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Kalifornien: Erdbeben mit Mindeststärke von 6,7 innerhalb der nächsten 30 Jahre

Laut einer Studie der US-Behörde Geological Survey und dem südkalifornischen Erdbebenzentrum, wird innerhalb der nächsten 30 Jahre mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Erdbeben mit der Mindeststärke von 6,7 Kalifornien erschüttern.

Zudem liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Beben der Stärke 7,5 und höher bei 46 Prozent. Die Vorhersage gehe aus einem neuen Berechnungsmodell hervor, bei dem Daten der Seismologie, Erdbeben-Geologie und Erdvermessung einfließen, so das U.S. Geological Survey.

Die letzten schweren Erdbeben in Kalifornien datieren von 1994 mit der Stärke 6,7, wobei 57 Menschen zu Tode kamen und 1989 mit der Stärke 6,9, bei dem 67 Personen ihr Leben verloren.


WebReporter: guemue
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, 7, Erdbeben, Kalifornien
Quelle: www.amerikawoche.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2008 09:52 Uhr von Lil Checker
 
+3 | -2
 
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Tja das erste Mal, dass ich hoff, dass die Wissenschaft sich Irrt. Wäre fatal, aber leider rebelliert unsere Erde bei den Schweinereien die wir mit ihr anstellen. The Day after Tomorrow lässt grüßen ^^
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15.04.2008 10:09 Uhr von vostei
 
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@ Sir.Locke: der tiefere Sinn liegt daran, eben den Prozess des Vergessens, den du erwähnst zu durchbrechen - wenn längere Zeit nichts oder nur wenig passiert wird Mensch leichtsinnig...

Sie haben sich nunmal darauf eingelassen in einem Hochrisikogebiet sehr dicht zu siedeln, also muss klar sein, dass man entsprechend hoch investieren muss, um einigermaßen damit zurecht zu kommen, ergo: immer wieder dran erinnern.
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15.04.2008 10:42 Uhr von vostei
 
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Sicher ist nur eines: dass nichts gewiss ist. *g*

(Bei der Bewerterei hier sowieso - ich war´s übrigens nicht)

Zum Thema: die beiden letzten großen in L.A. und Kobe haben eines gezeigt - nichts ist perfekt, bautechnischer Natur gesehen. Wenn man darwinistisch rangeht könnte man sogar sagen, dass Kobe von Altlasten bautechnischer Natur befreit wurde - wäre gemein denen gegenüber, die dabei ums Leben kamen.

Was bleibt also? Immer wieder dran erinnern und nach neuesten Erkenntnissen bauen und renovieren - dafür brauchts Forschung und Geld dazu - daher ist diese News eine von vielen zu diesen Zweck.
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15.04.2008 11:10 Uhr von vostei
 
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@gollum und Sir *gg*

naja, wenn mensch eine Verwerfung angräbt und ein tonnenschweres Gebäude hineinstellt, wie neulich in Norwegen, oder alte Bergbaustrecken schlecht oder nicht gesichert werden, wie neulich im Saarland - dann wackelts auch mit menschlichen Zutun...

@Locke:
Man sollte diese Holzbauweise nicht unterschätzen - die Tornadoalley gab es und gibt es schon immer. Diese Art zu bauen ist rel. günstig und lässt sich leichter versichern und auch wieder aufbauen - und selbst da wird reagiert. Die alten gegrabenen Schutzräume, die ohnehin gut funzen, werden durch modulare Fertigbunker ersetzt und die Bauvorschriften für die Verbundhäuser entsprechend angepasst. Bei uns wiederum hat man ja schon gesehen, was mit Festbauten im Falle eines vergleichbaren Twisterchen passiert - sie zerbläst der Unterdruck...

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