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Kaum jemand will für Online-Angebote Geld zahlen

Fast neun von zehn deutschen Internet-Usern sind Mitglied in einem sozialen Netzwerk wie StudiVZ, Facebook, XING oder YouTube. Fast drei Viertel davon wollen sogar lebenslang Mitglied bleiben.

Bis auf wenige Ausnahmen wie XING oder Second Life will keiner der User Geld für eine Mitgliedschaft zahlen. Aus diesem Grund ist Werbung die Hauptfinanzierungsquelle vieler Online-Angebote. Mehr als ein Drittel der User würde sogar personalisiert Werbung hinnehmen.

Das Maximum, das einige User für ihre Mitgliedschaft zahlen würden, sei fünf Euro monatlich. Soziale Netzwerke werden überwiegend von Menschen zwischen 23 und 47 Jahren genutzt.


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WebReporter: Chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Online, Geld, Angebot
Quelle: www.xonio.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2008 22:02 Uhr von SiggiSorglos
 
+23 | -5
 
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solange: diese sogenannten "sozialen Netzwerke" einzig dafür da sind, Userdaten zu sammeln und "in Zukunft irgendwie Geld machen zu wollen" werde ich für sowas kein Geld ausgeben.
Selbst solche "Spiele" wie SecondLIfe werden nie einen müden cent von mir sehen.
Ich würde/gebe maximal fürs Einkaufen im Netz Geld aus... und solche Services wie Webspace bzw Zugang zum Netz... alles andere reizt mich in keinsterweise.
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15.04.2008 23:06 Uhr von Jorka
 
+22 | -4
 
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@ Asine: Bist du Krösus höchstpersönlich?

In Zeiten wo die Preise immer höher steigen, und die Reallöhne immer weiter sinken, wundert es mich keinesfalls dass die Leute für solche Angebote kein Geld mehr zahlen wollen.
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15.04.2008 23:21 Uhr von Thingol
 
+12 | -2
 
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Was ist so verkehr an kostenlos? YouTube und Co machen doch eine Heidenkohle, obwohl wir nichts zahlen, wieso sollen wir denn als Schmarotzer dargestellt werden, wenn wir nichts zahlen sollen. Schmarotzer wären wir nur, wenn die an uns Verluste machen würden und so ist es ja nun wirklich nicht.
Aber ich find es interessant drüber nachzudenken, wies denn in 50 Jahren sein wird, wenn das so weitergeht, und wirklich 3/4 lebenslang Mitglied bleiben wollen. Dann haben wir im StudiVZ nicht nur Studenten im Erstsemester, sondern auch pansionierte Doktoren und Professoren, die schon 80 sind. Haha, fänd ich toll. :-D
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15.04.2008 23:23 Uhr von trichter26
 
+8 | -18
 
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15.04.2008 23:26 Uhr von trichter26
 
+4 | -3
 
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@ Thingol…: …kostenlos funktioniert aber nur, wenn Werbeeinnahmen reinkommen, die die Mitarbeiter finanzieren. Google kann auf Grund vieler anderer Projekte selber Dienste anbieten, die höchst defizitär wären nur um eine Stellung in einem Markt zu halten.

Wer klickt heute schon noch auf Werbung? Wer sieht sie überhaupt noch? Lass das mal 50% sein. Ergo klafft dort immer eine Lücke, die man sinnvollerweise durch bezahlte Premiumdienste erweitern muss, um ökonomisch nicht in ein Fiasko zu rennen.
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15.04.2008 23:27 Uhr von Götterspötter
 
+8 | -3
 
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@asine: ??? 99 Cent .... das ist richtig ..... aber nicht für gute .... noch für qualitativ hochwertige Musik ! ......

ganz zu schweigen von der mp3 Qualität

Und das ist "Sau-teuer" ....sorry aber ist so ! glaub mir

****

ausserdem ? wo ist das Problem, wenn es was umsonst gibt ?? deshalb ist mein kein Schmarotzer sondern "sparsam" .....

und ich rede hier nicht von illegalen Downloads !
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15.04.2008 23:51 Uhr von Jimyp
 
+6 | -3
 
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@Asine: Im Endeffekt sind keiner solchen Angebote wie Studivz, Youtube & Co. kostenlos, da sich alle durch Werbung finanzieren für die der Benutzer am Ende dann doch zahlt! Und das ist meiner Meinung nach auf der Beste Weg, denn ansonsten könnten viele Angebot nicht so groß werden, wie sie es jetzt sind.
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16.04.2008 00:14 Uhr von Jimyp
 
+9 | -2
 
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@Gertrud: Hä?? Hier geht es im Online-Portale und nicht um Versandhäuser im Internet, dass ist doch gar nicht vergleichbar!
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16.04.2008 00:20 Uhr von Luthienne
 
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Ich versteh das Gezeter jetzt nich Wer bereit ist, für den ein oder anderen Service zu zahlen, den hindert doch keiner. Ich finde das auch völlig OK, hochwertige Dienste gegen Bares anzubieten- man wird ja auch genausowenig gezwungen, den Dienst in Anspruch zu nehmen.

Und wer nicht zahlen will, der kann halt die entsprechenden Dienste nicht (oder nur in eingeschränkter Funktion/schlechterer Qualität) nutzen..

Ehrlich gesagt sehe ich das Problem nicht, wegen dem ihr euch hier gegenseitig fast an die Gurgel springt.
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16.04.2008 06:59 Uhr von denksport
 
+6 | -2
 
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Online Portal gegen Geld?? Ja toll, am besten irgendwo registrieren wo man wie gewohnt alles mit ja anklickt und 3 Monate später eine Mahnung bekommen dass die erste Abo-rechnung nicht bezahlt worden ist... also seriöse Portale funktionieren grundsätzlich nur mit paypal oder mit Kreditkarte. Alles andere ist Betrug.
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16.04.2008 10:50 Uhr von Mr.E Nigma
 
+3 | -1
 
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Wer Leute die auf ihr Geld achten und nicht für Leistungen zahlen wollen die es sonstwo auch umsonst gibt, als Schmarotzer bezeichnet, braucht sich über Negative Bewertungen nicht zu wundern !

Ja genau ... Napster ... Hallo ! Wenn ich Musik kaufe dann will ich auch damit machen können was ich will ... den DRM verseuchten Dreck können sie grad mal behalten !
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16.04.2008 10:56 Uhr von janinho
 
+2 | -1
 
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@ fiacyberz: Scheinbar haben Du und Asine gar nicht kapiert worum es hier geht....
Diese sozialen Netzwerke wie studivz etc. basieren auf der Idee, dass ein bestimmter Dienst angeboten wird, der in erster Linie zum Ziel hat, möglichst viele User zu binden und Daten über diese zu erheben.

Der User "zahlt" also damit, dass er bestimmte Details über sich preisgibt, die für gewisse Firmen interessant sein könnten. Das Angebot, sich mit anderen zu vernetzten, Fotos online zu stellen oder Nachrichten zu schreiben ist aber nicht attraktiv genug um die User dazu zu bringen, Geld dafür zu bezahlen. Ausserdem würde wahrscheinlich sofort eine neue Plattform auftauchen die dasselbe wieder umsonst anbietet.

Dieses Argument "Irgendwo hat jemand an etwas gearbeitet und Zeit investiert und wenn ich das nutze bin ich gerne bereit dafür zu zahlen." funktioniert so leider nicht. Wenn die Wirtschaft auf Respekt für irgendwelche Leistungen basieren würde würde das alles ganz anders aussehen, aber sie basiert leider auf Gier und der Suche nach dem individuellen Vorteil, d.h. man nimmt das was nichts kostet.

Wenn Du freiwillig für Dinge bezahlen willst, die auch umsonst angeboten werden, Bitteschön....
Bei Napster ist das Problem, dass das Angebot viel zu klein im Umfang ist und dass man die Lieder nicht auf einem portablen Player mitnehmen kann. Ansonsten geb ich Dir Recht, 10 Euro im Monat sollte jeder bezahlen können.
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16.04.2008 11:00 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Wofür Geld zahlen? Jeder Horst kann so eine billige seite machen.
Leider kann man daraus keine Profitsteigerung erwirtschaften und das dicke Geld verdienen. Darum wird es auch für immer kostenlos bleiben.

Kommerzgeier
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16.04.2008 11:04 Uhr von SiggiSorglos
 
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Napster-flat: ist erst ab 15€ brauchbar... und selbst dann gehören einem die MP3-Dateien nicht, weil man sie nicht beliebig oft kopieren/Verschieben kann
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16.04.2008 11:42 Uhr von janinho
 
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@ fiacyberz: :-) soll studivz doch Geld verlangen für seine Leistung, die werden schon sehen was die davon haben. Studivz ist ohnehin sowas von frech bei facebook geklaut.

Bei studivz gehts nur darum, mit Freunden in Kontakt zu bleiben, dafür zahlt kein Mensch Geld, weil es wie gesagt auch nicht sonderlich schwer ist so ein Portal zu erstellen. Die wären schön blöd Geld dafür zu verlangen. Dann sind die ganzen deutschen Studenten drei Monate später bei Facebook und studivz ist tot. Ausserdem: willst du jetzt sagen, wir sollten studivz jetzt alle Geld spenden nur weil wir´s so geil finden?

Xing ist in erster Linie eine Jobbörse....da bezahle ich dafür, dass quasi mein Qualifikationsprofil an potentielle Arbeitgeber weitergegeben wird. Das ist eine ganz andere Leistung als studivz. Klar ist die kostenpflichtig. Den Spruch mit der verwöhnten Jugend halte ich für Quatsch.

Du bist offensichtlich kein Wirtschaftsstudent, denn kein Unternehmen gibt Gewinne freiwillig an seine Arbeiter weiter.

So ist nun mal der Markt: Entweder man ist der billigste oder hat ein besonders tolles Produkt oder man fliegt raus.

Wenn Du Geld zu verschenken hast und glaubst Du wärst den Unternehmen was schuldig weil Du dir einbildest Arbeitsplätze zu schaffen dann ist das deine Sache, aber in erster Linie liegt es an den Unternehmen intelligente Verkaufsmodelle und Produkte zu entwickeln, die sich vom Rest abheben und die Kunden dazu bringen zu zahlen.

Jedes Mal wenn es ein qualitativ gleichwertiges Produkt zum niedrigeren Preis oder umsonst gibt wird keine Sau mehr Geld bezahlen (ausser Dir vielleicht)
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16.04.2008 12:37 Uhr von flushbox
 
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Hängt von der Seite ab: Das hat nichts mit "Mentalität" zu tun und ist für mich absolut verständlich. Eine Seite die von hohen Nutzerzahlen und nutzergenerierten Inhalte lebt (wie Facebook, Myspace, Youtube, Shortnews und Co.) kann doch kein Geld dafür verlangen, dass ich mir die Arbeit mache und die Seite mit Inhalt fülle? Keine Nutzer = keine Inhalte = keine Kosumenten! In manchen Fällen sollten eher "Poweruser" dafür entlohnt werden, dass sie sich die Arbeit machen und die Seiten enstprechend "füttern".

Das Grundgerüst einer Seite wie Youtube, Shortnews oder Facebook kann jeder etwas bessere Informatikstudent in ein paar Wochen aus dem Boden stampfen, da steckt (außer Traffic und dem späteren Administrationsaufwand vielleicht) nicht sooo viel dahinter. Gibt ja deshalb auch massig Klone in allen nur denkbaren Bereichen...

Wenn die Seite aber einen bestimmten Service oder umfangreiche Inhalte zur Verfügung stellt (siehe eBay, Artprice oder ähnliches), sieht die Sache für mich schon wieder anders aus. Es gibt auch gute "Bezahlangebote", wo der Preis einfach auch gerechtfertigt ist. Hier ist es aber so, dass der Nutzer auch einen Nutzen aus der Seite schlägt und es nicht andersrum ist.

Stellt euch vor, Ihr müsstet für das Einsenden oder Lesen eurer News bei Shortnews bares Geld hinblättern. Wer würde das denn bitte machen?

Mein Fazit: Wer von nutzergenerierten Inhalten lebt, muss sich durch Werbung finanzieren. Wer einen tatsächlichen Nutzen oder umfangreiche eigene Inhalte bietet, kann auch gerne einen entsprechenden Preis veranschlagen.
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16.04.2008 13:53 Uhr von Mr. Wortgewant
 
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Ich habe kein Problem mit Werbegegenfinanzierung, solange es nur Popups, Banner usw. sind und nichts personifiziertes... Weil wenn man Firefox nutzer ist hat man gewisse möglichkeiten Banner und Popups zu umgehen...

https://addons.mozilla.org/...

endlich ruhe ;-)
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16.04.2008 14:20 Uhr von ACEpas
 
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Umsonst? Klar! Das hat nix mit Schmarotzermentalität zu tun. Die meisten Online-Dienste sind vom Konzept her völlig überflüssig. Ich brauche sie nicht. Ich nutze sie lediglich hin und wieder, eben WEIL sie kostenlos sind (youtube etwa). Sie sind mir aber nichtmal annähernd so wichtig, dass ich dafür Geld hinlegen würde. Das bezahle ich dann lieber für Dinge, die ich wirklich haben will (Musik, DVDs etc.), wo ich dann auch einen passenden Gegenwert dafür bekomme. Der ist bei irgendwelchen Schwachsinnsvideos und Pseudfreundschaften (echte Freundschaften suche ich mir im RL) nicht gegeben. Ich verliere durch den Verlust von youtube kein bisschen an Lebensqualität. Es würde mir schlicht und einfach nicht fehlen. Also gibt´s dafür auch keine Knete. Punkt.
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16.04.2008 20:24 Uhr von geilomator
 
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YouTube: YouTube ist dabei ja das wichtigste soziale Netzwerk...
man muss sich einfach anmelden, um alle Videos sehen zu dürfen!

MySpace wäre dagegen Erwähnenswert gewesen.
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16.04.2008 23:29 Uhr von Sachsenwolf
 
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Naja, es gibt ja auch Spenden. Bei dol2day.com gibt es einen Verein, der die Politikplattform und den Serverbetrieb finanziell unterstützt. Vorteil für die Mitglieder: Man bekommt keine nervende Werbung.
SW

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