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Am Nordpol weht die Flagge Tibets

Der Forscher Inge Solheim hat eine Tibet-Flagge am Nordpol gehisst. Der Norweger will mit der Aktion auf die Lage der Menschen in Tibet aufmerksam machen. Auf China soll mehr Druck ausgeübt werden, damit die Menschen Tibets mehr Rechte erhalten, forderte Solheim per E-Mail von den Regierungen der Welt.

Die Unterstützung Tibets ist wichtiger als gute geschäftliche oder politische Beziehungen zu China. "Wer will denn Geschäftspartner oder Freund einer brutalen Tyrannei sein?", schrieb er in der E-Mail. Bei der Nachricht war auch ein Foto des Forschers, wie er die Flagge Tibets im Eis schwenkte.

"Es war eine Ehre für mich, die tibetische Flagge an diesen einzigartigen Ort zu bringen", meinte der Norweger weiter. Solheim hat schon öfters den Pol besucht. Er hat auch das Unternehmen "Borderland" ins Leben gerufen. "Borderland" bringt Touristen an den Nordpol.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tibet, Flagge, Nordpol
Quelle: www.n-tv.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2008 10:20 Uhr von Lil Checker
 
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15.04.2008 10:55 Uhr von coolio11
 
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die Situation: der Tibeter und der tibetischen Kultur ist derart katastrophal und besch....eiden, dass nur symbolische Akte möglich sind.

Auch diesen symbolischen Akt des Norwegers am Nordpol finde ich eine sehr gute Idee. Wohl wissend, dass er nicht wirklich weiter hilft. Den Tibetern hilft nichts wirklich, leider, denn der gezielte, planmäßige "kulturelle Völkermord" durch die Chinesen geht immer weiter. Bis diese faszinierende Kultur eines Tages "endlich" tot ist und nur noch im Museum betrachtet werden kann.
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15.04.2008 11:06 Uhr von HateDept
 
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Weht die Fahne denn für alle in Tibet Lebenden? also z.B. auch für Chinesen, die in Tibet leben und arbeiten?

"China ist einfach im Moment ein sehr ignorantes Volk" - damit wäre ich sehr vorsichtig - ich halte eher einen großen Teil der westlichen Völker im Hinblick auf diese Ereignisse für ignorant.

Um zu verdeutlichen wie ich das meine, zitiere ich hier mal einen Herrn Jean-Luc Mélenchon - Mitglied des Senats der französischen Nationalversammlung.

"Die Vorfälle in Tibet sind ein Vorwand. Ein Vorwand, geschaffen für ein Publikum, das gewohnt ist, die ständige Wiederholung von Bildern als Beweis zu nehmen, statt selber nachzudenken. Dabei ergibt schon ein genaueres Betrachten dieser Bilder, daß die »Vorfälle von Tibet« mit einem Pogrom von »Tibetern« gegen chinesische Händler begonnen haben. In welchem Land der Welt wird gegen solche Ausschreitungen nichts unternommen? Ist das Leben eines chinesischen Händlers weniger wert als das eines »tibetischen« Demonstranten, der ihn mit dem Knüppel auf der Straße erschlägt? Hier Freundschaft für die Tibeter zu bekunden, ist nichts anderes, als eine widerliche Variante von Rassismus gegen Chinesen zu demonstrieren. Dieser wird von Fiktionen gespeist, die aus Unwissenheit herrühren. Daß die Gegenmaßnahmen hart waren, kann als gesichert gelten. Wie hat man sie zu bewerten? Die einzigen Zahlen, die gebetsmühlenartig wiederholt werden, sind die der »tibetischen Exilregierung«. Dabei hat die chinesische Regierung, wenn ich richtig informiert bin, selbst eine Zahl von Toten und Verwundeten genannt, die zeigten, daß auch sie den Ernst der Lage eingesteht. Unter allen Umständen sollte man diese Informationen vergleichen. Man sollte versuchen, den Ablauf der Ereignisse zu verstehen. Auch in französischen und amerikanischen Vorstädten werden Straßenkrawalle mit harter Hand unterdrückt. Das entschuldigt nichts. Aber es erlaubt, diese Vorgänge zu anderen ins Verhältnis zu setzen."

Bewertet diese Ereignisse also bitte NICHT NUR auf Grundlage der Informationen aus der bürgerlichen westlichen Presse - der vertraut ihr doch sonst auch nicht ohne entsprechende Skepsis!

Quelle: http://www.jungewelt.de/...
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15.04.2008 11:09 Uhr von Sven_
 
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checker: deutet es schon richtig an, wie hilft das den Tibetern? Die Demonstrationen, die ermordung chinesischer Geschäftsleute, das stören des Fackellaufes - in den Augen der Chinesen wirft das ein schlechtes Licht auf die Tibeter.

China lässt sich nicht von ausen beeinflussen, das ist eine Weltmacht! Andere Weltmächte wie die USA maschieren auch in alle möglichen Länder ein egal wieviel Demonstriert wird, das beeindruckt die nicht im geringsten.

Und wenn die Tibeter dann noch auf den Putz hauen verschlechtert sich ihre Situation nurnoch.
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15.04.2008 11:36 Uhr von 4David
 
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mal ne paar ganz einfache Fragen Warum fangen die Chinesen jetzt! kurz vor den Spielen! damit an, die Tibeter gewaltsam zu unterdrücken???

Fragt sich denn niemand, ob da nicht noch ganz andere Zusammenhänge dahinterstecken? Fragt sich niemand nach dem Auslöser für die Aufstände?

Stellt niemand den Dalai Lama und seine Ansichten in Frage? Allein was seine Ansichten bzgl. Nationalismus, Homosexualität und Menschenwürde betreffen?

offensichtlich nicht - allein sein Lächeln gibt ihm einen Freibrief!
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15.04.2008 12:07 Uhr von Montrey
 
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Am Nordpol: werden nicht viele diese Flagge sehen^^
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15.04.2008 13:03 Uhr von uhrknall
 
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Krawalle in Tibet Was ist an dem Vorgehen der Polizei gegen Randaliere falsch? Würde ich mit Gleichgesinnten Geschäfte in der Nachbarschaft anzünden - mit Toten - dann würde die Polizei mit Recht auch bei uns eingreifen. Erinnert mich irgendwie an "unsere" Glatzen.
Ich glaube den Medien in unserem Lande sowieso nicht mehr... Hass auf Iran, Russland, Türkei, alle Araber, alle "Kommunisten" usw... Nun wird wieder Stimmung gegen China gemacht.
Jetzt kann ich mir auch vorstellen, wozu Dalai Lama bei Bush war. Sicher nicht, um einen Friedens-Club zu gründen...
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15.04.2008 14:03 Uhr von evil_weed
 
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"Dabei ergibt schon ein genaueres Betrachten dieser Bilder, daß die »Vorfälle von Tibet« mit einem Pogrom von »Tibetern« gegen chinesische Händler begonnen haben."

das stimmt so nicht. vor den ausschreitungen am 14. märz gab es bereits friedliche demonstrationen, an denen vor allem mönche teilnahmen.
wieso dann die weniger religiösen tibeter nach 4 tagen plötzlich ausflippten weiss ich nicht, wird aber sicher nicht plötzlich völlig ohne grund und vorwarnung geschehen sein.

nicht dass ich die gewalt verteidigen will, aber in der regel gehören zu einem streit immer zwei seiten.
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15.04.2008 14:04 Uhr von tulex
 
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@HateDept: ja, aber du übersiehst da was.

die chinesische regierung siedelt chinesen gezielt in tibet an.
deportiert sie quasi dahin.
um die tibetische kultur zu untergraben, und tibet ans reich anzuschließen.

mit dem erfolg das allein in der tibetischen hauptstadt Lhasa mehr als doppelt soviele chinesen leben wie tibeter.

was meinst du was los wäre, wenn in berlin doppelt soviele *ausländische mitbürger bitte hier einfügen* wohnen würden wie deutsche?

lass bitte auch du mehr skepsis walten in zukunft...
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15.04.2008 15:22 Uhr von HateDept
 
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@evil_weed @tulex: "das stimmt so nicht. vor den ausschreitungen am 14. märz gab es bereits friedliche demonstrationen, an denen vor allem mönche teilnahmen."

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun, ... also Du hast ja recht, aber was hat das mit dem Satz in dem Zitat zu tun?
---

In der Quelle aus der der von mir hier gepostete Absatz stammt, wird vom Verfasser auch davon geredet, dass die chinesische Geschichte offenbar neu geschrieben wird.

Bzgl. meiner Skepsis: Dass es in der chinesischen Region Tibet Schwierigkeiten gibt würde ich nicht schönreden - habe ich auch mit keiner Silbe erwähnt. Der Vergleich mit Berlin und Ausländern hinkt - besser passt denke ich ein Bsp. in dem man doppelt so viele Bayern nach Berlin umsiedelt als dort Berliner leben (und was hat das alles mit der Verletzung von Menschenrechten zu tun?).

Dass es in China generell Schwierigkeiten gibt - ob nun im Bezug auf Menschenrechte oder generell im Bezug auf Gerechtigkeit - stelle ich nicht in Abrede!
Das Maaß, woran man diese ganzen Vorwürfe misst ist aber entscheidend! Kaum einer von uns hier kann sich ein Bild von dem machen, was dort wirklich geschieht - unsere westlichen bürgerlichen Medien berichten sehr einseitig darüber! Dieser Vorwurf steht von meiner Seite! Gegen Menschenrechtsverletzungen oder die Verletzung der menschlichen Würde in Deutschland den USA oder sonstewo werden keine Kampagnen gestartet, es wird verschwiegen - aber eben das ist das Maaß, woran ich die Aufregung über Tibet messe.

Der Dalai Lama ist in meinen Augen eine zweifelhafte Person, wie hier schon erwähnt wurde - ich kenne keinen Fernsehbericht in D, der sich damit auseinandersetzt, was der wirklich will. Einem Chavès unterstellt man in unseren bürgerlichen Medien alles mögliche. Über die Vergangenheit und die Ziele des DL schweigt man sich aus. Die USA-Regierung hat das Foltern legalisiert - aber "Niemand traut sich gegen China vorzugehen, weil alle wirtschaftlich von denen abhängig sind" hab ich hier kürzlich wieder gelesen. Das alles macht mich natürlich skeptisch - weshalb ich mich informiere, weil ich mich interessiere.

Deshalb verstehe ich nicht, warum ich in Zukunft mehr Skepsis walten lassen soll, tulex - wie ist das gemeint?
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15.04.2008 17:06 Uhr von Jean-Dupres
 
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@uhrknall: Wenn man es gutheißen würde was China seit über 50 Jahren in Tibet macht, dann wäre das so als hätte man die Taten der Iraker unter Saddam Hussein in Kuwait willkommen geheißen.

Okkupation seit mehr als einem halben Jahrhundert und alle Welt schaute zu, was in Tibet geschah.

Sollen die Menschen friedlich dem Morden an ihrer Kultur, ihrer Mitmenschen, ihrer Sprache und ihrem Glauben zu schauen ?

Auf das öffentliche zur Schau stellen der tibetischen Staatsflagge, steht nach chinesischer Gerichtsbarkeit der TOD.

Weil Menschen wieder frei sein wollen, wieder unabhängig sein wollen, weil die Tibeter für ihre Freiheit friedlich kämpften werden diese nun noch härter bestraft.

Und würde es in China keine Olympiade geben, würde es noch viel weniger Menschen interessieren was dort geschehen täte.
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15.04.2008 17:27 Uhr von KingPR
 
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Wenn: die Olympiade von unseren Sendern boykottiert wird, gucke ich sie aus Protest über chinesische Kanäle, auch wenn ich es sonst nicht tun würde.
Ich hasse Menschenethiker um jeden Preis, denn was bringt es, wenn alle Europäer und Asiaten an Wohlstand verlieren (Wirtschaftsboykott) nur um den Leuten da ihre Solidarität zu zeigen?
China lässt sich auch davon nicht aufhalten, dann laufen sie nur in die Mongolei, nach Japan und Taiwan und sorgen dafür, dass die amerikanischen Atomraketen die dort stationiert sind, plötzlich auf den Westen zeigen. Oder sie erpressen die amerikanische Regierung mit den Billionen an Schulden die sie ihnen schulden. Gebt es auf, Europa und Amerika haben bald nichts mehr zu melden, was meint ihr, warum die Regierung unsere Rechte beschneidet? DIE bereiten sich auf eine neue Ära der Militärdiktatur vor, damit hier nicht alle vor relativer Armut, die unter Garantie kommen wird, Amok laufen. Ich glaube China und Deutschland werden sich in 10-15 Jahren auf der Menschenrechtsebene treffen. Ich wette um 5 €, wer hält dagegen? Deutschland wird zensieren und die Armee wird wieder im Land marschieren. Und bis dahin wird sich die Lage in China weiter bessern und vielleicht können die Chinesen dann erstmals (außer natürlich in den Sonderverwaltungszonen wie Tibet) ihre Provinzregierungen wählen.
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15.04.2008 17:29 Uhr von ArrowTiger
 
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Pogrom gegen chinesische Händler? Wie kommt der Autor des zitierten Berichts darauf?

Nach meinen Informationen fingen die Kravalle an, als ein 14-jähriger Mönch aufgrund eines um den Hals gehängten Bildes des Dalai Lama (in Tibet streng verboten) von den Sicherheitsbehörden krankenhausreif geprügelt, und ihm daraufhin medizinische Hilfe verweigert wurde.

Solange keiner dabei war, muss man wohl bei allen Aussagen (chinesischer und tibetischer) erst mal von Propaganda ausgehen. Die langjährigen brutalen Übergriffe auf Mönche sind jedoch Fakt. (Ich kenne selber welche, die dies bestätigten.)
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15.04.2008 17:35 Uhr von ClevelandSteamer
 
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am nordpol ist es kalt!
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15.04.2008 18:29 Uhr von uhrknall
 
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@Jean-Dupres: "Wenn man es gutheißen würde was China seit über 50 Jahren in Tibet macht, dann wäre das so als hätte man die Taten der Iraker unter Saddam Hussein in Kuwait willkommen geheißen."

Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun:
Das Eine ist Krieg (die USA schlachten momentan in Irak, Afghanistan und Somalia ständig Menschen - wirklich übel, ist aber hier nicht das Thema), das Andere sind Randale im eigenen Land, das ist Aufgabe der Polizei.
China hat _kein_ Land angegriffen und mordet/zerstört fremde Kulturen.
Und angegriffen oder Brände gelegt haben auch nicht die chinesischen Bullen.

Dass die Tibet-Flagge dort verboten ist, weiss ich nicht. Jedem Land seine Gesetze, halte ich auch nicht für richtig. Aber darf sich dann China auch bei uns in die Innenpolitik einmischen? Haben sich chinesische Reporter um den G8-Gipfel gedrängelt? Ob sie da filmen dürften?
Eigentlich hält China sehr viel von Traditionen. Und es gibt dort die verschiedensten Kulturen, die dort auch als Teil der Geschichte wichtig ist.

Auch Chinesen gelten in zivilisierten Ländern als Menschen.
Ich war schon zwei mal in China und habe mich mit einigen auch darüber unterhalten. Sie waren von der Fussball-WM bei uns begeistert und freuen sich nun, die olympischen Spiele bei sich zu haben. Wieso gönnen "wir" das ihnen nicht einfach?
Will der "Westen" demnächst alleine diese Spiele für sich bestreiten, wenn er sich mit fast jedem Land anlegt? Haben wir uns unsere heutigen "Feinde" nicht einzig unserer eigenen Regierung zu verdanken?
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15.04.2008 18:52 Uhr von lopad
 
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Diese dümmliche Scheinheiligkeit der Menschen Jahrelang interessiert sich kein Schwein für Tibet, aber kaum kommen Berichte darüber im Fernsehen, bekunden aufeinmal alle ihre Solidarität mit dem dortigen Volk.

Warum stellen wir eigentlich nur China an den Pranger? Die Türkei unterdrückt auch die Kurden, und wenn wir ein bisschen suchen finden wir sicher auch noch massenweise andere Länder bei denen Minderheiten unterdrückt werden.

Und unsere Politiker sind sowieso die größte Lachnummer an der Sache. Jetzt machen die ein auf Menschenfreund und ermahnen China, aber sobald es keine Berichte mehr von Tibet im Fersehen gibt, wenden sich auch unsere Politiker von dem Thema ab, denn denen gehts am Ende nur darum dem Wähler möglichst tief in den Arsch zu kriechen aber wenn sich der Wähler nicht mehr mit Tibet auseinandersetzt gibt es auch für die keinen Grund mehr dies zu tun.

Zwangsläufig wird sich in Tibet nichts ändern, denn dem Westen geht es nur ums Geld und mit China lässt sich eine Menge Geld verdienen...
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16.04.2008 09:13 Uhr von coolio11
 
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@4David: Deine Frage "Warum fangen die Chinesen jetzt kurz vor den Spielen damit an, die Tibeter gewaltsam zu unterdrücken?" zeugt von vollkommener Unkenntnis der Fakten deinerseits.

Die Chinesen üben seit den 1950er Jahren massiv Druck auf Tibet aus und haben das Land - wohlgemerkt völkerrechtswidrig! - 1959 mit massivem militärischen Einsatz besetzt. Seitdem beansprucht die chinesische Staatsführung Tibet als chinesische Provinz.
Die Tibeter und ihre Kultur werden seit einem halben Jahrhundert (und nicht erst seit diesem Jahr!) massiv unterdrückt, die rigorose Durchsetzung der grausamen so genannten Ein-Kind-Politik ist nur eines von vielen Beispielen.

Die Chinesen begehen in Tibet systematisch und geplant "kulturellen Völkermord" und sie werden erst ruhen, wenn die tibetische Kultur tot ist nur noch im Museum betrachtet werden kann. Und das wird ihnen auch gelingen. Leider. Die Tibeter und ihre Kultur haben keine Chance, sich aus dem Würgegriff der Chinesen zu befreien.
Da muss man sich der Realität stellen. Auch wenn es eine höchst schmerzliche Realität ist.

Dich, 4David, bitte ich, in Zukunft auf so unqualifizierte Wortbeiträge zu Tibet wie den vom 15.04.08 um 11.36 Uhr zu verzichten.
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16.04.2008 10:16 Uhr von ArrowTiger
 
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@coolio11: -- "Die Tibeter und ihre Kultur werden seit einem halben Jahrhundert (und nicht erst seit diesem Jahr!) massiv unterdrückt, die rigorose Durchsetzung der grausamen so genannten Ein-Kind-Politik ist nur eines von vielen Beispielen."

Nur zur Info: Vor wenigen Tagen kam eine Doku zu Tibet. Dort wurde am Rande erwähnt, daß die Ein-Kind-Politik auf ethnische Tibeter nicht angewendet würde. (Es ging dort um die Versorgung einer schwangeren Tibeterin, die ihr x-tes Kind bekam.) Betrifft also offenbar nur Chinesen selbst (wenn´s stimmt).
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16.04.2008 10:52 Uhr von coolio11
 
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@ArrowTiger: etwa um das Jahr 1990 herum habe ich an zwei verschiedenen Informationsveranstaltungen teilgenommen zum Thema Tibet, das war in Heidelberg und in Köln.
Bei beiden Veranstaltungen habe ich die anwesenden Experten explizit nach der Ein-Kind-Politik gefragt. In beiden Fällen erhielt ich zur Auskunft, dass diese rigoros auf die Tibeterinnen angewendet wird. Und dass es für eine Tibeterin, die schon ein Kind geboren hat und schwanger wird, praktisch so gut wie kein Entrinnen gibt, da die Kontrollen der Regierung sehr streng sind: sobald man ihrer habhaft wird, wird, ob sie will oder nicht, an ihr die Abtreibung durchgeführt.

Und da die chinesische Regierung nicht gerade dafür bekannt ist, dass sie die Daumenschrauben lockert, ist kaum anzunehmen, dass sich die Situation in den letzten zwei Jahrzehnten verbessert hat.

Aber eine der Tibet-Initiativen kann hier sicher kompetent Auskunft geben. Ich lege keinerlei Wert darauf, in dieser Frage Recht zu haben. Ich würde mich gern aufklären lassen darüber, dass ich hier falsch liege.
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17.04.2008 16:41 Uhr von coolio11
 
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@Mehrwertsteuer: warum "sorry" zu Beginn deines gestrigen Beitrags?
Steh doch einfach zu deiner Meinung.

Dass du mehr oder weniger direkt schreibst, in Tibet sei im Gegensatz zu anderen Orten auf der Welt eigentlich alles in Ordnung, zeigt für mein Dafürhalten deine Ignoranz gegenüber der Faktenlage und deine Nichtbereitschaft, dich mit der faszinierenden tibetischen Kultur zu befassen.

Bleib wie du bist und lass auch in Zukunft wichtige Argumente nicht an dich ran. Toi, toi, toi!

P.S. dich setze ich auf meine private Blacklist. Zu Beiträgen von dir nehme ich in Zukunft keine Stellung mehr.
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17.04.2008 20:41 Uhr von javaSc
 
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Feine Sache

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