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Siemens machte es möglich: Ministergattin wurde Babywunsch erfüllt

Beim wegen Schmiergeldskandale in Verruf geratenen Konzern Siemens kommen jetzt weitere anrüchige Vorfälle ans Tageslicht. So berichtete der "Spiegel", dass einer nigerianischen Ministergattin eine "künstliche Befruchtung" ermöglicht wurde, die Kosten übernahm Siemens.

Die Gattin des Ministers hatte sich jahrelang ein Kind gewünscht, doch eine Schwangerschaft stellte sich nicht ein. Siemens schließlich leistete medizinische Hilfe, die dem Konzern 20.000 Dollar gekostet haben soll.

Die Frau des Ministers bekam nach der Fruchtbarkeitstherapie Zwillinge, Siemens wieder Aufträge.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Minister, Siemens
Quelle: www.abendzeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2008 11:28 Uhr von psycoman
 
+9 | -3
 
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schön: Also, dass ein Konzern leute besti...äh...für sich gewinnen möchte ist ja nichts ungewöhnliches, denke ich.

Für die Ministergattin freut es mich, dass sie Kinder bekommen konnte, dass ist doch nun wirklich kein Skandal, sondern fällt wohl eher unter Soziale Spende :-)

Natürlich hat Siemens das nur der Aufträge wegen getan, aber wenn ich die Wahl habe, einer Frau ihren lange gehgten Kinderwunsch zu erfülen, und so möglicherweise ein glückliche Familie zu schaffen, oder dem Minster eine teuren Wagen zu kaufen, fällt mir die Entscheidung nicht schwer.
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15.04.2008 11:46 Uhr von oneWhiteStripe
 
+7 | -8
 
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Siemens = Verbrecher? Ja! Siemens tut ALLES um an aufträge und macht zu kommen...

wo sind sie? die honks die mir erzählen es läuft NICHTS ohne schmieren? wo sind denn die BWL-Kinder die mir wieder vorbeten ich hätte keine ahnung?

meinen vorredner nehm ich nicht so ganz ernst, da es bestechung ist und bleibt. oder glaubt hier jemand siemens macht das aus reiner nächstenliebe? da sind ja die nutten für den betriebsrat noch ethisch vertretbarer :)

wenn ich das wort siemens schon höre reichts mir..nicht nur die hohlbirnen, die "siemensianer" und ihr grosskotziges auftreten...der gesamte konzern verkörpert imho da schlechteste am raubtierkapitalismus!
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15.04.2008 14:27 Uhr von C. Lehr
 
+4 | -1
 
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dazu gehören ja immer zwei....

Wenn ein Auftraggeber seine Aufträge nicht nach objektiven Maßstäben vergibt, sondern eben nur an die Firma die am besten schmiert, kann eine Firma ja kaum anders als dann auch zu schmieren...

Ich finde auch schmieren ist nicht gleich schmieren...
Wenn eine Firma einen Betriebrat besticht, damit der kürzungen oder Arbeitszeitverlängerungen für die Angestellten ohne Probleme durchwinkt finde ich das zB sehr viel schlimmer, als wenn eine Firma einem potentiellen Auftraggeber eine kleine Gefälligkeit zukommen lässt um an den Auftrag zu kommen... Im endeffekt sorgt das für Arbeit in dieser Firma und sichert die Arbeitsplätzte....

Und man muss auch sehen, dass Bestechung in der westlichen Welt einen ganz anderen Ruf hat als.. zB im nahen Osten.... Da gehört Bakschisch (wird das so geschrieben?) zum guten Ton... und da läuft fast kein Geschäft ohne...


klar ist das nicht schön... klar wäre die Welt gerechter wenn alle nur nach objektiven Maßstäben und fair agieren würden...

Aber so funktioniert die Welt (leider) halt nicht.... und in dem konkreten Fall ist es mir ehrlich gesagt lieber, Siemens besticht einen Afrikanischen Auftraggeber, als das sie es nicht machen und der Auftrag nach China (nur ein Beispiel) geht, eben weil die es machen und auch überhaupt kein Problem damit haben....
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15.04.2008 14:33 Uhr von oneWhiteStripe
 
+4 | -1
 
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für den profit opfern wir jegliche moral.

schöne neue welt! (naja so neu auch nicht!)

@C.L: klingt etwas nach milchmädchenrechnung. realistisch. da bin ich mir sicher. aber auch etwas naiv. also wenn es mir gut tut dann darf ich bestechen. oder hab ich da was falsch verstanden?

und da der arabische raum ja schon immer für seine exzellenten wirtschaftszahlen *lol* bekannt ist müssen wir das dortige system gleich kopieren und uns anbiedern..?

naja suum cuique!
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15.04.2008 16:15 Uhr von ClevelandSteamer
 
+0 | -3
 
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schade: ich dachte schon, die wollten aus ihr eine handy-gebärmaschine machen....

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