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Schweiz: Freilebender Bär "JJ3" wurde wegen Sicherheitsrisiko erschossen

Vom Bundesamt für Umwelt wurde am heutigen Dienstag bekannt gegeben, dass man den Problembären "JJ3" am vergangenen Montagabend im Gebiet Mittelbünden (Kanton Graubünden) erschossen hat.

Seinen Hunger stillte er in den vergangenen Wochen regelmäßig in bewohnten Siedlungen. Auch wiederholte Vertreibungen blieben ohne Erfolg, da er auch davor keine Scheu mehr hatte. Er wäre deshalb zum Sicherheitsrisiko für Lebewesen und Menschen geworden.

Die pflichtbewussten Verantwortlichen des Kantons Graubünden und vom Bundesamt für Umweltschutz haben sich daher entschlossen, den Braunbären zum Abschuss freizugeben. Im selben Kanton ist auch noch der Bär "MJ4" unterwegs, der aber bisher nicht auffällig wurde.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schweiz, Sicherheit, Bär
Quelle: www.baz.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2008 11:31 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Die Meinungen damals bei uns in Bayern wegen dem Abschuss von Braunbär „Bruno“ schlugen ja sehr hoch. Mal sehen wie die Schweizer das sehen.
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15.04.2008 12:12 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -10
 
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Ob die Schweizer den Bären auch ewig "gesucht" haben,um ihn sofort nach Erteilung der Abschußfreigabe doch "anzutreffen" ?
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15.04.2008 12:39 Uhr von Stalker_CH
 
+10 | -2
 
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@ marco & gollum: Marco, ne, das ging recht zügig, das liegt aber daran (@gollum) das dieser Bär keine Angst vor Menschen hatte und somit ein grösseres Problem darstellte. Ich möchte dich, Gollum, sehen vor einem Bären :)... mein schaaatz :D?

Ne, ich bin auch nicht dafür das man Tiere ohne Grund tötet (essen ist für mich ein Grund) aber der war halt einfach zu nah an die Menschen gekommen.
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15.04.2008 12:39 Uhr von Mordo
 
+3 | -11
 
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@ Gollum666: Bestimmt haben die Schweizer nicht nur die Idee, das Tier abzuknallen, sondern auch die dafür benötigen aus Deutschland (respektive Bayern).

Wundern würde es mich nicht,
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15.04.2008 12:40 Uhr von Mordo
 
+1 | -11
 
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15.04.2008 13:05 Uhr von Theojin
 
+5 | -10
 
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Mal eine Frage, wo sind da die Tierschützer? Die versuchen tonnenschwere Wale, die hoffnungslos an Land geschwemmt wurden, mit Muskelkraft ins Meer zu hieven, aber lassen es zu, das ein Bär erschossen wird?

Warum betäubt man den nicht, und verfrachtet ihn in irgendeinen Nationalpark? Zu teuer? Zu wenig Publicity?
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15.04.2008 14:12 Uhr von Marco Werner
 
+10 | -2
 
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@Theojin: Auch auf die Gefahr hin,mich unbeliebt zu machen: Weil die Tierschützer meistens "Schisser" sind. Ein Wal,der ins Meer zurückgeschoben wird,wehrt sich nicht. Ich möchte den Tierschützer sehen,der sich zwischen Bär und Jäger stellt.
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15.04.2008 15:29 Uhr von Stalker_CH
 
+1 | -6
 
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@ Mordo: ich bezweifle das da eine Waffe aus Deutschland im Einsatz war^^.
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15.04.2008 16:12 Uhr von ClevelandSteamer
 
+1 | -5
 
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wo is das problem? der bär war doch schon praktisch tot, als man ihm den namen JJ3 gegeben hat.....da hätt ich mich auch erschießen lassen :P
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15.04.2008 22:24 Uhr von Todmanpla1
 
+3 | -2
 
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War absolut nicht notwendig ! Der Berner Tierparkdirektor Bernd Schildger hat für den Bündner Problembären JJ3 Asyl angeboten. Kanton Graubünden und Bund lehnen dies jedoch ab: Töten sei besser als einsperren.

Lest bitte dazu den Beitrag des Links

http://www.espace.ch/...

Also : ich würde lieber in einem Knast LEBEN,
als zu sterben !

Aber die Auswahl hatte der Bär leider nicht ...
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16.04.2008 09:05 Uhr von Bandito87
 
+3 | -1
 
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"Sicherheitsrisiko": Ich kenne genug Menschen die ein "Sicherheitsrisiko" darstellen! Warum werden die net erschoßen??
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16.04.2008 11:16 Uhr von uhlenkoeper
 
+2 | -0
 
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Mal eine grunsätzliche Frage : Die Nachkommen von Jurka (=Mutter von Bruno und JJ3) ist ein verhaltensauffälliges Tier, das ihren Nachkommen die Nahrungssuche in besiedelten Gebieten beibringt.
Warum wird dieses Tier nicht eingefangen und wieder in ein geschlossenes Reservat gebracht (aus dem es auch stammt) und in diesem Auswilderungsprogramm Italiens gegen ein verhaltens-gesundes Muttertier ausgetauscht ?

Warum wird das Problem mit Bruno und seinen Geschwistern einfach weiter ausgesessen, weiter jedes Jahr verhaltensgestörte Jungbären auf die freie Wildbahn losgelassen und dann ein Mordpohei gemacht, wenn diese auffälligen Tiere dann erschossen werden ?
DAS finde ich unverantwortlich !

Schuld ist nicht Jurka, Schuld sind nicht die Behörden und Menschen, die dann die "Notleine" ziehen. Schuld sind diejenigen, die ein verhaltensauffälliges Tier zur Auswilderung bereitgestellt haben, obwohl Jurkas "Tick" bekannt war und es schon im Vorfeld klar war, dass es zu großen Problemen kommen könnte !!!!!!

Schützt weitere Geschwister Brunos vor einem ähnlichen Schicksal und zieht Jurka aus dem Verkehr.
Eine "normale" Bärenmutter, die ihrem Nachwuchs beibringt, menschliche Siedlungen zu meiden und sich artgerecht zu verhalten, wird niemals zu einer solchen Situation führen, wie Jurka seit zwei Jahren.

Also: warum wird nicht gehandelt ?
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16.04.2008 11:57 Uhr von Moppsi
 
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Sicherheitsrisiko für Lebewesen und Menschen? Und was sind dann Menschen? Totenwesen?

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