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USA: Ehrlicher Bürger gab 140.000-Dollar-Fund zurück - 2.000 Dollar Finderlohn

Ein ehrlicher Mann entdeckte auf einer Autobahn bei Los Angeles ein Paket mit 140.000 Dollar Inhalt. Der Fahrer eines Werttransporters hatte das Geldpaket kurzzeitig auf dem Dach des Fahrzeugs abgelegt und war dann losgefahren.

Wie der 40-jährige Finder des verlorenen Paketes später erzählte, sei er im ersten Moment über seinen Reichtum erfreut gewesen. Doch dann zweifelte er an dem Behalten des Geldes. Eine innere Stimme ermahnte ihn, dass ihm das Geld nicht gehöre.

Der "Los Angeles Times" hatte der selbst verschuldete Finder über die Reaktion seiner Mutter berichtet, die von den 2.000 Dollar Finderlohn ziemlich enttäuscht war. Normalerweise hätten sich zehn Prozent, also 14.000 Dollar Prämie, für die Ehrlichkeit gehört.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Dollar, Bürger, Fund, Finder, Finderlohn
Quelle: www.oe24.at

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2008 16:40 Uhr von Bokaj
 
+24 | -1
 
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Also, ich finde den Finderlohn auch sehr niedrig. Werden noch mehr ehrliche Finder so enttäuscht, wird es bald keine ehrlichen Finder mehr geben.
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12.04.2008 16:42 Uhr von Jorka
 
+19 | -0
 
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Ist: bei maximal 10% Finderlohn, wirklich sehr geizig.
Auf der anderen Seite immer noch besser als wenn er gar nichts bekommen hätte.
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12.04.2008 16:44 Uhr von Bokaj
 
+14 | -1
 
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immerhin: Aber einen schönen Urlaub kann er von dem Geld schon machen. :-))
Besser als gar nichts und ein ruhiges Gewissen :-)
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12.04.2008 16:48 Uhr von anx
 
+20 | -0
 
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Naja: Schlussendlich geben solch ehrliche Finder das Geld viel eher aus Prinzip, ihres Gewissens wegen und ihrer "inneren Stimme" wieder zurück, da dürfte für sie die Höhe des Finderlohnes ganz klar zweitrangig sein.

Respekt an den Finder. Ich bin bei solchen Meldungen immer wieder erstaunt, dass es in unserer Zeit offensichtlich immer noch viele solch ehrliche Leute gibt.

Ich selbst würde das Geld sofort einstecken, wenn auch mit leicht schlechtem Gewissen.
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12.04.2008 16:48 Uhr von Marcus79
 
+23 | -6
 
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mal hand aufs herz...

...wer von euch wuerde wenn er sowas finden wuerde den anstand haben und es melden ??

Ich glaube das ich es nicht zurückgeben wuerde..

nun koennt ihr minuspunkte verteilen :)

ISCH MIR EH EGAL !! :)

schenen tach noch
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12.04.2008 18:45 Uhr von Stasipferdchen
 
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Ich würds zurückgeben. Und bevor ihr kommt und mir nicht glauben wollt: Die Bank würd schon fragen, woher das Geld kommt, wenn ich es einzahlen will. Außerdem wüsst ich nicht, wo ich die 140k in der Steuererklärung unterbringen sollte.
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12.04.2008 18:56 Uhr von Lawelyan
 
+4 | -1
 
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wenn man es ehrlich sieht 140.000 Dollar...
Jemand dem der Verlust wirklich schmerzen würde, verliert sowas nicht auf nem Autobahnrastplatz...

Und wenn es jemanden nicht wirklich weh tut (versichert oder ähnliches) und mir so richtig gut tut, warum sollte ich dann ein schlechtes gewissen haben ?

bei 5.000 würde ich es schon zurückgeben, aber 140.000 ?

und was die Steuer angeht, wenn man das Geld Bar hat, wird man es schon ausgeben können, ohne das es der Steuer auffällt... wobei es in den USA eh noch ein wenig anders läuft da muss man nicht Zwangsläufig angeben woher das Geld kommt :P

Ich hättes es ganz klar behalten, Banken sind eh Verbrecher und einem Verbrecher was Vorenthalten, würde meine Gewissen nicht ein Stück belasten :P
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12.04.2008 21:13 Uhr von Savaric
 
+3 | -0
 
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@Marcus79: Ich persönlich könnte es nicht behalten, ich bin einfach so erzogen worden. Aber ich kann jeden, der das Geld behalten würde, voll und ganz verstehen.
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13.04.2008 01:01 Uhr von evilboy
 
+0 | -0
 
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Terrorstorm: Du spielst auf BGHZ 101, 186 an? ;-)
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13.04.2008 02:54 Uhr von Savaric
 
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@Terrorstorm: Für mich spielt es eine Rolle;)

Ich bin so großgeworden, ich kann einfach nichts behalten, was mir nicht zusteht. Es waren keine $140.000 aber immerhin auch 17.000€, ´ne stolze Summe wenn man bedenkt, dass ich von rund 100€ weniger als Hartz IV im Monat lebe. Naja, was soll´s, hab nach einem Jahr jetzt endlich ´ne Ausbildungsstelle ab Herbst gefunden, nachdem ich das Studium aus Finanzgründen abbrechen musste.

Ich hab ja gesagt, ich versteh jeden, der es behält. Ich war auch sehr verlockt. Aber mein Hirn blockiert da irgendwie.
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13.04.2008 08:55 Uhr von Bokaj
 
+1 | -0
 
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Ehrlich ist besser: denn wer kann wirklich entscheiden, ob der Verlierer das Geldverschmerzen kann oder nicht. Jeder möchte das, was er verloren hat auch wiederbekommen, deswegen sollte auch jeder das gefundene zurückgeben.

Gerade wenn Papiere den Besitzer indentifizieren können oder es große Summen sind.

Unehrliche Finder sind Diebe.
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13.04.2008 09:39 Uhr von xlibellexx
 
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das ist ja Gemein schade das der Mann , wenn er schon die 140. Tausend abgibt , hätte ich Ihm geraten vorweg die 14. einzukassieren ....der Arme ehrliche ...ein anderer hätte es wohlmöglich behalten ...dem Verlierer Wünsche ich mal eine schöne Portion Herz/Verstand ...einem so ehrlichen Menschen mit 2000 abzuservieren ...wer so geizig ist wird noch bestimmt wieder etwas Verlieren ,(Hoffe sehr viel)....dann aber so das er sich gedanken macht,,,, wieso er dieses mal kein guter Ehrlicher Finder vorbei schaut ....
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13.04.2008 10:08 Uhr von waltropicc
 
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Ehrlichkeit wird fast immer bestraft: Meiner Meinung nach ist es ebenfalls zu wenig 2000 Dollar Belohnung zu vergeben...

In dieser Zeit ( vorausgesetzt man ist nicht übermäßig wohlhabend ) kann man wohl auch in den Staaten das Geld gebrauchen..

10% ist bei weitem nicht zu viel, da man ja so gesehen 126000 Dollar wieder zurückbekommt und nicht alles verliert..

Selbst 20% wären im Vergleich zum möglichen Verlust ein *Witz*....

Trotz schlechtem Gefühl hätte ich es vermutlich behalten, denn was habe ich heutzutage von einem *Guten Gewissen* ???? Jedenfalls keine 140000 Dollar...
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13.04.2008 10:59 Uhr von Nervender_Teenager
 
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Immerhin hat er irgendwas bekommen Wenn ich da an den Fall vom Franzosen denke...
http://www.shortnews.de/...

Trotzdem tut er mir irgendwie Leid...
Ich weiß nicht genau was ich getan hätte, aber vielleicht hätte ich es so gemacht wie xlibellex, also vorher mir eine angemessene Summe rausgeholt... aber dann hätte mich wahrscheinlich doch das Gewissen gezwickt...
Womit mal wieder bewiesen wäre, dass Leute ohne Gewissen besser dran sind :(
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13.04.2008 11:57 Uhr von sedy
 
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Ich finde: der Geldtransportfahrer, also der Verantwortliche für den Verlust des Geldes sollte "bestraft" werden. Einer der täglich Millionen von Dollar transportiert sollte so etwas nicht passieren. Der Finder hat ihm sozusagen aus der Patsche geholfen, daher sind 2.000 sehr wenig...
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13.04.2008 12:03 Uhr von Stasipferdchen
 
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zum "Finderlohn schonmal nehmen" fällt mit die Geschichte mit dem geizigen Verlierer ein, der einen Sack Taler verliert und dem ehrlichen Finder 10Taler Belohnung verspricht. Der Beutel wird gefunden, nun behauptet der Verlierer aber um das Geld zu sparen, dass die 10 Taler im Beutel ja schon fehlen, der Finder müsse sie sich also schon genommen haben. Der Finder verneint das und so müssen die beiden zum Richter. Der lässt sich von beiden bestätigen, das sie bei ihrer Meinung bleiben und fällt dann das Urteil: Der Finder soll den Sack nehmen und aufbewahren, bis sich der richtige Verlierer findet, da das schließlich nicht der Beutel des Verlierers sein kann, da müssten ja 10Taler mehr dirn sein. Der Verlierer soll halt weitersuchen, bis sein Beutel gefunden wird.
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13.04.2008 12:38 Uhr von Anomaly92
 
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Ich: hab vor 2 monaten oder so ein iPhone auf der straße gefunde und wollte das auch behalten... hab in der nacht fast garnicht geschlafen weil ich die gnaze zeit dachte "das gehört nicht dir" ... hab dann am nächsten tag jemanden aus der liste angerufen und so den besitzer ausfidig gemacht (und sogar noch 30€ finderlohn bekommen :))
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13.04.2008 12:40 Uhr von Diddlika
 
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die geschiche: gefällt mir :-)

Da ich selber so ein schussel bin und ständig meine geldbörse verliere, bin auch ich auf ehrliche finder angewiesen (und muss sagen bisher hat es immer funktioniert-bei 7 mal). Aus diesem grund, weiß ich, was in einem abgeht, wenn man etwas verloren hat und hofft, dass es jemand findet und ehrlich ist.

Als ich mal bei meiner Bank war um geld abzuholen, wollte der automat meine karte nicht, bis ich gemerkt habe, dass er mir 200 € entgegen gestreckt hat (???) habe das geld genommen (die schalter hatten geschlossen) und mein eigenes abgeholt. Nachdem ich es einer freundin erzählt habe, meinte diese ich solle es behalten. Habe ich auch erst gemacht (aber nicht ausgegeben). Natürlich immer mit dem hintergedanken, die wissen ja, wer am Auomaten wa,r auch durch die Kamera. Wochenlang passierte nichts, aber mein gewissen war irgendwie nicht normal (nicht wegen dem erwischt werden, die hätten ja schon längst herausfinden können, dass ich das geld habe). Also bin ich zum Schalter gegangen, meine story erzählt und das geld abgegeben. Die dame hat ein paar Telefonate geführt, sich bedankt und das war es :-( NIE wieder davon gehört, was mit dem geld passiert ist... auch wenn es sich jetzt ein bisl bescheuert anhört: aber mein gewissen war ruhiger, obwohl ich damals Schülerin war und es gut gebrauchen könnte
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13.04.2008 19:39 Uhr von fatalfail
 
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Denkt mal nach: Immerhin - 2000 Dollar aus dem Nichts sind schon ein Traum.


Allerdings: 140000 Dollar sind fantastisch! Ich hätte sie auf jeden Fall behalten (in bar natürlich). Da das Geld kein persönlicher Besitz war sondern der Bank gehörte, welche selbst dafür aufkommen müsste bzw. ihre Versicherung, wäre es mir relativ egal gewesen. Vor der Öffentlichkeit verheimlichen kann man sowas immer.
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13.04.2008 19:45 Uhr von Bokaj
 
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Sorry, aber Versicherungen erhalten ihr Geld von den Versicherten. Wieso meinen immer alle, dass das Geld der Versicherungen einfach so da ist? Wesewegen sind z. B. die Kaskobersicherungen, oder Hausratversicherungen usw. so teuer?
Weil wir alle für solche Betrügereien zahlen müssen. So ein Betrug oder Diebstahl ist ein Betrug an jeden einzelnen.

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