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Thüringen: Umweltskandal beim Bau eines Eisenbahntunnels jetzt Thema im Landtag (Update)

Bauarbeiter haben beim Bau der ICE-Trasse von Erfurt nach Nürnberg in Süd-Thüringen eine mehrere Millionen Jahre alte Tropfsteinhöhle entdeckten und schütteten sie diese mit 500 Kubikmeter Beton teilweise zu.

Da beim Fund dieses Naturschatzes keine Behörden informiert wurden, führte dies zur Anzeige durch den BUND. "Wir können es uns nicht leisten, Millionen Jahre alte Naturschätze einfach zu zerstören", sagte BUND-Chef Vogel dazu. Er sagte auch, dass es dort noch weitere Höhlen gäbe.

Da der Skandal erst jetzt richtig aufgedeckt wurde, setzte Umweltpolitiker Thilo Kummer das Thema auf die Tagesordnung des Umweltausschusses im Landtag.


WebReporter: Chriz82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Umwelt, Bau, Thüringen, Thema, Landtag, Eisen, Eisenbahn
Quelle: www.thueringer-allgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2008 18:54 Uhr von Raptor667
 
+3 | -1
 
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also rein theoretisch gesehen kann man der Baufirma keinen vorwurf machen...jede verzögerung kostet ein haufen geld...verantwortlich gemacht werden muss die Bahn...die den ganzen unfug erst mal plant anstatt mal das alte marode netz erstmal instand zu setzen...zwischen Karlsruhe und Wiesenburg in Frankreich können die Züge teilweise nur 40km/h fahren weil die schienen so alt sind...aber ne da wird lieber ne neue Trasse gebaut durch eins der schönsten Landschaften in Deutschland...immer weiter so liebe Bahn...
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12.04.2008 19:21 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
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So wie ich das gehört habe wollten die Bauarbeiter einfach ein Loch zuschütten. Als da immer mehr Beton verschwand wurde dann das Loch vergrößert und die Höhle entdeckt. Einen Vorwurf machen kann man da eher dem zuständigen Politiker machen, der den Fall an die Verkehsbehörden weitergeschoben hat, ohne Naturschutzbeauftragte zu informieren.

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