15.04.08 09:42 Uhr
 1.315
 

Insolvenz der Krankenkasse geht auf Kosten der Beitragszahler

Ein neues Gesetz in der Gesundheitsreform soll die Bundesländer bei einer Krankenkassen-Pleite vor dem finanziellen Fiasko schützen.

Durch das am 01.01.2009 inkrafttretende Gesetz werden vor allem Haftungsrisiken von zehn Milliarden Euro Pensionsverpflichtungen übernommen.

Das Gesetz soll dann in Kraft treten, wenn im Voraus Schwesterkassen und alle übrigen Kassenarten in finanzieller Not stecken. Somit ist die Kassenpatientengemeinschaft als neuer Haftungsträger in der Pflicht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Mr Boese
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kosten, Krank, Insolvenz, Krankenkasse, Beitrag
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Deutsches Stromnetz zu schlecht für E-Autos
Fernsehen/Radio: Öffentlich rechtliche Anstalten planen Erhöhung des Beitrages
Gaspreise in Deutschland auf dem niedrigsten Stand seit 2005

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.04.2008 07:30 Uhr von Mr Boese
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Der Fall das alle Pleite sind, wird wohl doch eher selten eintreten. Trotz alldem macht es sich die Bundesregierung einfach Bürger als Geldschweine einzuspannen.
Kommentar ansehen
15.04.2008 10:16 Uhr von coolzero.v65
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@mcinternet: ich vermute mal, Jampel meint die gesetzliche Krankenkasse in der DDR. Aber auch mir ist es ein Rätsel warum man in D soviele KK benötigt. Man könnte sicherlich ein paar Milliarden sparen ohne diesen enormen Wasserkopf.
Zum Thema: Wiedereinmal beweisst diese Bundesministerin ihre Unfähigkeit. Diese Option gibt den KK quasi das Recht unwirtschaftlich zu Arbeiten. Frei nach dem Motto: Was solls? Der Versicherte muss es sowieso bezahlen wenn es schiefgeht. Ist nach dem selben Muster gestrickt wie die aktuellen Bankenpleiten.

MFG
Kommentar ansehen
15.04.2008 10:24 Uhr von Mr Boese
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@coolzero.v65: ööhm.. glaube da liegt ein missverständnis vor, die Bundesministerin ist eigentlich dagegen. Zitat aus der Quelle: "Stoppen Sie den Fonds, suchen Sie eine bessere Lösung für die Patienten."
Kommentar ansehen
15.04.2008 10:27 Uhr von vostei
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
naja - Konkurrenz belebt halt auch das Geschäft: normalerweise - aber was ist schon noch normal bei uns?

Die AOK zB - braucht die für jedes Bundesland einen Vorstand?

Zur Abzocke (neues Insolvenzrecht) der "Kunden": als arbeitnehmender Steuerzahler muss ich also für evtl. Fehler des Managements bei dem Betrieb, wo ich knechte, geradestehen, sowie Fehler des Managments bei GKKs für die ich zwangsweise zahle, ebenso für die Finanzkrise jenseits des Atlantiks (Milliardestützen für die Zocker bei den LBs aus Steuergeldern), die Unwägbarkeiten des Marktes allgemein, sowie für die Tatsache, dass nicht nur ich, sondern auch andere krank werden können oder es sind - so wie die ganze Systematik....

*heiter bleiben*
Kommentar ansehen
15.04.2008 12:26 Uhr von arielmaamo
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
die Vorstände: der gesetzlichen Krankenkassen bekommen ja sehr hohe Gehälter. Wenn sie nicht wirtschaften können und ihre Kasse in die Insolvenz treiben lassen, dann sollen die auch mit ihrem Privatvermögen haften. Sonst sind die hohen Gehälter für solche "Nieten" auch nicht gerechtfertigt.
Kommentar ansehen
15.04.2008 15:15 Uhr von Lizzz
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
hmm: krankenkassenbeiträger
praxisgebühr
rezeptgebühr
attestgebühr
krankenhausgebühr

ja doch, ich muss sagen, ich tu alles damit die krankenkassen nicht pleite gehen ^^

>_< selbst zum arzt gehen ist tierisch teuer... wehe den armen leuten die mal wirklich krank sind
Kommentar ansehen
15.04.2008 16:50 Uhr von vst
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
was? die gesundheitsministerin ist dagegen?

hat die den unsinn nicht erfunden?
Kommentar ansehen
15.04.2008 19:02 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@arielmaamo: -- "die Vorstände der gesetzlichen Krankenkassen bekommen ja sehr hohe Gehälter."

So weit ich weiß, sind diese Gehälter bei den meisten GKV noch relativ moderat (2003: 60´ bis 200´ € / Jahr, im Gros < 150´). Bei den Privaten sieht es da schon anders aus, das geht da locker bis 300´ €.
Kommentar ansehen
16.04.2008 10:31 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@19Boxer42: Klar wäre Einsparpotential vorhanden, und wie kostensparend eine Verwaltung arbeiten kann, zeigt die Gesetzliche Rentenversicherung. (Die sich aber gerade selbst durch Werbung für die Privaten das Grab weiter schaufelt - der Vorstand der GRV hat´s leider mit den privaten Versicherungen! Korruption? Vermutlich...)

Problem ist tatsächlich eher die Trennung von GKV und PKV: Wärend letztere sich die "Rosinen" rauspicken dürfen, gehen diese den GKVen als Beitragszahler verloren. Die AOK ist dabei übrigens die Hauptleidtragende. Sollten die PKVen jemals ähnlichen Verpflichtungen unterliegen, wie die GKVen, wären diese noch deutlich teurer!

Die Lösung wäre wohl tatsächlich, diese Spaltung (zumindest rechtlich und abrechnungstechnisch) aufzuheben, oder evtl. sogar eine Einheitskasse, ähnlich der GRV, zu installieren, wie dies in den meisten anderen Ländern mit öffentlichem Gesundheitssystem auch gehandhabt wird. Der neue Basistarif der Privaten reicht da als Ausgleich bei weitem nicht aus. Die Privaten könnten dann noch immer Zusatzversicherungen anbieten, die Grundversorgung wäre jedoch einheitlich gegeben. Allerdings müssten sie dabei auf viele Milliarden Euro verzichten, und diese Motivation wird eine weise und gerechte Gesundheitspolitik zu verhindern wissen.
Kommentar ansehen
16.04.2008 12:44 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
und wieder: was auf die kleinen abgewälzt.....die sollen mit ihren gesetzen einfach tot umfallen
Kommentar ansehen
21.04.2008 14:47 Uhr von fail
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Blub: Die gehen schon nicht pleite ;-)

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Terrorismus und Islam hängen zusammen
Deutsches Stromnetz zu schlecht für E-Autos
Fernsehen/Radio: Öffentlich rechtliche Anstalten planen Erhöhung des Beitrages


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?