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Altbundespräsident Roman Herzog geht mit der Bundesregierung hart ins Gericht

Roman Herzog kritisiert in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung die große Koalition: "Wenn ich mir das aktuelle Personal anschaue, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll." In Deutschland gäbe es einfach keinen Politiker mit Charisma mehr.

Das erkläre auch warum die Deutschen Reformmüde geworden seien. Der einzige Weg, um wieder die Bereitschaft für Reformen zu wecken, sei für Herzog eine Senkung von Abgaben und Steuern. Damit würden auch die Löhne steigen, die seit zehn Jahren durch die wachsende Inflation auf der Stelle ständen.

Auch die mangelnde Aufklärung der Bürger bei Reformen in den letzten Jahren macht Herzog dafür verantwortlich: "Vor allem sagt die Politik viel zu selten, wohin es geht und wie weit." Vor diesem Hintergrund sei es nicht verwunderlich, dass die Linksparteien immer mehr Zuspruch finden würde.


WebReporter: badboyoli
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Gericht, Bundesregierung, Roman
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2008 10:17 Uhr von usambara
 
+3 | -2
 
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mangelnde Aufklärung? für "Reformen"?
Ich nenne es einfach einen Griff in die Hosentaschen des normalen Bürgers, während sich die Oberschicht weiter
schamlos bereichert.
Dafür brauche ich keine Hochglanzpapier-Werbung.
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15.04.2008 11:06 Uhr von Max59
 
+1 | -0
 
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Die Geister die er rief War es nicht R.Herzog der sagte:" Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen !"
Er scheint nicht zu begreifen das dieser Ruck mit der Formierung
der Linken in vollen Gange ist.
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15.04.2008 14:12 Uhr von artefaktum
 
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Ach Herr Herzog, das ist aber auch ärgerlich da baut man seit über zehn Jahren diese Republik in dem Sinne um, dass immer weniger immer mehr und immer mehr immer weniger haben, und es geht ihnen immer noch nicht schnell genug.

Vor ein paar hundert Jahren (bevor es Demokratien gab) war das noch bedeutend einfacher: Da lag die Politik nur in den Händen derjenigen, die Geld und Macht hatten. Das dumme Fußvolk hatte nicht über Politik zu entscheiden.

Dann kam diese ärgerliche historische Entwicklung (Demokratie genannt) in der jeder Mensch (egal ob reich oder arm) eine politische Stimme bekam. Seitdem kann man nur noch versuchen, die Menschen gegen ihre eigenen Interessen für dumm zu verkaufen.

Früher war ja bekanntlich alles besser ...
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15.04.2008 16:08 Uhr von vst
 
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wo der mann recht hat: hat er recht

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