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Australien: Wurden Aborigines-Kinder für medizinische Experimente missbraucht?

Die Aborigines-Organisation "Allianz" beschuldigt die australische Regierung, Kinder ihres Volkes in den 20er und 30er Jahren für Versuche missbraucht zu haben. Anwälte der Organisation sagen, die Kinder sollen ein Lepraserum für Testzwecke verabreicht bekommen haben.

Die Anwältin Kathleen Mills meinte dazu: "Über diese Dinge wurde nie gesprochen. Die Kinder wurden benutzt". Nicola Roxon ist die australische Gesundheitsministerin, sie sagte, dass man die Vorwürfe sehr genau überprüfen und die entsprechenden Archive untersuchen würde.

Von der Universität Sydney kommen Zweifel an den Experimenten auf. Professor für Medizin Warwick Britton meint, dass so ein Lepraserum zu der Zeit in Australien nicht gespritzt wurde. Es kam stattdessen nur eine schmerzhafte Ölinjektion zum Einsatz, die aber damals auf der ganzen Welt zum Einsatz kam.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kind, Australien, Experiment, Aborigine
Quelle: www.20min.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2008 15:59 Uhr von yusundur
 
+3 | -1
 
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würde mich nicht wundern, wenn das stimmt. die Aborigines wurden in Australien schon immer unterdrückt oder misshandelt.
Soweit ich weiß wurden sogar Atombombentests auf dem land der Ureinwohner durchgeführt, ohne diese vorher verständigt, oder gar umgesiedelt zu haben.
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16.04.2008 18:23 Uhr von Misskorbut
 
+7 | -0
 
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Nun Wie die Australier mit den Arborigines umgehen ist immer noch unter aller Sau.
Lagerhaltung wie bei den Indianern in USA. Sie werden teilweise bewacht, damit sie sich blos nicht wagen in die Städte zu gehen.
Und was man mit "Mischlingskindern" gemacht hat, kann man sich fein im Film "Long walk home" anschauen, der auf Tatsachen beruht.
Eine Ex-Kollegin von mir hat dort ein paar Jahre gewohnt und mich beinahe aufgefressen, als ich das Thema mal angeschnitten habe.
Ich durfte nix gegen die heiligen Australier sagen.

Die Neuseeländer haben es besser gemacht, auch wenn die Maori immer noch um ihre Rechte kämpfen müßen und meist zum ärmeren Teil der Bevölkerung gehören.
Aber die Neuseeländer machen wenigstens Fortschritte und leugnen nicht mehr, was sie getan haben.
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17.04.2008 02:58 Uhr von JackHack
 
+1 | -0
 
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diese Anschuldigung ist absolut nachvollziehbar. Ähnlich wie die, dass die Amerikaner noch nach dem 2. Weltkrieg im Regierungsauftrag Bedinderte zwangsserilisiert haben... Ich möchte nicht wissen was die südafrikanische Regierung während der Apartheid mit den Schwarzen dort, ohne deren Wissen, herumexperimentiert hat.
Gut, dass solche Dinge, neben den Nazigreuel, auch einmal an den Tag kommen!

Grüsse
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17.04.2008 12:49 Uhr von Bertrand-der-II
 
+1 | -0
 
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Geld = böse: Ja, da kannst du mal sehen, was Geld aus den Menschen macht. Warum sonst sollte man Atombombentests auf dem eigenen Land zulassen, wenn man doch weiß, dass sich das Material mit dem Wind verteilt.
Ich hab damit das erste Mal etwas derart negatives über die Aussies gelesen. Wahrscheinlich verlieren sich noch andere Informationen auf dem Weg über die Teiche. Man erfährt ja allgemein wenig.
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17.04.2008 17:35 Uhr von Raginmund
 
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jep: was das schlimmste ist keiner will seine Vergangenheit zugeben und mal einen Schritt vorwärts gehen statt dessen weisen sie dann immer darauf was andere Länder gemacht haben

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