13.04.08 14:48 Uhr
 929
 

Bayern: Katholische Kirche übt Kritik am Fackellauf für Olympische Spiele

Auf der Vollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern nahm der Augsburger Domkapitular, Bertram Meier, in Amberg den Fackellauf zur Olympiade in China zum Anlass, diesen zu kritisieren.

Der geistliche Beauftragte des Landeskomitees Meier: "Sport ist mutiert in Religion" und ergänzte, der Fackellauf würde zu "pseudoliturgischen Feiern" inszeniert. Der Mensch würde wie bereits in der Antike Brot und Spiele brauchen, wenn im die Religion versagt bliebe.

Auch der Sportbeauftragte der katholischen Kirche in der BRD, Sportpfarrer Hans-Georg Schütt, äußerte sich auf einem Kongress in Augsburg. Die Sportler wären "keine Leistungsmaschinen" und auch die Aktiven hätten ethisches Interesse, "auch mit christlichem Hintergrund".


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Spiel, Bayern, Bayer, Kritik, Kirche, Olymp, Olympische Spiele, Katholisch
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Olympische Spiele nun doch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen
Olympische Spiele: Terrorwarnstufe in Brasilien erhöht
Eisschnellläuferin Claudia Pechstein: "Ich will laufen, bis ich 50 bin"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.04.2008 13:20 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich bin mal gespannt, wie die sportlichen Fachverbände auf diese teilweise gewagten Aussagen dieser offiziellen Vertreter der katholische Kirche reagieren werden.
Kommentar ansehen
13.04.2008 15:07 Uhr von BigMad
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Autor: Wie sie reagieren?

Der deutsche Verband wird vielleicht Protest erheben, aber der Regierung in China wird das vollkommen egal sein.

Leider!
Kommentar ansehen
13.04.2008 16:04 Uhr von quansuey
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Den Fackellauf zu den: Olympischen Spielen gibt es seit 1936. Die Nazis hatten den damals eingeführt. Die katholiken hätten doch auch damals oder zu den daruaffolgenden Spielen protestieren können. Aber was sind schon 72 Jahre für die Kirche!
Kommentar ansehen
13.04.2008 17:22 Uhr von Tzimisce
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
Euch kann man es eh nicht recht machen: Hält sich die Kirche raus, dann ist es falsch.
Mischt sie sich ein, passt es euch auch nicht.
Kommentar ansehen
13.04.2008 18:32 Uhr von Tzimisce
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
also Die heutigen Deutschen (zumindest der Großteil) hat auch keine Mitschuld an der NS-Zeit, welche sogar um einiges kürzer her ist als die Inquisition.
Willst einem 15jährigen diese Vergangenheit vorwerfen?
Der Kirche wirfst du ja immerhin auch Dinge vor, die teilweise vor zig hundert Jahren verübt wurden.

Wie schon angedeutet:
Einerseits meckern wenn die Kirche bei gewissen Dingen schweigt, andererseits meckern wenn sie sich im Hier und Jetzt zu Vorfällen äußert.
Kommentar ansehen
13.04.2008 19:19 Uhr von Noseman
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Die kath. Kirche schwieg aber nicht nur: Sie hat bis heute nicht auf angemessene Art und Weise entschuldigt und ihre Fehler eingestanden.

Die "mea culpa" des vorigen Papstes war jedenfalls ein Witz; inhaltlich war das nur "aber schwarze Schafe gibt es überall", und in der dazugehörigen Predigt wurde dann sogar der u.a. der Atheismus als "ein Übel dieser Welt" gebrandmarkt, also gleich wieder Frontalangriff.

obendrein tut die Krche heute noch so, als sei sie Opfer und Gegner der NS gewesen, was nicht stimmmt: an der Flucht vieler Naszis 1945 half sie ganz bewußt mit, denn sie hat ja auch durch das heute noch gültige Konkordat mit Hitler prima profitiert.

vgl. :
http://ibka.org/...
http://ibka.org/...
Kommentar ansehen
13.04.2008 21:14 Uhr von CyG_Warrior
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ Aguirre, Zorn Gottes und alle anderen: "was hat das mit recht machen oder nicht recht machen zu tun, wenn man dunkle Wahrheiten beim Namen nennt? Und die Kirche hat so manche dunkle Vergangenheit hinter sich. Eine Blutspur die sich bis ins finstere Mittelalter reinzieht. Ich sage nur: Inquisition = über 1.000.000 unschuldige Menschen auf Scheiterhaufen verbrannt im Namen des Herrn. [...]"

Da sollte man aber auch den 30-jährigen Krieg nicht vergessen, der ja auch nichts anderes als ein "Glaubenskrieg" war und mehr Tote forderte (relativ zur damaligen Bevölkerungszahl der involvierten Staaten, allein im damaligen dt. Reich 2-3 Mio.) als jeder andere Krieg, der jemals auf dieser Erde geführt wurde.

Zur News:
Den Fackel(Spießruten)lauf jetzt auf religiöser Ebene anzugreifen, ist in meien Augen Trittbrettfahren auf unterster Ebene!
Und wieder einmal drückt sich die Katholische Kirche vor einer politischen Stellungsnahme in Richtung eines diktatorischen Regimes und schiebt religiöse Themen vor.
Gleichzeitig werden den Sportlern scheinbar (auch) religiöse Gründe für die hier und da geäußerte Kritik an Chinas Regierung und deren Handlungen "in den Mund gelegt".
Stimmenfang auf Kosten Tibets und der Sportler, die den Mund aufmachen...nichts anderes ist das.
Kommentar ansehen
13.04.2008 21:27 Uhr von Mrdeephouse
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Wer hat was gesagt? ach so die katholische Kirche in Bayern. Also nix, was irgendein Einfluss hat. Im übrigen kann doch jeder seine Meinung kundtun! Nur: Wen interessiert es denn ?
Kommentar ansehen
13.04.2008 21:50 Uhr von E-Woman
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Den ganzen Lärm um: diesen Fackellauf finde ich, wird schon übertrieben. Aber als Ersatz für die Kirche, als pseudoliturgische Feiern dies anzusehen, find ich schon übertrieben.
Erst mal sehen was aus Tibet wird…
Kommentar ansehen
14.04.2008 07:19 Uhr von Begosch.xy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
kirche, klappe halten, ab ins kloster und tür zu. wenn ich schon diesen satz lese: "Der Mensch würde wie bereits in der Antike Brot und Spiele brauchen, wenn im die Religion versagt bliebe."

brot und spiele machen spaß, religion nicht, die verbietet doch alles.

außerdem... was geht das die kirche an? seit wann interessiert die sich für sport?
Kommentar ansehen
14.04.2008 20:08 Uhr von CyG_Warrior
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Hatte ich vergessen: "Der Mensch würde wie bereits in der Antike Brot und Spiele brauchen, wenn ihm die Religion versagt bliebe."

Wie kommen die denn darauf, dass die in der Antike keine Religion gehabt hätten?
Damals wurden jedenfalls von viel mehr Menschen (prozentual gesehen) die diversen Götter angebetet.
Ok, die kath. Kirche gab´s damals noch nicht...aber was können denn die andergläubigen zu der Zeit dafür?

Ach ja, ich vergaß:
Es gibt ja nur EINEN wahren Glauben und auch nur EINE wahrhaftige Kirche...glauben die Kathooligans wenigstens.
Kommentar ansehen
16.04.2008 16:20 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
die kirche: wieder...goldig wie sie sich trollen und versuchen erfolgreichere institutionen in den schmutz zu ziehen.....die kirche ist maßgeblich am moralischen verfall der welt beteiligt...scheinheiliges pack

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Olympische Spiele nun doch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen
Olympische Spiele: Terrorwarnstufe in Brasilien erhöht
Eisschnellläuferin Claudia Pechstein: "Ich will laufen, bis ich 50 bin"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?