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Verdächtiger im Fall Maddie fordert Schadensersatz

Vor beinahe einem Jahr ist Madeleine McCann in Portugal entführt worden. Nun fordert der erste Verdächtige des Falles, Robert Murat, Schadensersatz. Wegen Verleumdung will er elf Zeitungen und den TV-Sender "Sky News" verklagen.

Nach Schätzungen einer Rechtsexpertin könnte der Verdächtige von jedem Medium 200.000 Pfund (umgerechnet fast 250.000 Euro) fordern, also insgesamt 2,5 Millionen Euro.

Der Brite zog damals den Verdacht der Polizei auf sich, indem er sich verklemmt und verdächtig Verhalten hat, jedoch meinte er immer, er sei unschuldig und sollte für die Anderen als "Sündenbock" dastehen.


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WebReporter: _Snake_
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Schaden, Schadensersatz, Verdächtige, Verdächtig, Maddie
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2008 18:53 Uhr von _Snake_
 
+0 | -0
 
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Also meine Meinung ist, so hart sie auch für einige scheint, dass die kleine Madeleine bereits tot ist. Wäre ich persönlich ein Verdächtiger würde ich auch Schadensersatz fordern. Denn um Madeleine wurde ein ganz schön großer Rummel gemacht!
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13.04.2008 19:58 Uhr von high-da
 
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ich hoffe: die medien müssen blechen.

ist schon ne frechheit was die medien sich leisten.
der ruf des kinderschänders/entführers wird immer an ihm haften auch wenn er unschuldig ist.
denke sowieso das die eltern etwas mit dem fall zutun haben,in welchen zusammenhang kann ich zwar nicht sagen aber die eltern sind mir schon verdächtig
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13.04.2008 21:41 Uhr von jsbach
 
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Das wäre schon: ein gerechter Ausgleich. Wenn sie ihn schon so in den Schmutz gezogen haben, dann sollen sie durch die gestiegenen Auflagenzahlen mal ordentlich entschädigen. Hierzuland sind die Medien was Promis angeht, ja nach den Urteilen von Caroline von Monaco etc. auch behutsamer geworden weil sie den Herrn Prinz fürchten, nein nicht den Prügler von Hannover sondern den Medienanwalt in Hamburg. Da musste die Bunte auch so ~ 200 Tds. Euro abdrücken.
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13.04.2008 23:07 Uhr von pippin
 
+2 | -0
 
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Das wäre nur gerecht: Allem Anschein nach wurde der Mann ja zu Unrecht verdächtigt, also würde ich mal davon ausgehen, dass ihm entsprechend Schadenersatz zustehen dürfte.

Und das Geld dürfte er auch gut gebrauchen können, um sich ein neues Leben aufzubauen.
Den "Ruf" als vermeintlicher Entführer/Mörder eines Kindes, den wird man so schnell nicht los.

Ein Bekannter wurde mal denunziert, dass er auf seinem Rechner Kinderpornos hätte. Da wurde dann vor den Augen sämtlicher Nachbarn ohne große Umschweife die komplette Elektronik aus dem Haus geschleppt.
Als sich dann bei der Polizei rausstellte, dass auf dem Rechner nichts illegales (selbst sein Windows war legal gekauft!) zu finden war, hat er seinen Rechner mit einem lapidaren "Wir tun nur unsere Pflicht!" zurückgekriegt.
Aber einige Nachbarn schauen ihn heute noch nicht wieder mit dem Arsch an, weil er ja der ist, dessen Rechner wegen Kinderpornos eingezogen wurde.
Inzwischen ist er mit seiner Familie umgezogen, weil selbst sein Sohn dumm angemacht wurde.

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