15.04.08 20:16 Uhr
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Berlin: Kuppel des Heinersdorfer Moschee-Neubaus wiegt 37 Tonnen

Die Bauarbeiten zur ersten Moschee im Osten der Hauptstadt sind im vollen Gange. Am Mittwoch wird dem Gebetshaus die aus zwölf Einzelteilen bestehende Kuppel aufgesetzt. Dem Vorsitzenden des Bauausschusses in der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde, Saeed Gessler, zufolge wird diese 37 Tonnen wiegen.

Die Ahmadiyya-Gemeinde konnte in den letzten zehn Jahren bundesweit bereits 18 Moscheebauten realisieren. Dennoch wird das Gebetshaus in Pankow-Heinersdorf eine besondere Premiere für die Gemeinde. Gessler zufolge ist dies "unsere erste Betonkuppel, die auch im Gebäude von unten sichtbar" sein wird.

Die neun Meter durchmessende und über vier Meter hohe Kuppel wird nach der Fertigstellung silbern glänzen. Gegen den Moscheebau, der noch dieses Jahr fertiggestellt werden soll, hatten sich in der Vergangenheit zahlreiche Proteste gerichtet.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Moschee, Tonne, Neubau
Quelle: www.berlinonline.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2008 21:23 Uhr von Mi-Ka
 
+16 | -10
 
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ayamo, du bist ja ein armes kleines Würstchen.
Du würdest so gerne ein echter Muslim sein und bist doch nur ein erbärmlicher Pseudofundamentalist.
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15.04.2008 21:25 Uhr von Jimyp
 
+22 | -6
 
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@ayamo: Letztendlich ist alles vom Menschen erfunden und jeder dreht sich die Sache so, wie es ihm gefällt! Es gibt keine alleinige "Wahrheit"!
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15.04.2008 21:30 Uhr von high-da
 
+13 | -9
 
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mi-ka: eine schöne argumentation hast du aber: du bist ja ein armes kleines würstchen.was anderes ist dir nicht eingefallen

ayamo hat schon recht,das sie nicht als richtige moslems angesehen werden

Die Ahmadiyya Muslim Dschamaat wird wegen ihrer Ablehnung der orthodox-islamischen Christologie von vielen Muslimen nicht als islamisch anerkannt und ihre Anhänger in einigen Ländern religiös verfolgt.[88] In Pakistan wurden eigens Parteien gegründet, die sich den Kampf gegen den sogenannten Qadianismus zum Programm gemacht haben,[89] in Saudi-Arabien sind es die Wahhabiten, die die Ahmadis bekämpfen. So werden Ahmadis keine Visa ausgestellt, womit ihnen praktisch die Wallfahrt unmöglich gemacht wird

wenn du selber lesen willst
http://de.wikipedia.org/...
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15.04.2008 21:41 Uhr von Der Erleuchter
 
+16 | -5
 
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Übertriebener Gigantismus! Durch diese überdimensionierten Bauten werden bestehende Ortsbilder zerstört. In vielen Teilen Deutschlands ist es schon schwer die Form oder Farbe seines Hauses ohne Einmischung des Bauamtes zu bestimmen. Aber bei diesen ortsunüblichen Bauten wird so gut wie alles genehmigt. Das Volk wird solch eine Zweiklassenbehandlung nicht mehr lange dulden.
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15.04.2008 21:45 Uhr von Mi-Ka
 
+5 | -0
 
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high-da, schöne Logik. Wenn noch andere genauso denken, dann muss es ja stimmen.
Und genau die Wahabiten sind der allerbeste Leumund.
Die Gruppe der Muslime, die euch Muslime am tiefsten in die Scheisse geritten haben.
Und ausserdem sollte man andere Menschen nicht als Spinner bezeichnen, wenn man auch nur ein wenig ernst genommen werden will.
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15.04.2008 21:49 Uhr von KillA SharK
 
+4 | -0
 
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Auszug aus der Geschichte der Ahmadiyya: Am 21. September 1974 wurde die Ahmadiyya vom pakistanischen Parlament auf Druck der sunnitischen Gelehrten Pakistans zu einer nicht-muslimischen Religionsgemeinschaft erklärt.Formal wurden sie damit auf eine Stufe mit Juden, Christen, Buddhisten, Sikhs und Hindus gestellt, praktisch aber führte es zur Legitimierung von Gewalt gegen Ahmadis, ihre Moscheen wurden geschändet oder niedergebrannt. Des Weiteren durften sich die Ahmadis sich auch nicht mehr als Muslime bezeichnen.

Den islamischen Gelehrten ging der Beschluss von 1974 nicht weit genug, so dass die pakistanische Regierung zu weiteren Verschärfungen der Gesetze gezwungen wurde. Unter Zia-ul-Haq wurde 1984 die Ordinance XX verabschiedet, was den Ahmadis Missionstätigkeiten verbot, das Verbreiten von Schrifttum. Ahmadis durften ihre Gebetshäuser nicht mehr als Moscheen bezeichnen, von ihren Moscheen wurden Schilder mit der Aufschrift „Moschee“ entfernt, Schriftzüge übermalt. Ahmadis ist die Begrüßungsformel Salam, sowie der Gebetsruf (Adhan) und die Bismillah untersagt und wird mit Geld- oder Haftstrafen geahndet. Aufgrund dieser Schwierigkeiten verließ Mirza Tahir Ahmad, der vierte Khalifat-ul Massih, Pakistan und wanderte nach London aus.

Am 7. Oktober 2005 wurden acht Ahmadi-Muslime während des Fajr-Gebets bei einem bewaffneten Überfall von einigen Gegnern ermordet, zwanzig wurden schwer verletzt.

In Bangladesch (dem ehemaligen Ostpakistan) sind dieselben orthodoxen Gruppen aktiv wie in Pakistan. Sie haben erreicht, das gesamte Schrifttum der Ahmadiyya verbieten zu lassen. Druck, Vertrieb, Verkauf, Besitz und Lektüre von Ahmadiyya-Literatur wurden unter Strafe gestellt. Die Klage gegen dieses Verbot ist noch beim High Court anhängig. Eine Verschärfung der Gesetze (ähnlich wie die Ordinance XX in Pakistan) wird angestrebt.

Der 1974 durch das pakistanische Parlament erfolgte Ausschluss der Ahmadis aus der Weltgemeinschaft der Muslime hat auch Auswirkungen für die in Europa lebenden Ahmadis gezeigt. Von Großbritannien aus agieren verschiedene pakistanisch-islamische Organisationen unter der Bezeichnung „Pasban Khatme Nabuwwat“ (Siegel des Prophetentums) gegen sie. Pakistanische Fundamentalisten lobten nicht nur ein Kopfgeld für Salman Rushdie aus, sondern auch umgerechnet 250 000 Dollar demjenigen, der Mirza Tahir Ahmad tötet, den in London lebenden 4. Khalifat-ul Massih. Der Mordaufruf wurde auch in einer pakistanischen Zeitung gedruckt, die in London erscheint. Diese Terrororganisation pakistanischer Extremisten hat das Ziel Ahmadis zu bekämpfen und zu töten. In Deutschland wurde diese Organisation erstmals 1998 bekannt. Am 25. März attackierten etwa 30 Extremisten drei Ahmadis im Reutlinger Heim mit Eisenstangen und Holzschlägern. Im April wurde ein Pakistaner in Heilbronn wegen schwerer Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er drei Monate zuvor einen Ahmadi krankenhausreif geschlagen hatte. In Nordrhein-Westfalen attackierte am 29. März 1998 ein militanter Anhänger der Khatme Nabuwwat im Asylbewerberheim von Borken einen Ahmadi mit einem Messer und verfehlte nur knapp dessen Halsschlagader. „Ich werde alle Ahmadis töten“, hatte der Angreifer gebrüllt.
Am 16. August 1998 veranstaltete der Pakistanische Wohlfahrtsverein Mannheim e.V. zusammen mit dem Verein Einheit des Islam e.V. aus Offenbach in den Räumen der Mannheimer Yavuz-Sultan-Selim-Moschee eine Khatme-Nabuwwat-Konferenz. In ihren Äußerungen sollen sich die Anhänger der Khatme Nabuwwat dabei nicht nur gegen die Ahmadis gerichtet haben, sondern auch gegen die Bundesrepublik Deutschland, da diese ihnen Schutz gewähre.

Der deutsche Verfassungsschutz konnte diese Aktivitäten und Übergriffe aber unter Kontrolle bringen, sodass aktuell keine Gefährdung durch diese Gruppen für Ahmadis in Deutschland besteht.
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15.04.2008 21:51 Uhr von high-da
 
+5 | -0
 
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äähhhhh mi-ka: kurze info:ich bin kein moslem.

habe nur ayamos these unterstütz das diese leute sich nicht als moslems gesehen werden und das der typ sich selbst als wiedergeburt von muhammed,jesus und buddah sieht.

Ahmad bezeichnete sich ab 1891 als der vom Propheten Mohammed angekündigte Mahdi und verstand sich als die prophezeite Wiederkunft von Jesus Christus, Krishna und Buddha in einer Person

und dafür das wir diese infos geben, bekommen wir ein minus.
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16.04.2008 00:56 Uhr von Jean-Dupres
 
+3 | -0
 
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Hat der der nach Religionsfreiheit verlangt: aber anderen die eigene Religion verbietet noch das Recht selbst frei zu sein in seiner Glaubenswahl ?!
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16.04.2008 07:56 Uhr von ledeni
 
+3 | -3
 
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Baut doch mal ne Kirche: in den Islamischen Ländern. Das geht nicht so leicht wie in god old germany.
hier darf man alles!!! man man man
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16.04.2008 08:14 Uhr von tutnix
 
+4 | -2
 
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@ledeni: sollen wir jetzt genauso rückständig in sachen religionsfreiheit werden wie diverse islamisch geprägte länder?
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16.04.2008 09:33 Uhr von max52
 
+3 | -3
 
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18 Moschen sind eigentlich schon zu viel. Was hier alles geduldet wird in D ist langsam nicht mehr feierlich. Stehen so viele r.k. Kirchen in der Türkei?
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16.04.2008 09:39 Uhr von bueyuekt
 
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@max52: Wenn es dir so wichtig ist, eine r.k. Kirche in der Türkei
zu bauen, dann kannst du dich ja Bemühen.

Die Ausländer haben ca. 20 Jahre gekämpft um diese
Möglichkeiten zu haben. Es gab Zeiten, da durften Sie
nichtmal ein Gewerbe anmelden.

Zu schnell wird vergessen, dass sich die Leute eingesetzt
und gekämpft haben damit sie diese Möglichkeit haben.

Wenn es dir so wichtig ist, dann kannst ja auch darum
Kämpfen, um deine Kirche bauen zu können!
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16.04.2008 12:16 Uhr von divadrebew
 
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@max52: "Stehen so viele r.k. Kirchen in der Türkei?"

Allein in Istanbul stehen über 150 Kirchen. Türkeiweit sind es etwas über 1.000.

"was kostet uns so eine mosche an steuergelder"

Gar nichts. Diese Moscheen werden über Spenden finanziert.
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16.04.2008 13:07 Uhr von max52
 
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Moscheen kosten Spendengelder: Das weiß ich defintiv von 2 Stück
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16.04.2008 13:21 Uhr von divadrebew
 
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@max52: "Das weiß ich defintiv von 2 Stück "

Dann wirst du das doch sicherlich auch per Link belegen können, wann und wo die Ahmadiyya Steuergelder für den Moscheebau erhalten haben
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17.04.2008 07:54 Uhr von Cajunspice
 
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kleine naive frage ^^: kann man diese Gruppe so verstehen wie die Zeugen Jehova bei den Christen?

les zwar viel theologisches zeuch aber die kenn ich noch gar nicht :D

bin buddhist, no bashing pls ^^
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17.04.2008 11:24 Uhr von max52
 
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@divadrebew: "...Ahmadiyya Steuergelder für den Moscheebau erhalten haben..." Hab ich davon geredet? Glaub nicht.
In all meinen Kommentaren ist nichts direktes über diese Gruppe, was oder wer das auch immer ist, geschrieben! -> Allgemein.

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