16.04.08 12:57 Uhr
 739
 

"Wikicrimes" soll in Brasilien Orte von Verbrechen aufzeigen

Mit Hilfe eines Projekts namens "Wikicrimes" will Professor Vasco Furtado von der Universität Fortaleza in Nordbrasilien Orte von Verbrechen aufzeigen.

Hintergrund für die Entwicklung von "Wikicrimes" ist, dass von der Polizei erfasste Daten zur Kriminalität in Brasilien nicht öffentlich zugänglich sind. Unschlüssig ist man daher auch, ob solche Daten eventuell von der Polizei manipuliert werden.

Bei "Wikicrimes" können Opfer eines Verbrechens den Tatort selbst anzeigen. Die Polizei, die zur Zusammenarbeit mit dem Projekt aufgefordert wurde, steht diesem jedoch kritisch gegenüber. Es gebe nach ihrer Ansicht nach gute Gründe, warum diese Daten nicht öffentlich zugänglich gemacht werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Venomous Writer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Brasilien, Verbrechen
Quelle: news.bbc.co.uk

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fall Harvey Weinstein: Einige User boykottierten einen Tag lang Twitter
Amazon entwickelt Türklingel, die Paketlieferanten ins Haus lässt
Umfrage: Sex-Roboter-Revolution wird kommen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.04.2008 12:14 Uhr von Venomous Writer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ob ein solches Projekt auch für Deutschland geeignet wäre? Hier sind die Daten zwar öffentlich zugänglich, doch wenn man eine Webseite hätte, wo man vor einem Umzug z.B. mal schnell nachschauen kann, ob die Umgebung denn halbwegs sicher ist, dann wäre dass evtl. nicht schlecht, oder? Aber hier geht es bestimmt wegen dem Datenschutz schon nicht.
Kommentar ansehen
16.04.2008 18:05 Uhr von syn0nym
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Berechtigte Kritik der Polizei: "Es gebe nach ihrer Ansicht nach gute Gründe, warum diese Daten nicht öffentlich zugänglich gemacht werden":

"There´s also good people there,"

Was können die nicht-kriminellen Anwohner denn dafür, dass sie zufällig in der Nähe eines Tatorts wohnen? Der Tourismusbranche in diesem Gebiet würde das sicher schaden.
Klar, wenn sich ein Gebiet abzeichnet, in dem die "Mord-Rate" ziemlich hoch ist, sollte dort besser keinen Urlaub verbringen. Doch diese "No-go-areas" sind auch in jedem guten Reiseführer vermerkt.

Andererseits ist das arm-reich-Gefälle und somit auch die Kriminalität in diesem Land höher als in anderen EU-Staaten...
Kommentar ansehen
16.04.2008 18:34 Uhr von vanni727
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
offtopic: sry wg ot, aber wer hat eigentlich diese redensart "no-go" erfunden? grausam...

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sebastian Kurz als "Baby-Hitler"?
Ex-"Pussycat Dolls"-Sängerin Kaya Jones sagt, Band war ein "Prostitutionsring"
Bayer aus Schwaben gewinnt 3,2 Mio. Euro Lotto-Jackpot


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?