur dann gelten, wenn´s zum eigenen Vorteil ist.
Kommentar ansehen
16.04.2008 13:54 Uhr von mueppl
 
+11 | -2
 
ANZEIGEN
na und wenn meine ganze Kalkulation auf Basis von Niedriglohn besteht, dann darf ich mich nicht wundern, wenn ich keine Arbeiter finde.
Und wenn der Arbeitsmarkt geöffnet wird? Glaubt ihr wirklich das ist die Lösung eurer Probleme?
Die kapierens genau so schnell wie die Polen - im Nachbarland gibts mehr Geld für meine Leistung.
Kommentar ansehen
16.04.2008 14:14 Uhr von Saxonia123
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
naja: ist ja auch logisch. die arbeiten jetzt in Holland. Deshalb kriegt man von Covebo jetzt auch den Polentarif bezahlt.
Kommentar ansehen
16.04.2008 14:16 Uhr von khecki
 
+22 | -7
 
ANZEIGEN
Ab-artig: Alle Hartz V Empfänger antreten zum Spargelstechen und das Ganze für 1 €, dass hätten wohl einige gerne. Über bestimmte User kann man nur den Kopf schütteln und zwar so heftig, dass man göbeln könnt.
Nöö.Ich bin kein HartzV Empfänger, viel schlimmer, ich bin ein viel schlimmerer Schmarotzer, denn ich lebe von der Jugend. Ich bin Rentner. ;-)
Aber da fällt mir gerade ein, warum nicht die Rentner hinschicken, da spart man nee Menge Rente, den der ein oder andere kippt dabei bestimmt um.
Kommentar ansehen
16.04.2008 14:28 Uhr von kidneybohne
 
+8 | -4
 
ANZEIGEN
lol: war doch klar, die erntehelfer werden wie dreck behandelt, ist doch ne weise lektion für uns deutsche, muss man halt selbst in die bresche springen
Kommentar ansehen
16.04.2008 14:28 Uhr von bickbackbock
 
+11 | -13
 
ANZEIGEN
so einfach ist das alles nicht. Nicht niedrige Löhne sind der Faktor, sondern das was bei den polnischen Arbeitskräften in der Tasche landet. Und dank neuen Sozialversicherungsabkommen (seit 2006) zwischen beiden Staaten führt der Arbeitnehmer in Polen die Hälfte (!!!) seines hier verdienten Geldes ab. Über die Abläufe innerhalb der polnischen SV (ZUS) sage ich lieber nichts...

In England z.B. ist dies nicht so, die teils höheren Löhne können voll eingesackt werden. Dafür sind dort aber auch Unterkunft und Lebenserhaltung 3 mal so teuer. Es bleibt etwa so viel über wie früher in DE. Und damit sind die zufrieden. Nix unterbezahlt.

Mit deutschen Arbeitslosen, die für den Ernteeinsatz geplant waren, konnte ich bislang größtenteils nur folgende Erfahrung sammeln: faul, undiszipliniert, langsam, ungenau. Und das wird von unseren Ämtern in der Regel nicht mal entsprechend abgestraft.

Übrigens, ich bin kein Anbauer und WAR selbst ´lange´ arbeitslos. Über mangelnde Motivation brauchen wir als auch nicht mehr reden.
Kommentar ansehen
16.04.2008 15:15 Uhr von Dr_Jackel
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
da es für viele Betriebe um die Existenz gehe. lol weil es noch weier im osten noch billigere arbeitskräfte gibt...
die polen sind langsam zu teuer...
warum führen wir nicht wieder die sklverei ein dan geht es unseren bauern besser...
Kommentar ansehen
16.04.2008 16:04 Uhr von mueppl
 
+11 | -2
 
ANZEIGEN
@bickbackbock: "Mit deutschen Arbeitslosen, die für den Ernteeinsatz geplant waren, konnte ich bislang größtenteils nur folgende Erfahrung sammeln: faul, undiszipliniert, langsam, ungenau. Und das wird von unseren Ämtern in der Regel nicht mal entsprechend abgestraft."

Wie oft möchtest Du unsere Landwirte denn noch subventionieren? Mit Eu-Mitteln, den Lebensmittelpreisen, Langzeitarbeitslosen.
Wenn sie nicht gewinnbringend produzieren können, dann haben sie auf dem Markt nichts zu suchen. Ganz einfach.
Kommentar ansehen
16.04.2008 16:15 Uhr von bickbackbock
 
+7 | -6
 
ANZEIGEN
@ mueppl: Ich will hieraus jetzt keinen Flamethread machen, aber Du scheinst Dich mit der Materie Suventionen in der Landwirtschaft nicht sonderlich gut auszukennen.

1. Hat die Rechtslage der ausländischen Erntehelfer NICHTS mit Subventionen zu tun. Aber diese bringen dem Staat mehr Geld, als Hartz4 Empfänger auf dem Acker. Diese verursachen nämlich zusätzlich Kosten.

2. KEIN Landwirt WILL subventioniert werden. Aber sie sind darauf angewiesen. Wo das Meiste von dem bisschen Geld bleibt, dass der ach so mündige Bürger für Spitzenprodukte (!) zahlt, dass würden die Landwirte auch gerne mal wissen. Moment, vielleicht bleibts ja in Form von Steuern beim Staat, oder bei der verarbeitenden Industrie und dem Handel?! Damit wären wir auch bei Punkt:

3. In Deutschland hängen rund 3 Mio. Arbeitsplätze an der Landwirtschaft. Wenn Du noch mehr Arbeitslose möchtest die noch wesentlich mehr Geld kosten, dann bitte.

4. In einer Sache gebe ich Dir recht: Landwirte die zu dämlich sind kostendeckend zu arbeiten haben auf dem Markt wirklich nichts verloren. Also, "tschüss!" schöne heile Biowelt...

So, jetzt bin ich dank Dir total abgeschweift...danke!
Kommentar ansehen
16.04.2008 17:13 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Maut einführen: Einfach eine Maut einführen, die so hoch ist, daß es sich nicht mehr lohnt bis nach NL oder GB zu fahren :-) .

Wer Deutschland als Transitland nutzt, muß zahlen. Kann er/sie vorweisen, daß er hier Spargel geerntet hat, wird die Maut erlassen. Nur bei Billigfliegern geht das schlecht. Da muß man dann vorher strategisch die Kontingente aufkaufen. *g*
Kommentar ansehen
16.04.2008 17:18 Uhr von newsfeed
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
Sollen die Betriebe vor die Hunde gehen! Wer die Leute abzockt, hat nichts anderes verdient!

Auch die werden es noch begreifen, wo das alles endet.
Kommentar ansehen
16.04.2008 17:18 Uhr von DerWeisere
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
Reschpeck für dem Polen: Draufschpucken auf dem Hand wo dich Fütteret.
Haja, für den Fraß, ehrlich ich hätt drauf gescheisst.

auf die Hand.
Kommentar ansehen
16.04.2008 19:18 Uhr von vanni727
 
+5 | -7
 
ANZEIGEN
dass die bezahlung der erntehelfer unter aller kanone ist, ist wohl jedem klar. viele hier fordern auch, dass die löhne entsprechend höher ausfallen sollen. 3x dürft ihr aber raten, wer die mehrkosten für höhere löhne zu tragen hätte: richtig, der kunde (also ihr), und zwar über den höheren preis! und ihr habt weitere 3 versuche zu erraten, wer im falle einer solchen preiserhöhung über diesen rummeckern würde: auch ihr!

also wenn schon bessere löhne gefordert werden, seit euch bitte auch über die konsequenzen im klaren, denn ihr solltet dann auch bereit sein, diesen zu zahlen.
Kommentar ansehen
16.04.2008 19:40 Uhr von christi244
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Wie wahr, wie wahr.

Und nciht vergessen, schön die Sozen und die CDU wählen, dann geht es noch tiefer!
Kommentar ansehen
16.04.2008 20:23 Uhr von Totoline
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@ winfer: "Ach nee, hab ja ganz vergessen, dass die für so wenig Kohle nich arbeiten gehn"
Falsch! "Die" müssen für 1€ Buckeln und wären somit für deutsche Verhältnisse völlig überbezahlt! Die Kohle ist bei Managern etc. besser aufgehoben. Das Lohnniveau der Erntehelfer haben mittlerweile die Studierten unter uns ;-)
Kommentar ansehen
16.04.2008 20:38 Uhr von uhlenkoeper
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
FREIZÜGIGKEIT: Schon echt klasse, wie dieses Thema mal wieder die Vorurteilskiste bedient. LOL

Mal zur Info: nicht die Höhe des Bruttolohnes ist in der Regel ausschlaggebend für die Entscheidung der Polen, wie hier viele anzunehmen scheinen, sondern etwas ganz anderes:
im Gegensatz zu Deutschland gilt in fast allen anderen Ländern der EU für Polen inzwischen die sog. FREIZÜGIGKEIT !

Was ist das ?
Wenn ein polnischer Saisonarbeiter in Deutschland arbeiten will, dann muß er sich für die Dauer seiner Tätigkeit mit einer Arbeitsplatzbeschreibung bewerben. Die Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung wird dann nur für diesen Betrieb, die ausgestellte Dauer und die angegebene Tätigkeit erteilt.

In anderen EU-Ländern wie z.B. England oder Frankreich ist das anders: dort gilt die Freizügigkeit bei der Vergabe der Arbeitsgenehmigungen. Das heißt für die polnischen Saisonarbeitskräfte ganz praktisch: sie bewerben sich zwar auf eine Stelle z.B. als Spargelstecher, können diese aber jederzeit niederlegen und sich in jedem anderen Berufsbereich einen anderen Job suchen, wenn sie erst einmal im Land sind.
Das geht hierzulande bis 2011 nicht. Und daher die Bevorzugung anderer Länder gegenüber Deutschland.

Denn wenn man sieht, was nach Abzug von Kost, Logis und Abgaben in England oder Frankreich (wo übrigens die Unterkünfte berüchtigt sind) wirklich übrig bleibt bei Saisonarbeitskräften in der Landwirtschaft, dann ist das etwa 30% weniger, als in Deutschland.
Kommentar ansehen
16.04.2008 20:53 Uhr von uhlenkoeper
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
@mueppl: "Wie oft möchtest Du unsere Landwirten denn noch subventionieren? Mit Eu-Mitteln, den Lebensmittelpreisen, den Langzeitarbeitslosen.
Wenn sie nicht gewinnbringend produzieren können, dann haben sie auf dem Markt nichts zu suchen. Ganz einfach."


Schön, wenn es so einfach wäre.

Wenn der Staat nicht vor 40 Jahren die Landwirtschaft zum Abhängigen der Politik gemacht hätte, dann bräuchte es heute keine Subventionen.
Warum wurden denn Subventionen eingeführt ? Damit 100% der Bevölkerung billige Lebensmittel kaufen konnten. Damit auch Erna Müller jeden Tag ein Schweineschnitzel essen konnte. Das war bis dahin nämlich absolut nicht der Normalfall.
Diese Entscheidung war ein reines Politikum, bei dem die Landwirte nicht gefragt wurden. Von heute auf morgen gab es für Landwirte keinen freien Markt mehr. Tolle Marktwirtschaft ....
Der Staat hat künstlich die Preise für Landwirtschaftliche Produkte niedrig gehalten. Die Differenz dazu mußte dann irgendwie ausgeglichen werden. Die Geburtsstunde der Subventionen.

Fakt ist heute aber, dass 80% aller Subventionen gar nicht mehr bei den Landwirten ankommen, sondern bei der weiterverarbeitenden Großindustrie. Der größte Nutznießer hierzulande ist nach einer EU-Studie z.B. die Firma Nestle, gefolgt von Bayer Leverkusen ...... erstaunlich, gelle ?

Lebensmittelpreise: diese reichen bei den meisten Landwirten schon lange nicht mehr zur Deckung der Produktionskosten. Denn auch bei den Bauern steigen die Kosten für Energie, Futtermittel, Lohnnebenkosten, Maschinen, etc. ; für ein kg Rindfleisch bekommt der Produzent derzeit am Markt zwischen 2,80 und 3,60 Euro (je nach Qualität), für ein Masthähnchen etwa 28ct., für einen Liter Milch im Schnitt 32ct (43ct. wären derzeit kostendeckend). Den großen Reibach machen die Zwischenhändler und Handelsketten ..........
Ein sehr absurdes Beispiel mal am Rande:
Lidl und Aldi kaufen derzeit Kartoffeln ausschließlich am französischen Markt. Und das, obwohl deutsche Ware derzeit sogar um die 40% günstiger wäre. Warum ? Weil es übergreifende Verträge mit Frankreich gibt. Andere Waren betreffend.

Ich würde Deinem Vorschlag sofort zustimmen: nicht konkurrenzfähige Betriebe haben am Markt nichts verloren. Aber dazu bedarf es erst einmal eines Marktes, in den nicht vom Staat eingegriffen wird.
Aber dann ist es auch vorbei mit den schönen, stabilen Preisen und jede Marktschwankung wird sehr schnell an den Verbraucher weitergegeben.

Wie teuer war Butter im letzten Herbst vor dem Preisanstieg ? Und wo ist der Preis heute ? Wenn ich richtig informiert bin, ist der Preis wieder genau da, wo er vor 5 Monaten war. Und das, obwohl die Futtermittelpreise sich im gleichen Zeitraum mehr als verdoppelt haben. Bei einem freien Markt, würde dieser Preisanstieg voll auf den Verbraucher umgelegt.

P.S.: Wir sind, was die Preiskonstanz von Lebensmitteln angeht, ganz schön "verwöhnt". Die meisten Erzeugerpreise für Lebensmittel waren Ende letzten Jahres auf einem Stand, wie 1970 !
Natürlich ist es scheiße, wenn einem die Haushaltskosten explodieren. Mich ärgert das auch. Aber ich finde auch, dass denjenigen, die sich mühsam ihr Geld verdienen müssen, auch ein reeller Lebensunterhalt zusteht . Und dazu gehören auch unsere bäuerlichen Klein- und Mittelbetriebe.
Kommentar ansehen
16.04.2008 20:59 Uhr von uhlenkoeper
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Und wo ich grade so schön in Fahrt bin (LOL) : Zur Zeit gibt es wieder griechischen Spargel im Handel. Für 1,89 Euro das Pfund.

Ist eigentlich jemandem von Euch bewußt, dass dieser Spargel

a) nicht von selbst nach Deutschland geflogen kommt, sondern fossile Brennstoffe dafür verbraucht werden und CO2 in die Luft gejagt wird, mal ganz abgesehen vom stetig steigenden Verkehrsaufkommen auf deutschen Autobahnen durch den Transitgüterverkehr ? und dass

b) dieser Spargel von in der Regel albanischen Spargelstechern für einen Lohn von nicht einmal 50ct. gestochen wird ?

Guten Appetit noch ..........

Refresh |<-- <-   1-25/46   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kann die Menschheit 2140 in Rente gehen?
Leidet der amerikanische Präsident an Demenz?
130 km/h schneller als erlaubt - Autobahnpolizei blitzt Extrem-Raser


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?