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Interne Machtkämpfe - Zerlegt sich die NPD selbst?

Während die SPD und CDU noch über ein Verbotsverfahren der rechtsextremistischen NPD debattieren, sieht diese sich internen Machtkämpfen ausgesetzt, die einem Verfassungsschützer zufolge in einer Eigen-Demontage enden könnten. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

Zum einen streiten ältere NPD-Funktionäre mit jungen Neonazis um die politische Ausrichtung der Partei. So wird vor allem Partei-Chef Udo Voigt für seinen "Deutschlandpakt" mit der DVU abgestraft. Der Mecklenburgische Fraktionschef Udo Pastörs erwägt gar eine Kampfkandidatur um den Parteivorsitz.

Aber auch die ständigen Auseinandersetzungen der Parteimitglieder mit der Justiz und nicht zuletzt die Festnahme des NPD-Schatzmeisters Erwin Kemna, dem Untreue zum Nachteil seiner Partei und das Erschleichen von Spendengeldern vorgeworfen werden, stellen die Partei derzeit vor eine Zerreißprobe.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Macht
Quelle: www.tagesspiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2008 09:45 Uhr von q.fuchs
 
+9 | -6
 
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Ich wage es kaum zu hoffen: aber wäre ja zu schön um wahr zu sein, dass Pest sich neuerdings selbst ausrottet?

Die Lösung ist ganz einfach und vollkommen unbürokratisch: Bei Verdacht auf Rechtsextremismus genauso knallhart vorgehen wie beim Verdacht auf Steuerhinterziehung. Aber wird nie passieren, denn die Politik sieht ihre Prioritäten ja nicht gerade in der Bekämpfung der rechten Szene.
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16.04.2008 09:56 Uhr von usambara
 
+13 | -2
 
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kopflose NPD hat kein Volk, kein Reich und schon gar keinen Führer.
Gut so!
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16.04.2008 09:58 Uhr von coolio11
 
+8 | -3
 
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die Meldung klingt richtig gut: doch erst mal abwarten, was dran ist.

Aber eines ist klar: Je zerstrittener NPD, DVU, Repse, Möchtegern-Nationalisten und -Faschisten und sonstige Rechtsaußen sind, desto besser!
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16.04.2008 10:29 Uhr von Katerle
 
+4 | -3
 
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stimmt: ich liebe es einfach, wenn sich solche Probleme wie von selbt auflösen. Solche, bei denen das Gehirn, oder was man so nennen mag in der Fußspitze sitzt, braucht Deutschland nicht.

P.S. Gute Nachrichten sind heutzutage selten, aber sie kommen doch ab und an wieder vor. :-)
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16.04.2008 10:54 Uhr von menschenhasser
 
+5 | -16
 
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16.04.2008 10:59 Uhr von mueppl
 
+4 | -2
 
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schön, aber die Leute gibt es ja weiterhin.
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16.04.2008 11:18 Uhr von bytskipper
 
+4 | -1
 
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Es löst sich vielleicht die Partei auf aber damit ist das Problem des allg. Rechtsrucks noch nicht gelöst. Aber es wäre schon mal etwas.

@menschenhasser
die "Selbstsicherheit" der großen Parteien ist eh schon da... oder machen sie zur Zeit was Vernünftiges fürs Volk??????
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16.04.2008 12:09 Uhr von Weizenmike
 
+4 | -1
 
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Solange: diese hirnverbrante braune Suppe von noch hirnverbranteren braunen Dummköpfen gewählt wird, besteht wenig Hoffnung. Selbst wenn sich eine sogenannte Partei von selbst zerlegt, werden deren Mitglieder in einer anderen rechten braunen drecksgruppierung wieder auftauchen und, was noch schlimmer ist, von den gleichen Idioten gewählt.
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16.04.2008 12:13 Uhr von Weizenmike
 
+6 | -1
 
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nene: diese rechten menschenverachtenden braunen Nazis=NPD können keine Wahlalternative sein
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16.04.2008 12:25 Uhr von Jamizz
 
+5 | -6
 
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@bytskipper: Du meinst, des problem des Allgemeinen Rechtsrucks ? Hoffentlich ist dir bewußt, das Deutschland ohne diesen Rechtsruck verloren ist, den dieser Rechtsruck ist das einzige das noch eine Balance zwischen Deutschen und Ausländern in Deutschland stellt. Gibt es keine rechten Parteien mehr, ist Deutschland verloren!
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16.04.2008 14:26 Uhr von kidneybohne
 
+2 | -1
 
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ohje: na das hat ja struktur..
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16.04.2008 17:19 Uhr von Der-Teufel
 
+0 | -0
 
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freut mich: zu hören allerdings wissen hier genug leute wie schnell man aus ein zwei machen kann und damit hätten wir ein gößeres problem mit den rechtsradikalen als vorher
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16.04.2008 19:24 Uhr von zina37
 
+2 | -0
 
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Lol, Pastörs^^: http://www3.ndr.de/...

Mehr sach ich nicht^^
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16.04.2008 21:37 Uhr von christi244
 
+1 | -2
 
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Kommt keiner von Euch auf Idee, dass: diese sogenannte Selbstzerlegung der NPD evtl. auch eine Ente sein könnte. Sicher mag es interne Machtkämpfe geben aber ich wage zu bezweifeln, dass sie sich deswegen auflösen wird.

Nicht die NPD ist gefährlich, sondern diejenigen, die hinter dieser Partei sehen und sich im sogenannten demokratischen Lager befinden ... oder verzeichnet dieser Chaotenhaufen etwa relevante Wahlerfolge?
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16.04.2008 23:23 Uhr von divadrebew
 
+1 | -0
 
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@christi: "...oder verzeichnet dieser Chaotenhaufen etwa relevante Wahlerfolge?"

In Sachsen und in Mecklenburg-Vorpommern sitzen sie schon in den Landesparlamenten. In Berlin in mehreren Bezirksparlamenten.
Außerdem haben sie in Sachsen mittlerweile mehr Klientel als die SPD.
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17.04.2008 18:43 Uhr von csu-mitglied
 
+0 | -0
 
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Zerfall der NPD: Die Frage ist ganz einfach zu klären. Wenn die NPD so weiter macht, spaltet sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in kleine Gruppierungen. Allerdings darf man die NPD nicht unterschätzen. Gefährlich sind nicht die Schläger auf der Straße, sondern diejenigen, die mit Anzug und Krawatte antidemokratische Proklamationen kundtun. Wir, als Mitte der Gesellschaft müssen weiter Interesse an der Eindämmung von rechtem Populismus zeigen und aktiv dagegen vorgehen. Nationales Denken braucht jeder
--> solange es sich aber im natürlichen Rahmen hält.

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