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Osnabrück: Kündigungsgrund Hautfarbe - Frau ließ sich Kündigung diktieren

In Osnabrück wurde der 34-jährigen alleinerziehenden afrodeutschen Natasha K. die Wohnung gekündigt, weil anderen Mietern des Hauses ihre Hautfarbe und ihre persönliche Situation missfällt (sn berichtete). Ihre schriftliche Kündigung hat jedoch nicht der 86-jährige Vermieter geschrieben.

Der Mann sprach K. die Kündigung mündlich aus., der Hinweis auf ihre Hautfarbe kam erst nach einer Nachfrage ihrerseits. Eine schriftliche Kündigung bekam sie vorerst nicht. Diese hat sie nun zwar bekommen, jedoch wurde das Dokument in ihrer Handschrift verfasst und vom Vermieter unterschrieben.

Dies ist nun der Streitpunkt. K. sagt, sie habe sich das Schreiben diktieren lassen. Der Anwalt des Vermieters äußert jedoch, sein Mandant habe sich nicht mit dem Inhalt auseinandergesetzt. K. fordert vom Vermieter und einer Hausbewohnerin jeweils 10.000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld.


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WebReporter: sluebbers
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Kündigung, Osnabrück, Hautfarbe
Quelle: www.neue-oz.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2008 08:44 Uhr von sluebbers
 
+0 | -0
 
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dieser fall ist recht bizarr. ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein vermieter so dumm ist, diesen kündigungsgrund schriftlich zu übermitteln. möglich ist es natürlich. für interessierte sei die quelle empfohlen, dort stehen noch einige hintergründe.
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15.04.2008 10:20 Uhr von menschenhasser
 
+24 | -12
 
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zum: glück war das keine türkische mitbürgerin, sonst wäre hier die hölle los und die türkischen medien hätten für nen halbes jahr material.
ich hoffe jetzt wo es wirklich mal nen ernsthaften grund für kritik gibt tritt mal ein politiker oder die presse für diese frau ein.
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15.04.2008 10:24 Uhr von Elvy
 
+3 | -19
 
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15.04.2008 10:26 Uhr von Elvy
 
+10 | -16
 
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Menschenhasser: Da geht kein Politiker dran, denn es gibt keine Lobby a la Zentralrat der Juden. Von daher werden Frau Kelly und ihre Anwältin ihre eigene Lobby werden müssen.
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15.04.2008 10:40 Uhr von Silon
 
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hmm: schon ziemlich bizarr das ganze
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15.04.2008 10:56 Uhr von Heison
 
+27 | -4
 
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Vorsicht Opferrolle: Bei solchen Geschichten stellt sich oft im nachhinein raus, dass die Umstände anders waren. Das soll nicht heißen, dass es in diesem Fall so sein muss, Tatsache ist aber, dass man in Deutschland mit den Vorwürfen des Rassismus schnell Aufmerksamkeit und Vorverurteilungen erreicht.

Ich persönlich vermute eher, dass die anderen Mieter mit dem Verhalten der Mieterin nicht einverstanden waren. Wie nicht selten in solchen Fällen, schreit derjenige dann "Rassismus", um seine Hautfarbe als Gegenmittel zur Verschleierung eigener persönlich Defizite einzusetzen. Die üblichen medialen Reflexe in Deutschland sind ja hinreichend bekannt.

Im Übrigen wäre es für einen Vermieter schädlich, einem Mieter zu kündigen, der sich tadellos verhält (Zeit, Aufwand, evtl. Rechtsstreitigkeiten). Solche Fälle wie oben beschrieben werden, selbst wenn sie wahr sind, daher die absolute Ausnahme sein.

Fazit: Das Gericht soll die Wahrheit klären und das "in dubio pro reo" beachten.
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15.04.2008 11:03 Uhr von StYxXx
 
+5 | -1
 
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Absurd: Kündigungen müssen begründet werden. Und sowas ist mit Sicherheit kein Kündigungsgrund. Auch allgemein irgendwelche Lebensumstände nicht. Anders wäre es, wenn die Nachbarn nachweislich gestört würden durch irgendetwas (Hautfarbe gilt da wohl kaum) und vorher abgemahnt wurde. Und dann müssen Kündigungen schriftlich sein. Wer das geschrieben hat, ist wahrscheinlich egal, wenn er es signiert hat. Aber je nachdem, was da steht kann es total angefochten werden. Komische Sache. Komischer Vermieter.
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15.04.2008 11:09 Uhr von Elvy
 
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Heison: Das ist richtig, aber sie bekam sogar schriftlich ... ;-()
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15.04.2008 11:35 Uhr von Nordwin
 
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@ Elvy: ja laut ihrer aussage bekam sie es diktiert. Daher ist nicht wirklich sicher (zummindest in meinen augen) das das wirklich DER grund war. Jedoch kann man wohl (sofern man das nicht Live miterlebt hat) auch nicht sagen das das eben nicht der grund war.


Daher klärung des Falles. Sollte es wirklich so sein das Kündigungsgrund Hautfarbe stimmt dann sollte Schadensersatz und so auf jeden fall sein, denke wenn sich da wirklich mehrere Mieter wegen ihrer Hautfarbe beschwert haben dann wird sich auch ein Mieter (Idiot?) finden der darauf auch noch stolz ist.

und wenn das nicht der fall war, tja pech für frau k.


aber nur so als frage: Warum unterschreibt er etwas ohne es durchzulesen?
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15.04.2008 12:00 Uhr von Elvy
 
+1 | -5
 
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Der Punkt ist, sie hat es schriftlich!
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15.04.2008 12:22 Uhr von One of three
 
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@ Elvy: Yepp - in IHRER Handschrift ...

Ein Schelm wer böses denkt ...

Mal abwarten was da wirklich gelaufen ist.
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15.04.2008 12:43 Uhr von arisolas
 
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der text ja: aber der vermieter hat mit 100% er sicherheit seine unterschrift darauf abgegeben und somit ist es dennoch fakt^^

er hat seine unterschrift gegeben, also war das für ihn soweit ok.
wer nicht liest is selber schuld, wer etwas einfach unterschreibt ohne zu lesen ist ein idiot und "dummheit schützt vor strafe nicht" oder wie war das sprichwort nochmal?^^
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15.04.2008 13:09 Uhr von JB1007
 
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@falke22: Als ich 86jähriger Vermieter las, kam mir sowas auch sofort in den Sinn. Sieht schwer nach Abzocke aus.
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15.04.2008 13:09 Uhr von memo81
 
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@Menschenhasser: Zum Glück ist das nicht in der Türkei passiert, sonst wäre HIER auf SN die Hölle los, dann glauben es die Menschen hier ziemlich gerne und hinterfragen die Situation nicht, oder finden es gar "bizarr" wie es hier einige so schön ausdrücken....

Seit 3 Stunden ist die News drin, über 3500 Visits und gerade mal 11 Kommentare, das sagt schon einiges...
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15.04.2008 13:33 Uhr von bytskipper
 
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Auch eine Art und Weise wohnen zu bleiben und noch Geld obendrein zu bekommen.
Für mich sieht das auch sehr nach Abzocke aus.
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15.04.2008 15:16 Uhr von JB1007
 
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@Izzo: "Im Zweifel, für den Angeklagten"...

Sag ich doch, der Vermieter ist ja Angeklagt ...

Ich hab keine Ahnung wie es wirklich war, wie denn auch. Es ist aber doch ein sehr merkwürdiger Vorgang.

Sollte der Vermieter noch geistig fit sein, so würde er das mit der Hautfarbe sicher nicht in die Kündigung schreiben lassen. Unabhängig davon, ob er so denkt oder nicht.
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15.04.2008 15:56 Uhr von sluebbers
 
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ich werde die sache mal im auge behalten...
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15.04.2008 16:54 Uhr von Konservativer
 
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Afrodeutsche? So etwas gibt es nicht. Ich bin kein Nazi aber eine Nation zeichnet sich eben auch durch die Hautfarbe aus (und natürlich Kultur, Sprache)
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15.04.2008 17:08 Uhr von JB1007
 
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@Konservativer: Der Ausdruck "Afrodeutsche" ist wirklich seltsam. Aber ansonsten muss ich widersprechen.
Es ist völlig egal für eine Nation, welcher Hautfarbe die Bürger sind, oder welche Vorfahren sie mal hatten.

Wichtig ist nur, dass die Kultur und die Sprache des Landes, in dem ich leben möchte, respektiert werden. Eine Nation zeichnet sich dadurch aus, was Ihre Bürger tun, und nicht wie sie aussehen.
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15.04.2008 17:40 Uhr von JB1007
 
+1 | -2
 
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@Gideon: Hab ich nicht, aber mir ist kein besserer Ausdruck für die Mitglieder einer Nation eingefallen. Aber Mister Schlauberger wird mich ja gleich aufklären.

Oder sind das vieleicht die gefürchteten Nationalisten ;-)
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15.04.2008 17:48 Uhr von Konservativer
 
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In Deutschland ist: der übertriebenen Antirassismus bereits zum Problem geworden.
Beleidigt man einen Ausländer (nicht weil er einer ist) ist man sofort ein Nazi und kann vor Gericht mit schlimmen Strafen rechnen. Prügelt man sich in der Disko mit einem Türken ist der Fall hier sofort klar: Rassismus. Von diesem Denken müssen wir wegkommen, ich denke grade der der Rassismus diagnostiziert ist der wahre Rassist weil er Unterschiede zwischen den Menschen sieht.
Hitler und co sind schon lange her und keiner aus der heutigen Generation hat Juden vergast oder ähnliches. Selbst in unserem Vorbildstaat Amerika ist man sehr viel rassistischer (Juden und Schwarze haben dort immer noch gehörige Probleme in Beruf und Gesellschaft)
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15.04.2008 17:57 Uhr von chitah
 
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Leider kann man mit der Rassismuskeule schnell über eigene Unzulänglichkeiten hinwegtäuschen und jegliche Diskussion überflüssig machen.

Allerdings ist der Rassismus auch wirklich vorhanden und daher sollte man ohne Kenntnis der wirklichen Umstände vorsichtig mit einer Verurteilung sein.
Das wirklich Traurige an dieser News ist doch die Tatsache das es wirklich so geschehen sein könnte.
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15.04.2008 21:17 Uhr von stephanB1978
 
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afrodeutscher: bedeutet eigentlich nichts anderes als der begriff afroamerikaner.

ich selbst vermute mal das die hautfare weniger der grund war, sondern eher der umstand das sie alleinerziehend ist. es gibt einge zeitgenossen die in dem fall meinen die moralkeule mit sehr fragwuerdigen argumenten zu schwingen. moeglich das in dem zusammenhang einige "rassistische saetze" gefallen sind, da auch eine ehemalige nachbarin aus dem selben grund verklagt wird.

irgendwie erinnert mich das ganze an andere faelle, wo es primaer nicht um rassismus ging. sondern um "normale" streitigkeiten und konflikte.
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16.04.2008 14:50 Uhr von MinimalMyAss
 
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"Konservativer" ist wohl ein Euphemismus. >So etwas gibt es nicht. Ich bin kein Nazi aber eine Nation >zeichnet sich eben auch durch die Hautfarbe aus (und >natürlich Kultur, Sprache)

Soso. Genau die gleiche Ansicht vertritt Hitler in "Mein Kampf". Deinen Ansichten nach kann nur jemand, der den Nürnberger Rassekriterien entspricht, Deutscher sein.

Was ist mit Lewis Hamilton? Kein Engländer?
Muhammad Ali? Kein Amerikaner?
Alexandre Dumas? Kein Franzose?

Wer anfängt, rassische Kriterien an eine Volksmitgliedschaft anzulegen, ist ganz schnell bei Ariernachweis und Rassekriterien, denn eine schwammige Abgrenzung gibt es nicht, entweder oder.

Jemand, der behauptet eine Frau mit Deutschem Veter und afrikanischer Mutter (oder umgekehrt), der hier aufgewachsen ist und Deutscher Leitkultur und Sprache genossen hat, sei kein Deutscher - ist nicht besser als der örtliche NPD-Nazi und argumentiert genauso wie damals die NSDAP.

LG
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16.04.2008 14:52 Uhr von MinimalMyAss
 
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Ach ja "So etwas gibt es nicht"

Stimmt übrigens. Sie ist Deutsche.

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